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GenossenschaftsbankenBrüsseler Bürokraten gefährden Volksbanken

Das urdeutsche Erfolgsmodell regionaler Geldinstitute im Eigentum ihrer Kunden ist in Gefahr: Brüsseler Regulierungswut und politisch verordnete Minizinsen stellen das lokal verwurzelte Geschäft infrage. Den 30 Millionen Kunden drohen höhere Kosten und Filialschließungen.Mark Fehr 31.07.2013 - 06:00 Uhr

Volks- und Raiffeisenbanken bedienen 30 Millionen Kunden. Doch das beliebte Dorf- und Wohnzimmerbanking könnte zum Auslaufmodell werden.

Foto: dpa

Lutz Murmann ist seit 30 Jahren Volksbanker und kennt fast jeden der 6400 Bewohner der südhessischen Gemeinde Eppertshausen persönlich: „Ich habe schon Baufinanzierungen bei mir im Wohnzimmer abgeschlossen“, erzählt der 50-Jährige, der in seiner Freizeit die lokale Fußballmannschaft trainiert. Eppertshausen liegt im Dreieck von Frankfurt, Darmstadt und Aschaffenburg.

Volksbanker Lutz Murmann spielt die Nähe zu den Kunden nicht nur in der Filiale aus, sondern auch beim Engagement für den Lokalsport

Foto: Bert Bostelmann für WirtschaftsWoche

Und nebst Rathaus, Dorfbrunnen, Sportplatz, Bürgerhalle sowie Gewerbegebiet gehört dazu auch Murmanns Arbeitgeber, die Volksbank Eppertshausen. Sie ist Eigentum der im Ort ansässigen Privat- und Firmenkunden.

Volks- und Raiffeisenbanken bedienen 30 Millionen deutsche Verbraucher und Unternehmer, mehr als 17 Millionen davon sind Mitglieder, besitzen also Genossenschaftsanteile ihrer Bank. Die Zahl der Geldgenossen ist damit viel höher als die der Aktionäre mit 4,5 Millionen. Doch das bei den Deutschen so beliebte Dorf- und Wohnzimmerbanking à la Eppertshausen könnte zum Auslaufmodell werden.

Dem typisch deutschen Erfolgskonzept kleiner und ortsnaher Volks- und Raiffeisenbanken droht Gefahr – ausgerechnet aus dem sich gern verbrauchernah gebenden Brüssel. Bei dem Bemühen, die Banken durch stärkere Regulierung sicherer zu machen, schert sich die EU-Kommission wenig um die Besonderheiten der deutschen Genossenschaftsbanken. In der Folge drohen den Kunden höhere Kreditzinsen, Filialschließungen und geringere Ausschüttungen auf ihre Anteile. Denn das bisher so florierende Geschäftsmodell gerät gleich an mehreren Fronten in die Zange:

  • Der politisch gewollte Niedrigzins, der Südeuropas Krisenstaaten über Wasser halten soll, nagt an den Erträgen der Geldgenossen. Sie können ihre hohen Kundeneinlagen weniger rentabel anlegen.
  • Strengere Regulatoren und Aufseher wollen nach der Finanzkrise vor allem Großbanken stärker an die Kette legen und eine erneute Haftung der Steuerzahler vermeiden. Doch die neuen Regeln verursachen Kollateralschäden bei den Genossen. Kleine Häuser können die überbordende Bürokratie nicht schultern und suchen Schutz in der Fusion. Mitarbeiter müssen mehr Zeit für Regulierungsauflagen verwenden statt für Beratung, das Filialnetz dürfte daher ausgedünnt werden.
  • Härtere Liquiditätsvorschriften aus einer EU-Verordnung zur Umsetzung der Baseler Bankenregeln erschweren die von den Volksbanken stark betriebene Finanzierung langfristiger Kredite mit kurzfristig fälligen Spareinlagen.
  • Zudem kollidieren die Pläne für eine europaweite Bankenunion mit der eigenen Institutssicherung der Volksbanken.

Dabei haben diese dem deutschen Bankensystem über Jahrzehnte Stabilität verliehen und Sparer, Anleger sowie lokale Unternehmen mit größtenteils einfachen und meist verlässlichen Finanzprodukten versorgt.

Chefin der Volksbank Frankfurt

"Noch mehr Daten zu liefern, ist kaum zu bewältigen"

von Mark Fehr

Rund 1100 Volks- und Raiffeisenbanken mit rund 13.000 Filialen verteilen sich quer über die Republik. Der Großteil sind Winzlinge wie die Volksbank Eppertshausen mit nur 140 Millionen Euro Bilanzsumme und rund 30 Mitarbeitern.

