1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Auto
  4. Opel-Ingenieure müssen wegen fehlender Auslastung weiter um ihre Zukunft bangen

Fehlende AuslastungArbeit für Opel-Ingenieure dringend gesucht

Nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern gehen dem Rüsselsheimer Autobauer Opel im Entwicklungszentrum langsam die Arbeit aus, nachdem die Aufträge der ehemaligen Opel-Mutter GM weggefallen sind. 17.09.2018 - 14:46 Uhr

Wegen fehlender Auslastung müssen vor allem die rund 7000 Opelaner im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum weiterhin um ihre Zukunft bangen.

Foto: imago images

Der Umbau des schrumpfenden Autobauers Opel ist ein gutes Jahr nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern noch längst nicht abgeschlossen. Wegen fehlender Auslastung müssen vor allem die rund 7000 Beschäftigten im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum weiterhin um ihre Zukunft bangen.

Für sie gilt zwar die mit der IG Metall vereinbarte Job-Garantie bis zum Juli 2023. Doch nach Ankündigungen des Unternehmens und internen Papieren, die dem „Handelsblatt“ vorliegen, bleibt am Stammsitz nichts beim Alten.

Opel hatte Anfang September Pläne öffentlich gemacht, im Rahmen einer „strategischen Partnerschaft“ Unternehmensteile mit rund 2000 Leuten an den französischen Entwicklungsdienstleister Segula Technologies abgeben zu wollen. Die Geschäftsteile würden im Fall einer Einigung zu 100 Prozent an Segula übergehen, hatte Opel-Chef Michael Lohscheller angekündigt. Verhandlungen mit dem Unternehmen und den skeptischen Arbeitnehmervertretern dauern an.

Opel stoppt Produktion

Warum das Ende des Adam ein Problem werden könnte

von Thorsten Firlus

Hintergrund sind auslaufende Entwicklungsaufträge des früheren Opel-Mutterkonzerns General Motors, die einstmals die Hälfte des Arbeitsvolumens ausgemacht haben. Heute sind es laut „Handelsblatt“ noch 20 Prozent, nach 2020 soll es gar keine Aufträge aus Detroit mehr geben. Opel wollte am Montag keine Angaben zum Zeitplan machen. Die Zeitung hatte aus Kreisen zitiert, dass ein Abschluss bis zum Frühjahr als „sehr sportlich“ eingeschätzt werde.
Der auch in der Bahn- und Energietechnik aktive Dienstleister Segula könnte anfangs ebenfalls rund 20 Prozent der Kapazität auslasten, schreibt das Blatt. Die Franzosen könnten auch das Testgelände im nahen Rodgau-Dudenhofen betreiben, das dem Vernehmen nach aber im Besitz von Opel bleiben soll. Ob Opel die verbleibenden Entwickler mit zentralen Aufgaben für den PSA-Konzern und dem „Finish“ der Opel-Modelle auslasten kann, ist offen, weil bislang nie eine Zielgröße für das benötigte Personal genannt worden ist.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick