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Allianz, Toyota, Kraft Heinz Die Quartalszahlen des Tages

Allianz, Toyota, IAG, Credit Agricole & Co: Quartalsberichte Quelle: AP

Toyota und Allianz übertreffen mit ihrem Gewinnwachstum die Erwartungen, Monte dei Paschi verliert Einnahmen. Die Ergebnisse des Tages im Überblick.

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Dieser Tage legen zahlreiche Unternehmen ihre Quartals- und Halbjahreszahlen vor. Die wichtigsten Ergebnisse am Freitag, 03. August, im Überblick:

Toyota übertrifft mit Gewinnwachstum Erwartungen
Der größte japanische Autobauer hat im ersten Geschäftsquartal seinen Betriebsgewinn um 19 Prozent auf 682,6 Milliarden Yen (5,27 Milliarden Euro) gesteigert und damit die Erwartungen von Experten übertroffen. Das Unternehmen profitierte von einem Umsatzwachstum und Kostensenkungen in Asien. Für das Gesamtjahr rechnet Toyota wegen eines stärkeren Yen-Kurses weiterhin mit einem Gewinnrückgang von 4,2 Prozent auf 2,3 Billionen Yen.

Allianz übertrifft Erwartungen Prognose bestätigt
Europas größter Versicherer Allianz hat die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal übertroffen und die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Der operative Gewinn stieg um zwei Prozent auf 3,0 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in München mitteilte. Die Experten hatten im Schnitt nur mit einer Stagnation gerechnet. Das Nettoergebnis sank wegen des Ausstiegs aus einem Lebensversicherungs-Bestand in Taiwan auf 1,9 (2,0) Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr geht die Allianz weiterhin von einem operativen Gewinn von 11,1 Milliarden Euro mit einer Schwankungsbreite von 500 Millionen aus. Nach sechs Monaten liege es "leicht über der Mitte des Zielkorridors", hieß es in der Mitteilung. Analysten trauen der Allianz im Schnitt fast 11,5 Milliarden Euro zu.

Credit Agricole verdient mehr als erwartet
Die französische Großbank hat im zweiten Quartal ihren Nettogewinn um 6,4 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro gesteigert. Mit dem Anstieg übertraf das Institut deutlich die Erwartungen der Analysten. Grund dafür waren gute Geschäfte der italienischen Tochter sowie beim Investmentbanking und der Vermögensverwaltung. Die Einnahmen der Bank stiegen um 9,8 Prozent auf 5,17 Milliarden Euro.

Internetfirma S&T profitiert von geringeren Kosten
Das Betriebsergebnis (Ebitda) des österreichischen IT-Unternehmens ist im ersten Halbjahr wegen Einsparungen und höherer Einnahmen um 35 Prozent auf 36,7 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz legte um elf Prozent auf knapp 423 Millionen Euro zu. Rund lief es vor allem im Geschäft mit IT-Lösungen für die Vernetzung von Geräten (IoT Solutions), in dem S&T eigene Technologien zusammen mit IT-Dienstleistungen anbietet.

Monte dei Paschi mit Gewinnrückgang
Die älteste Bank der Welt hat im zweiten Quartal einen Rückgang bei Gewinn und Einnahmen verzeichnet. Der Nettogewinn fiel auf 100,9 Millionen Euro nach 187,6 Millionen Euro im Vorquartal. Die im Staatsbesitz befindliche Bank sieht sich aber weiterhin auf einem guten Kurs.

RBS zahlt erstmals seit einem Jahrzehnt Dividende
Das britische Finanzinstitut beteiligt erstmals seit gut einem Jahrzehnt seine Aktionäre wieder am Gewinn. Nach einem Vorsteuer-Gewinn in Höhe von 1,8 Milliarden Pfund im ersten Halbjahr will die Großbank zwei Pence pro Aktie als Zwischendividende ausschütten. Allerdings ist die Auszahlung noch abhängig vom endgültigen Vergleich mit dem US-Justizministerium.

British-Airways-Mutter IAG steigert Gewinn
Die Mutter von British Airways und Iberia hat ihren Betriebsgewinn im zweiten Quartal um sechs Prozent auf 835 Millionen Euro erhöht. Dies lag leicht unter den Erwartungen von Analysten. IAG hält daran fest, den Gewinn im Gesamtjahr steigern zu wollen. Zuletzt machten der Fluggesellschaft die Streiks in Frankreich zu schaffen.

Lastwagenbauer MAN verdient wieder mehr
Der zum VW-Konzern gehörende Lastwagenbauer MAN profitiert von der steigenden Nachfrage in Europa, Südamerika und China. MAN-Vorstandschef Joachim Drees bekräftigte am Freitag in München das Jahresziel: Mehr Umsatz und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Hohe Investitionen in neue Produkte, Antriebe, Automatisierung und Digitalisierung belasteten den Gewinn.

MAN verkaufte im ersten Halbjahr 65 000 Lastwagen und Busse – ein Viertel mehr als im ersten Halbjahr 2017. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 8 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Steuern verdoppelte sich auf 521 Millionen Euro.

Preisanhebungen treiben Umsatz von Kraft Heinz an
Preisanhebungen haben dem Philadelphia- und Heinz-Ketchup-Hersteller einen Umsatzanstieg beschert. Die Erlöse legten im abgelaufenen Quartal leicht auf 6,69 Milliarden Dollar zu und lagen damit über den Erwartungen. Der Gewinn brach indes um rund ein Drittel auf 756 Millionen Dollar ein. Der Konzern kämpft mit gestiegenen Produktionskosten.

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