Marktanteile von Genossenschaftsbanken bei Krediten, Girokonten, Tages- und Festgeld und Bankfilialen (Klicken Sie für eine detaillierte Ansicht bitte auf die Grafik)

Foto: Bundesbank, eigene Berechnungen

Als Gruppe ist die Bedeutung der Genossenschaftsbanken enorm (siehe Grafik), manche bezeichnen sie wegen des Fokus auf nationale Kunden als die wahre Deutsche Bank. Die kommt auf eine Bilanzsumme von rund zwei Billionen Euro. Die Finanzgruppe der Genossen bringt inklusive der Zentralinstitute DZ Bank und WGZ Bank, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R+V Versicherung und dem Fondsanbieter Union insgesamt mehr als eine Billion Euro auf die Waage. Im vergangenen Jahr stieg der Vorsteuergewinn der genossenschaftlichen Finanzgruppe um mehr als die Hälfte auf 6,9 Milliarden Euro. Innerhalb der Gruppe hilft die DZ Bank den lokalen Genossenschaftsbanken bei der Finanzierung und legt auch deren Gelder am Kapitalmarkt an. Wegen strengerer Bankenregeln müssen die Genossen nun das Kapital ihres Spitzeninstituts aufstocken.

Klasse 1 – UBS, Santander, Royal Bank of Scotland

Der Finanzstabilitätsrat teilt die Banken in fünf Klassen ein. In der ersten Klasse befinden sich laut der vorgesellten Liste 18 Banken, die nicht als besonders systemrelevant gelten – eine mehr als im Vorjahr. Sie müssen nur ein Prozent mehr Kapital zusätzlich zu der erforderlichen Eigenkapitalquote vorhalten. Unter diesen nicht besonders gefährlichen Banken befinden sich Geldhäuser wie die Schweizer Großbank UBS, die Société Générale, die Santander, Credit Agricole, die Royal Bank of Scotland und die Bank of China.

Foto: AP

Klasse 1 – Morgan Stanley

Neu in der Klasse 1 ist die US-Bank Morgan Stanley, die im Vorjahr noch mehr Kapital vorhalten musste. Jetzt beträgt dieser Zuschlag nur noch ein Prozent.

Foto: REUTERS

Klasse 1 – Standard Chartered

Welche Konsequenzen der Brexit für die britische Standard Chartered bedeutet, ist noch nicht absehbar. Dennoch belegt die Bank einen Platz in der Klasse 1, die einen Kapitalaufschlag von einem Prozent voraussetzt.

Foto: REUTERS

Klasse 1 – Unicredit

Das Verfassungsreferendum in Italien am 4. Dezember 2016 könnte das Land wieder in die Krise zurückwerfen. Sollten die Italiener die Reformen ablehnen könnte Unicredit vor größeren Problemen stehen. Laut der Studie gilt die italienische Bank dennoch als nicht systemgefährdend.

Foto: dpa

Klasse 2 – Barclays

James Staley, seit Dezember 2015 Chef der britischen Bank Barclays, konnte die Risikoeinstufung des Geldhauses reduzieren. Barclays gehört nur noch der Klasse 1 an. Dort ist ein Kapitalzuschlag von 1,5 Prozent erforderlich.

Foto: dpa

Klasse 2 – Wells Fargo

Für Wells Fargo geht es in diesem Jahr eine Klasse nach unten – von Klasse 1 ins Klasse 2, was eine Erhöhung des Kapitalzuschlags von einem auf 1,5 Prozent bedeutet.

Foto: REUTERS

Klasse 2 – Industrial and Commercial Bank of China

Die Industrial and Commercial Bank of China konnte ebenfalls die Klasse nicht halten und rutscht von der ersten in die zweite. Aufschlag: 1,5 Prozent.

Foto: REUTERS

Klasse 2 – Credit Suisse

Die zweitgrößte Schweizer Großbank Credit Suisse gilt als gefährlicher als ihr Konkurrent UBS. Der neue Chef der Bank, Tidjane Thiam, baut das angeschlagene Institut kräftig um. Dennoch beträgt der Aufschlag nach wie vor 1,5 Prozent.

Foto: AP

Klasse 2 – Goldman Sachs

Auch die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs wird als „systemisch“ eingestuft, sie muss 1,5 Prozent Kapitalzuschlag vorhalten.

Foto: AP

Klasse 2 – Mitsubishi UFJ FG (MUFG)

Die Mitsubishi UFJ FG (MUFG) muss ebenfalls 1,5 Prozent Kapital als Zuschlag vorhalten. Zu der japanischen Holdinggesellschaft gehört die Bank of Tokyo-Mitsubshi UFJ. Die Bankengruppe zählt im japanischen Leitindex Nikkei neben Toyota, Toshiba und Sony zu den Schwergewichten. Japanische Banken wie die MUFG profitieren derzeit von der extrem expansiven Geldpolitik der japanischen Notenbank.

