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Infektionsrisiken im FernverkehrBahn und Virologe Drosten starten Corona-Studie

Die Deutsche Bahn und der Berliner Virologe Christian Drosten starten eine mehrmonatige Studie zu COVID-19-Infektionsrisiken im Fernverkehr.Christian Schlesiger 24.06.2020 - 15:52 Uhr

Die Deutsche Bahn und der Berliner Virologe Christian Drosten starten eine mehrmonatige Studie zu COVID-19-Infektionsrisiken im Fernverkehr.

Foto: via REUTERS

Die Deutsche Bahn und der Berliner Virologe Christian Drosten starten eine mehrmonatige Studie zu COVID-19-Infektionsrisiken im Fernverkehr. In der Studie würden ab Ende Juni 2020 „mindestens 400 Zugbegleiter, 150 Triebfahrzeugführer und 150 Instandhaltungshandwerker“ an den Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München „auf akute SARS-CoV-2-Infektionen sowie auf COVID-19-Immunitäten hin untersucht“, schreibt die Bahn in einem wissenschaftlichen Artikel über „bisherige Erkenntnisse zu COVID-19 im Personenfernverkehr der Deutschen Bahn“. Das Papier liegt der WirtschaftsWoche vor.

In der Studie wollen Bahn und Berliner Charité die Infektionen und Immunitäten in den drei Berufsgruppen miteinander vergleichen. So sollen etwa Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob „das Zugbegleitpersonal in den Zügen des Fernverkehrs einem höheren Infektionsrisiko mit COVID-19 ausgesetzt ist als andere betriebliche Berufsgruppen“, heißt es laut WirtschaftsWoche in dem Artikel der Bahn.

Außerdem soll überprüft werden, ob „eine signifikante Dunkelziffer an bislang unerkannten COVID-19-Infektionen existiert“ und ob weitere Maßnahmen zum Schutze der betrieblichen Mitarbeiter zu ergreifen seien.

Die Tests auf akute COVID-19-Infektionen würden per PCR-Nasen-/Rachabstrich durchgeführt, die Tests auf COVID-19-Immunitäten per Anitkörpertest durch Blutentnahme.

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