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E-Autos BMW und Jaguar Land Rover kooperieren bei Elektromobilität

BMW stärkt die Elektrifizierung seiner Modellpalette, hält sich aber beim Motor der Zukunft alle Möglichkeiten offen, bis hin zur Brennstoffzelle. Quelle: AP

Um bei der Entwicklung und Produktion von Elektroautos voran zu kommen, starten Jaguar Land Rover und BMW eine Zusammenarbeit. Es geht nicht um eine gemeinsame Marke, sondern lediglich um gemeinsame Entwicklungen.

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BMW und Jaguar Land Rover haben eine Zusammenarbeit zur Entwicklung und Produktion von Elektroautos vereinbart. Dadurch könnten Kosten geteilt und Größenvorteile durch höhere Stückzahlen in Produktion und Einkauf erreicht werden, teilte BMW am Mittwoch mit. Ziel sei auch, die Entwicklung zu beschleunigen und neue Fahrzeuge schneller auf den Markt zu bringen, erklärte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich.

Die Autoindustrie durchlaufe einen tiefgreifenden Wandel. Kooperationen seien dabei ein Schlüssel zum Erfolg. BMW und Jaguar Land Rover wollen demnach gemeinsamen einen elektrischen Antrieb entwickeln, den jedoch jeder Autobauer in seinen eigenen Werken produziert. Beide Seiten wollten trotz Zusammenarbeit ihre Markenidentität bewahren.

BMW hält sich beim Motor der Zukunft alle Möglichkeiten offen, bis hin zur Brennstoffzelle. „Alles auf eine Karte zu setzen, das ist aus meiner Sicht unternehmerisch nicht klug“, sagte Vorstandschef Harald Krüger im Mai auf der Hauptversammlung. Es gebe nicht nur die eine passende Lösung für alle Anforderungen: „Technologische Offenheit ist entscheidend, um auf die regulatorischen Anforderungen und Kundenwünsche in verschiedenen Märkten vorbereitet zu sein“, sagte Krüger. „Deshalb werden verschiedene Antriebsformen nebeneinander bestehen“.

BMW und Daimler stellen sich mit ihren flexiblen Haltung in der Branche gegen Volkswagen-Chef Herbert Diess, der den Fokus auf rein batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge auch im Kurs der Politik verankert sehen möchte. Das hatte im Autobranchenverband VDA vorübergehend zu öffentlichem Streit geführt.

BMW und Daimler setzen verstärkt auf die Hybridantriebe, also Verbrenner- und Elektromotor in einem Fahrzeug. Die beiden Premiumhersteller haben ihre große Stärke bei den gewinnträchtigen schweren Luxuskarossen, die vor allem als Dienstwagen verkauft werden.

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