Foto: dpa

Klasse 3 – BNP Paribas

Der französische Marktführer BNP Paribas gilt zu den gefährlicheren Banken. Die Investmentbank gehört zur Klasse 3 und muss einen Kapitalaufschlag von zwei Prozent vorhalten.

Foto: REUTERS

Klasse 3 – Bank of America

Das größte Kreditinstitut der USA, die Bank of America, kann seine Klasse nicht halten. 2015 noch in der zweiten muss sich die US-Bank in diesem Jahr mit der Klasse 3 begnügen.

Foto: REUTERS

Klasse 3 – Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist das einzige deutsche Geldhaus, das vom Finanzstabilitätsrat als systemrelevant eingestuft wird. Sie muss zwei Prozent Kapital vorhalten. Der britische Chef John Cryan greift momentan durch und zeigt mit einem umfangreichen Stellenabbau und dem Streichen der Dividende Härte. Der Erfolg jedoch hält sich bislang in Grenzen.

Foto: REUTERS

Klasse 3 – HSBC

Die HSBC konnte sich 2016 um eine Klasse verbessern. Der britischen Großbank reicht in der Klasse 3 ein Kapitalpuffer von zwei Prozent. Im Vorjahr gehörte sie noch zu Klasse der gefährlichen Banken und musste einen Kapitalzuschlag von 2,5 Prozent vorhalten.

Foto: AP

Klasse 4 – JP Morgan Chase

JP Morgan Chase gehört zu den „gefährlichsten Banken der Welt“. Die US-Bank muss laut der Studie wie bereits im Vorjahr als Sicherheit einen Kapitalzuschlag von rund 2,5 Prozent vorhalten, womit sie zur Klasse 4 gehört.

Foto: REUTERS

Klasse 4 – Citigroup

In die sogenannte „Klasse 4“ abgerutscht ist die Citigroup, der 2015 ein Kapitalzuschlag von zwei Prozent ausgereicht hatte. Pleiten dieser beiden Banken würden das gesamte Finanzsystem bedrohen. Allerdings haben die vergangenen Quartalszahlen der beiden Geldhäuser überzeugt, weshalb eine Insolvenz unwahrscheinlich ist. Die bedrohlichste Klasse 5 erreicht derzeit kein Institut. In dieser Liga wären 3,5 Prozent Kapitalzuschlag fällig.

Foto: AP

Bedrohung der Volks- und Raiffeisenbanken durch die Pläne aus Brüssel
Die EU plant einen zentralen europäischen Sicherungstopf für Anlegergeld, obwohl die deutschen Genossen ihre Kunden bereits selbst schützen.
Wegen überbordender EU-Finanzbürokratie müssen kleine Banken Anschluss bei größeren Nachbarn suchen.
Die Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank lassen die Erträge schrumpfen.

Die deutsche Erfindung kundeneigener Kreditinstitute stammt aus dem 19. Jahrhundert und hat zwei Weltkriege, Inflation sowie Währungsreformen überlebt. Sie kam auch ohne Staatsgeld durch die Finanzkrise. Die genossenschaftliche Tradition der gegenseitigen Selbsthilfe von Unternehmern, Landwirten und Verbrauchern lebt in der Tatsache weiter, dass mehr als die Hälfte der gut 30 Millionen Kunden auch Anteile an ihrer Bank zeichnen – in der Regel 50 bis maximal 500 Euro – und diese so mit Haftkapital ausstatten.

Umso erbitterter kämpfen die Genossenschaftsbanken gegen die Brüsseler Pläne für eine europaweite Sicherung der Kundeneinlagen. Bisher schützen sie das Geld ihrer Kunden in voller Höhe, indem kriselnde Häuser notfalls von gesunden Nachbarbanken übernommen werden. Das kommt selten vor. Ein Fall betraf die Berliner Volksbank, die Ende der Neunzigerjahre zwei Schwesterinstitute unter ihre Fittiche nehmen musste, die sich mit Immobilieninvestments verhoben hatten.

Banken in 136 Ländern hat das US-Magazin „Global Finance“ für seine Rangliste der besten Banken 2012 unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Schließlich wurden in zwölf Kategorien Gewinner gekürt. Dies seien nicht immer die größten, aber sicher die besten Banken, betont das Magazin.

Beste Sub-Depotbank: Citibank

In der Kategorie beste Sub-Depotbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt und decke damit 61 Märkte sowie 98,5 Prozent der globalen Marktkapitalisierung ab. Als Sub-Depotbanken bezeichnet man Depotbanken, die von anderen Finanzinstituten in Ländern beauftragt werden, in denen diese selbst nicht tätig sind.

