Personalwechsel Spanische Bank Santander ernennt bisherigen Mexiko-Manager zum Chef

Der neue Santander-Chef hat dazu beigetragen, das US-Geschäft von Santander zu sanieren. Quelle: Reuters

Héctor Grisi wird Nachfolger des langjährigen Santander-Chefs Álvarez. Er leitete bisher erfolgreich das Nordamerika- und Mexiko-Geschäft der spanischen Bank.

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Personalwechsel bei der Bank Santander: Héctor Grisi soll die Führung des spanischen Kreditinstituts übernehmen. Zum 1. Januar solle der bisherige Leiter des Mexiko- und Nordamerika-Geschäfts den langjährigen Konzernchef José Antonio Álvarez ablösen, teilte die Bank am Freitag mit. Verwaltungsratschefin Ana Botín bekommt damit eine rechte Hand aus den eigenen Reihen.

Die Entscheidung, die von der Europäischen Zentralbank genehmigt werden muss, sei nach einem strengen Bewertungsverfahren gefallen, hieß es von Santander. Botín zufolge bringt der 55-Jährige „jahrzehntelange Erfahrung und ein tiefes Verständnis für unsere Märkte und unser Geschäft“ mit. Er sei die richtige Person, um die Bank in der nächsten Umbauphase zu führen.

Ein Wechsel an der Führungsspitze war erwartet worden. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte im Mai berichtet, der seit 2015 amtierende Konzernlenker Álvarez wolle den Posten verlassen.

Grisi hatte unter anderem für die Credit Suisse gearbeitet. 2015 wechselte er zu Santander, krempelte das Mexiko-Geschäft um und steigerte die Kundenzahl dort um mehr als 40 Prozent. 2019 wurde dem Manager zudem die Aufsicht über das Nordamerika-Geschäft übertragen. Zwei Jahre später war es konzernweit der größte Gewinnbringer.

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Álvarez bleibt dem Unternehmen erhalten: Er soll in den Verwaltungsrat wechseln. Álvarez blickt auf eine rund 20-jährige Karriere bei den Spaniern zurück.

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