US-Banken: Morgan Stanley baut 2000 Stellen ab
Die US-Investmentbank Morgan Stanley will einem Insider zufolge noch in diesem Monat rund 2000 Mitarbeiter entlassen. Der Abbau von zwei bis drei Prozent der Belegschaft ausschließlich Finanzberater ziele darauf ab, die operative Effizienz zu verbessern, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag. Die Entlassungen stünden nicht im Zusammenhang mit den aktuellen Marktbedingungen.
Morgan Stanley reagierte nicht sofort auf eine Reuters-Anfrage nach einem Kommentar. Das Geldhaus beschäftigte Ende 2024 weltweit mehr als 80.000 Mitarbeiter. Der Schritt der Bank folgt auf eine Reihe von Stellenstreichungen bei anderen US-Kreditinstituten in den vergangenen Wochen, die sich auf ein unsicheres wirtschaftliches Umfeld vorbereiten - insbesondere nach den von Präsident Donald Trump angekündigten Zöllen gegen Handelspartner.
Bei einer Konferenz am Dienstag erklärte Dan Simkowitz, Co-Vorsitzender von Morgan Stanley, laut Bloomberg, dass Fusionen und Übernahmen sowie neue Aktienemissionen „sicherlich auf Eis gelegt“ seien, da die Maßnahmen von Präsident Donald Trump zusätzliche Unsicherheit in die Wirtschaft brächten.
Gleichzeitig fügte er hinzu, dass das Unternehmen seine Investmentbanking-Einheit verstärke, um für einen möglichen Aufschwung gewappnet zu sein, so Bloomberg.
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