Foto: rtr

Bester Devisenhändler: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist Dauer-Sieger in der Kategorie bester Devisenhändler. Das größte deutsche Finanzinstitut habe den größten, vielseitigsten und profitabelsten Devisenbereich aller Banken, heißt es bei „Global Finance“. Es ist nicht die einzige Kategorie, in der die Deutsche Bank gewonnen hat.

Foto: dapd

Bester Handelsfinanzierer: Citibank

Citigroup-Chef Vikram Pandit kann sich auch in der Kategorie bester Handelsfinanzierer über einen Erfolg freuen. Citibank biete ihren Service in Sachen Handelsfinanzierung in 86 Ländern an und ermögliche es Unternehmen damit, in einer globalisierten Wirtschaftswelt und sich verschiebenden Handelsströmen stets über Geld zu verfügen.

Foto: dapd

Cash Management: Citibank

Und noch in einer dritten Kategorie siegt die Citibank. Auch beim Cash Management sieht „Global Finance“ die US-Großbank ganz vorne. Die entsprechende Sparte der Bank verfüge über eine beeindruckende Kundenliste, heißt es in der Begründung. Es umfasse multinationale Firmen ebenso wie Finanzinstitute, Regierungen und Notenbanken.

Foto: REUTERS

Beste Investmentbank: Goldman Sachs

Die bekannteste Investmentbank der Welt ist laut „Global Finance“ auch die beste. Vorstandschef Lloyd Blankfein und Goldman Sachs hätten im Jahr 2011 durch kreative Lösungen bei der Kapitalbeschaffung Marktanteile hinzugewonnen. Auf öffentlichen Aktienmärkten habe die Bank für ihre Kunden 54 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Keine andere Investmentbank komme an Goldman heran. Außerdem habe Goldman Sachs im zweiten Quartal 2012 trotz eines Rückgangs des Ergebnisses die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Foto: dapd

Beste Depotbank: Bank of New York Mellon

Laut „Global Finance“ ist die BNY Mellon mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 27 Billionen Dollar die größte Depotbank der Welt. Die Bank habe die Prozessrisiken gemindert. Trotz eines Gewinneinbruchs im zweiten Quartal sei BNY Mellon die beste Depotbank der Welt. In einer Depotbank werden Sondervermögen wie Wertpapiere von Investmentfonds unabhängig verwahrt.

Foto: rtr

Beste Vermögensverwaltung: Blackrock

Der US-Finanzdienstleister Blackrock gewinnt in der Kategorie beste Vermögensverwaltung. Blackrock sei mit 3,6 Billionen Dollar verwalteten Vermögens der größte Dienstleister der Welt in diesem Bereich. Das Geschäft mit der Beratung von Regierungen, Zentralbanken und Unternehmen in Sachen Risikomanagement floriere seit der Finanzkrise.

Foto: rtr

Beste islamische Bank: Al Baraka Bank

Die Al Baraka Bank ist für „Global Finance“ das beste islamische Finanzinstitut. Die Bank verfüge über eine starke Präsenz im mittleren Osten und Nordafrika mit Standorten in Libyen, Tunesien, Sudan, Algerien, Libanon und Ägypten. Ägypten sei ein besonderer Wachstumsmarkt von Al Baraka, die ihren Sitz in Bahrain hat. Außerdem unterhält die Bank Niederlassungen in Südafrika, der Türkei, Indonesien und Pakistan.

Foto: Presse

Beste Bank in aufstrebenden Märkten (Emerging Markets): Standard Chartered

Die Briten von Standard Chartered sind die beste Bank in Emerging Markets. Die Bank habe eine hohe Präsenz in den Wachstumsmärkten Asien, Afrika und dem Nahen Osten, begründet „Global Finance“.

Foto: rtr

Beste Privatbank: Julius Bär

Julius-Bär-Chef Boris Collardi kann sich freuen, sein Institut wurde als beste Privatbank 2012 ausgezeichnet. Mit der Übernahme des internationalen Vermögensverwaltung der Bank of America hat die Bank ihre Position gestärkt. Julius Bär habe zudem in Wachstumsmärkten investiert und strategische Partnerschaften mit der Bank of China und der australischen Macquarie Gruppe abgeschlossen, begründet „Global Finance“ seine Entscheidung. Die zwei wichtigsten Auszeichnungen gehen an Großbanken...

Foto: dapd

Beste Privatkundenbank: HSBC

Die internationale Großbank mit Sitz in London ist für „Global Finance“ die beste Privatkundenbank. In seiner Begründung führt das US-Magazin an, dass HSBC zwei Drittel seiner Gewinne im Asien-Pazifik-Raum erziele. In Asien und Lateinamerika befinde sich das Institut zudem in einer strategischen Neupositionierung. In Europa sei die Bank dagegen Unsicherheiten durch eine mögliche Regulierung in Großbritannien und eine europäische Bankenunion ausgesetzt – was ihr zumindest im Ranking nicht schadet.

Foto: rtr

Beste Geschäftsbank: Deutsche Bank

Die neuen Co-Vorsitzenden Jürgen Fitschen (l.) und Anshu Jain können sich freuen. Die Deutsche Bank ist der Sieger in der Kategorie beste Geschäftsbank. Sie sei mit Niederlassungen in 72 Ländern sehr präsent in Schwellenländern, aber durch seine umfangreichen Aktivitäten in Europa auch stark von der Konjunkturabschwächung in Europa betroffen, heißt es in der Begründung

Foto: dapd

Kern der Institutssicherung ist die Prävention durch ständige Überwachung der Mitgliedsbanken. So prüfen die Regionalverbände regelmäßig die Geschäfte der Bankvorstände vor Ort. Dieses autarke Konzept würde mit einer gemeinschaftlichen EU-Einlagensicherung kollidieren, weil dabei die Europäische Zentralbank als Oberaufseher mitentscheidet, welche Banken Entschädigungen für ihre Kunden bekommen. Zudem droht wegen der Probleme vor allem südeuropäischer Banken eine Transferunion zulasten der zahlreichen Volksbank-Sparer. Denn auch die genossenschaftliche Institutssicherung speichert Reserven für den Fall, dass Mitgliedsbanken gestützt werden müssen.

Prompt rutschte ihrem Kollegen Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern, als Reaktion auf die jüngsten EU-Vorschläge zur Bankenunion der drastische Vergleich mit dem Ermächtigungsgesetz der Nazis heraus.

Diplomatischer bringt es Reinhard Schmidt auf den Punkt, Finanzprofessor an der Frankfurter Goethe-Universität: „Bei den europäischen Regulierern ist das Verständnis für alternative Bankformen wie die Genossenschaften nicht besonders stark ausgeprägt.“ Brüssel wolle zwar die Diversität im Bankensektor erhalten, doch die aktuellen Vorschläge zur Bankenunion zeigten in eine andere Richtung.

„In 170 Jahren hat der deutsche Staat nie eine Genossenschaftsbank gestützt“, sagt Gerhard Hofmann, beim Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zuständig für Regulierungsfragen. Die Institute seien einzeln zu klein, um auf Staatshilfen hoffen zu können. Sie stützen sich notfalls gegenseitig, indem schwächere Institute mit stärkeren Nachbarn fusionieren. Das passierte 2012 20-mal. Dabei waren aber nicht akut drohende Pleiten der Grund, sondern Kundenschwund in bevölkerungsarmen Gegenden oder steigender Bürokratieaufwand, den kleine Häuser nicht mehr allein schultern konnten. „Die Zahl der Fusionen unserer Mitgliedsinstitute steigt“, sagt BVR-Vorstand Hofmann. Eine Prognose gibt der Verband nicht ab. In den zurückliegenden zehn Jahren schrumpfte die Zahl der eigenständigen Volksbanken bereits um 26 Prozent.

Kein Wunder, dass BVR-Präsident Uwe Fröhlich gegen die EU-Pläne für eine europäische Einlagensicherung zu Felde zieht. Er hat erreicht, dass sie nicht mehr so offensiv propagiert werden wie 2012. Damals machten die Genossen Hand in Hand mit den ebenfalls betroffenen Sparkassen mit Zeitungsanzeigen mobil und brachten die Bundesregierung auf ihre Linie.

Für den Fall, dass der Widerstand gegen Brüssel nachlasse, liege die nächste Kampagne fertig in der Schublade der Genossen, heißt es im politischen Berlin. „Bei einer rot-grünen Regierung wissen wir nicht genau, ob sie eine ebenso entschlossene Haltung einnähme oder eher bereit wäre, die Einlagensicherungen in Europa zusammenzulegen“, sagt BVR-Regulierungsexperte Hofmann. „Wir werden unser über viele Jahrzehnte erfolgreiches System verteidigen und den Bürgern verdeutlichen, was eine Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa bedeuten würde.“

Die ist noch nicht in Stein gemeißelt, allerdings bildet die gemeinsame Aufsicht, Abwicklung und Einlagensicherung für Geldhäuser den logischen Dreiklang der EU-Bankenunion. Fest stehen aber schon weitere Regulierungsverschärfungen aus Brüssel. Wie die sich an der Filialfront auswirken, zeigt das Beispiel Eppertshausen.

Platz zehn: HSBC Holdings
Wie auch im Jahr 2011 belegt die britische HSBC Group den zehnten Platz im Bloomberg-Ranking der größten Aktienverkäufer. 1,1 Milliarden Dollar Provision nahm die Gruppe, die in Deutschland durch die HSBC Trinkaus vertreten ist, aus Aktienverkäufen ein. Im Jahr 2011 waren es noch 1,01 Milliarden Dollar.

Foto: REUTERS

Platz zehn: RBC Capital Markets

Ebenfalls 1,1 Milliarden Dollar Provision nahm die Royal Bank of Canada im Jahr 2012 ein - und teilt sich somit mit der HSBC den zehnten Platz. Für die Kanadier ist das eine Verbesserung. 2011 belegte die Bank nach Provisionsvolumen noch den zwölften Rang.

Foto: REUTERS

Platz neun: UBS
Die Schweizer Großbank UBS verdiente im vergangenen Jahr fast zwei Milliarden Dollar mit Aktiengeschäften. Im Jahr davor waren es noch 1,6 Milliarden Dollar.

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Platz acht: Barclays Capital
Auch die britische Barclays konnte 2012 mehr Provisionen aus Aktiengeschäften verbuchen als noch im Jahr zuvor, auch wenn sich dadurch an der Platzierung im Ranking nichts geändert hat. 2011 gab es für ein Provisionsvolumen in Höhe von 2,19 Milliarden Dollar genauso den achten wie Platz wie 2012 mit 2,28 Milliarden Dollar.

Foto: AP

Platz sieben: Credit Suisse

Für die Credit Suisse ging es dagegen einen Platz hinunter: Obwohl die Bank im Jahr 2012 2,34 Milliarden Dollar Provisionen verbuchen konnte, statt der 2,26 Milliarden im Jahr 2011 reichte es im aktuellen Ranking der größten Aktienverkäufer nur für Rang sieben.

Foto: REUTERS

Platz sechs: Deutsche Bank
Das Jahr 2012 ist für die Deutsche Bank nicht gut gelaufen: Im vierten Quartal 2012 musste das Geldhaus einen Nettoverlust von 2,15 Milliarden Euro verbuchen. Auf das Jahr gerechnet erzielte die Bank einen Gewinn vor Steuern von 1,4 Milliarden Euro, im Jahr 2011 waren es noch 5,4 Milliarden Euro. Dafür lief das Aktiengeschäft der größten deutschen Bank gut: Weltweit nahm sie rund 2,6 Milliarden Dollar an Provisionen aus Aktienverkäufen ein. Im Jahr davor belegte die Deutsche Bank zwar noch den fünften Platz, dafür fielen die Provisionen mit 2,29 Milliarden Dollar geringer aus.

Foto: dpa

Platz fünf: Bank of America Merrill Lynch
Für die Bank of America ging es auch einen Platz nach unten: 2011 schaffte es die US-Bank noch auf Rang vier, in diesem Jahr hat es nur für Platz fünf gereicht. Dabei ist auch bei der Bank of America das Provisionsvolumen aus Aktiendeals gestiegen: Statt 2,79 Milliarden Dollar wie im Jahr 2011 nahm die Bank im letzten Jahr 3,16 Milliarden Dollar ein.

Foto: dpa

Platz vier: Citigroup

Um zwei Plätze rauf ging es für die Citigroup. Die Bank mit Hauptsitz in New York nahm letztes Jahr 3,18 Milliarden Dollar Provision ein, 2011 waren es noch 2,26 Milliarden Dollar.

Foto: REUTERS

Platz drei: Morgan Stanley

Den dritten Platz belegte im Vorjahr noch die Bank JPMorgan Chase. In diesem Jahr geht die Bronzemedaille an die US-Bank Morgan Stanley, die 2012 rund 3,5 Milliarden Dollar Provision für ihre Aktienverkäufe kassierte. Mit einem etwas geringeren Volumen (3,26 Milliarden Dollar) hatte es im Vorjahresranking noch für Platz zwei gereicht.

Foto: REUTERS

Platz zwei: Goldman Sachs
Die Großbank Goldman Sachs konnte ihre Provisionseinnahmen aus Aktienverkäufen zwar um 250 Millionen Dollar auf 3,71 Milliarden Dollar steigern, dennoch hat es in diesem Jahr nicht mehr für den ersten Platz gereicht.

Foto: REUTERS

Platz eins: JPMorgan Chase
Denn 2012 war JPMorgan Chase & Co. die bestbezahlte Investmentbank im Bereich “Konsortialbanken Aktien” gewesen - gemessen an der Summe der insgesamt eingenommenen Provisionen. 3,97 Milliarden Dollar nahm die US-Großbank mit ihren Aktienplatzierungen ein. 2011 waren es noch rund 3,2 Milliarden Dollar (Platz drei).

Foto: dapd

Überhang der Spareinlagen über die verliehenen Kredite bei den Volksbanken in Milliarden Euro (Klicken Sie für eine detaillierte Ansicht bitte auf die Grafik)

Foto: BVR

Volksnahe Berater wie Lutz Murmann sind das Rückgrat der Genossenschaftsbanken. Sie gehen keinem Stammtisch aus dem Weg und sind aktives Mitglied in fast jedem lokalen Verein. In Eppertshausen hat der Aufsichtsrat festgelegt, dass Vorstände im Ort wohnen müssen – eine Regel, die bei vielen Volks- und Raiffeisenbanken gilt.

Ob samstags beim Grillen im Garten oder sonntags auf der Tribüne des Fußballvereins – auch in der Freizeit haben Volksbanker immer mindestens einen Kunden neben sich stehen oder sitzen. Oder einen, der es noch werden könnte. Das hält auf Dauer nur durch, wer diesen Job lebt.

Um ihre Kundschaft bei Laune zu halten, scheuen die Volksbanker keine Mühen. So kann Murmann zu den Mitgliederveranstaltungen nebst Würstchen und Bier routiniert Karnevalshumor beisteuern: Er schlüpft auch privat ins Narrenkostüm und tritt während der hessischen Fastnacht in verrauchten Gemeindesälen oder nach Turnschuhen müffelnden Sporthallen auf.

Dieses bodenständige Idyll gerät nun ins Visier von Big Brüssel: „Die neue Bankenregulierung schlägt sich bis auf die kleinste Ortsbank nieder“, klagt Murmanns Chef Klaus Spinnler, Vorstand der Volksbank Eppertshausen. Die Auflagen seien zwar grundsätzlich richtig, doch kleine Banken könnten ihre Verwaltung nicht ausbauen.

So erfordern etwa die strengeren Vorschriften für die Prüfung von Kreditanfragen, Meldung von Finanzdaten oder Protokollierung von Wertpapiergeschäften Bürokratie, die sich kleine Volksbanken nicht leisten können. Wenn Spinnler Mitarbeiter dafür einplant, fehlen diese für die Beratung oder müssten teuer neu rekrutiert werden. Einige Genossenschaftsbanken bieten daher keine beratungsintensiven Wertpapiergeschäfte mehr an.

Aus Sicht von BVR-Präsident Fröhlich werden vor allem kleine Ortsbanken an die Wand gedrückt. Deren Chef sei oft zugleich der einzige Spezialist für Regulierungsfragen. Den Extra-Aufwand könne er neben seinen operativen Aufgaben nicht leisten.

Fröhlich schätzt, dass der steigende Regulierungsaufwand zusätzliche Kapazitäten in der Größenordnung von 1200 Mitarbeitern bindet. Das mag im Vergleich zur Gesamtzahl von 190.000 Mitarbeitern verkraftbar erscheinen. In der kleinteiligen Struktur von Banken mit teilweise nur einer Handvoll Mitarbeiter lässt sich der Personalaufwand aber kaum organisieren. Auslagern an externe Anbieter ist keine Lösung, weil die Haftung für Fehler bei den Volksbanken hängen bliebe. Zudem wäre Mehrwertsteuer auf die eingekauften Leistungen fällig, die Banken sich nicht von ihren Kunden wieder holen können.

Das Bild geplagter Geldgenossen gleicht sich – ob im Norden oder Süden. „Jede noch so kleine Volks- und Raiffeisenbank muss mittlerweile fast dieselbe Regulierungsbürokratie betreiben wie die Deutsche Bank“, bekräftigt Michael Brandt, Vorstandsmitglied der Volksbank Lübeck. Dafür sind neben den Kapital- und Liquiditätsvorschriften der EU auch deutsche Regeln verantwortlich. So fragt die Finanzaufsicht BaFin neben den Risiken aus dem täglichen Bankgeschäft sogar Maßnahmen ab, wie die Bank auf Naturkatastrophen oder Terroranschläge reagieren würde.

Weil sie wegen des hohen Aufwands ihre Kunden nicht mehr adäquat hätte bedienen können, schloss sich die Raiffeisenbank aus dem Lübecker Stadtteil Travemünde mit ihren 22 Mitarbeitern 2012 der größeren Volksbank an. Die zählt jetzt insgesamt 180 Mitarbeiter und 15.000 Mitglieder. Zu den Firmenkunden gehören Spediteure und Händler, die sich rund um den Lübecker Hafen angesiedelt haben. Auch die Miniwerft Grell in Lübeck-Schlutup ist Kunde. Das 16-Mann-Unternehmen baut und restauriert Yachten. Chef Jan Grell findet Auftragsfinanzierungen mit der Volksbank angenehmer als mit Großbanken. „Die Entscheider der Volksbank sitzen vor Ort, deshalb läuft eine Kreditvergabe persönlicher ab“, sagt Grell.

Auch in der wirtschaftlich florierenden Region des Bodensees suchten zwei regulierungsgeplagte Häuser Zuflucht im Zusammenschluss: die Raiffeisenbanken Ravensburg und Vorallgäu fusionierten 2012.

Das Beispiel Ravensburg zeigt zugleich, wie die neuen Liquiditätsregeln aus der EU-Verordnung zur Bankenregulierung zum Problem für die Volks- und Raiffeisenbanken werden. Die Regeln müssen von 2015 bis 2018 schrittweise in Deutschland umgesetzt werden.

„Das Geld des Dorfes dem Dorfe“, dieses historische Motto seiner Bank zitiert Arnold Miller gerne. „Wir geben das Geld vom Sparbuch der Oma als Baukredit an den Enkel weiter“, fasst der Vorstand der Raiffeisenbank Ravensburg das Geschäftsmodell zusammen. Zusätzlich vergibt die Bank Firmenkredite an Kunden wie den Schleifmaschinenbauer Knecht aus dem benachbarten Bergatreute, die die unkomplizierte Zusammenarbeit schätzen. „Bei einem Großinstitut muss ich als lokaler Kunde lange auf ein Feedback aus der Zentrale warten, das ist mir zu bürokratisch“, sagt Unternehmenschef Manfred Knecht.

Doch die Methode der lokalen Genossenschaftsbanken gerät unter Druck, weil Kredite und Baufinanzierungen laut EU-Vorgaben bald stärker mit langfristig angelegten Geldern refinanziert werden müssen. Das schnell kündbare Sparkonto der Oma lässt sich dann nicht mehr so leicht für den Baukredit des Enkels heranziehen. „Das könnte zu einem deutlichen Problem für unser Geschäftsmodell werden, weil wir uns hauptsächlich mit kurzfristigen Kundeneinlagen finanzieren“, sagt der Ravensburger Raiffeisenbanker Miller.

Zusätzlich in die Klemme geraten die kundennahen Genossen durch die niedrigen Zinsen. Betroffen sind davon alle Banken, aber die Volks- und Raiffeisenbanken trifft es besonders hart. Nur rund 80 Prozent der Kundeneinlagen in Höhe von insgesamt 542 Milliarden Euro können sie als Kredite vergeben. Für den Einlagenüberhang von fast 100 Milliarden Euro gibt es kaum noch lukrative Anlagechancen. Zugleich laufen immer mehr bisher hoch verzinste Anlagen aus und können nur durch schlechter rentierende ersetzt werden. Die betroffenen Banken reagieren, indem sie höhere Risikoprämien von ihren Kreditkunden verlangen. „Die Zinsen für private Baufinanzierungen werden daher mittelfristig steigen“, prophezeit der Eppertshäuser Volksbankchef Spinnler.

Wie die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank durchschlägt, zeigt sich etwa bei der Raiffeisenbank Ravensburg. Sie kann nur 80 Prozent der Einlagen in Höhe von 370 Millionen Euro als Kredite an Unternehmen und Verbraucher vergeben. Nach Schätzung von Vorstandsmitglied Miller wird der Zinsertrag der Genossenschaftsbanken in den kommenden zwei bis drei Jahren um etwa 30 Prozent schrumpfen.

Nach der Fusion mit den Kollegen aus dem Vorallgäu hatte Millers Raiffeisenbank das Personal in den Filialen zunächst sogar aufgestockt. „Aber wegen der sinkenden Zinserträge müssen die Volks- und Raiffeisenbanken künftig sparen, was bei manchen Banken Druck auf die Filialstruktur ausüben könnte“, sagt Miller. Im Klartext heißt das: Es wird deutschlandweit wohl weniger Filialen geben, und diese werden mit weniger Mitarbeitern besetzt sein. Volksbanken müssen Standardaufgaben stärker als bisher an zentralen Stellen bündeln, kleine Ortsbanken sich mit größeren Nachbarn zusammentun.

Die Volksbank Eppertshausen hat Fusionsbestrebungen bisher tapfer widerstanden – schon vor 32 Jahren hätte sie aus Spargründen mit einem anderen Institut zusammengelegt werden sollen. Doch Regulierung und Kostendruck lasten weiter auf dem Mini-Institut, dessen Mitarbeiterzahl in den vergangenen acht Jahren um 20 Prozent schrumpfte. „Die Volksbank Eppertshausen wird es nicht ewig geben“, fürchtet Berater Murmann. „Aber 10 bis 15 Jahre sollten wir auf jeden Fall noch schaffen.“

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