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Milliardenverlust Etihad will mit Umbau roten Zahlen entfliehen

Etihad hielt bei Air Berlin einst 29 Prozent der Anteile. Quelle: REUTERS

Etihad kämpft mit starken Verlusten und leidet unter seiner kostspieligen Expansion. Nun möchte sich der ehemalige Air-Berlin-Investor neu aufstellen, um die Krise zu überstehen.

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Der frühere Air-Berlin-Investor Etihad Airways stellt sich nach milliardenschweren Verlusten neu auf. Das Unternehmen werde künftig in sieben Geschäftsbereiche gegliedert und Konzernchef Tony Douglas übernehme die direkte Verantwortung für die Airline von Peter Baumgartner, teilte die arabische Fluggesellschaft am Dienstag mit. Mit den Maßnahmen solle die Leistungsfähigkeit verbessert werden, hieß es weiter ohne nähere Angaben etwa zu geplanten Einsparungen. Der Staatskonzern leitete einen grundlegenden Strategiewandel ein, nachdem Etihad 2016 mit einem Minus von fast zwei Milliarden Dollar tief in die roten Zahlen gerutscht war.

Auch vergangenes Jahr wies die Airline erneut einen milliardenschweren Fehlbetrag aus, den das Management auf gestiegene Treibstoffpreise, die Kosten der laufenden Umstrukturierung sowie Geschäftsausfälle durch den Zusammenbruch von Air Berlin und Probleme bei der Beteiligung Alitalia zurückführte.

Der Staatskonzern aus Abu Dhabi leidet unter seiner kostspieligen Expansion. Er kaufte über Jahre für Milliarden Anteile an Fluggesellschaften im Ausland, ohne dass sich die Investitionen auszahlten. Bei Air Berlin war Etihad einst mit 29 Prozent größter Aktionär. Im vergangenen Jahr drehte der Hauptaktionär dem deutschen Unternehmen den Geldhahn ab, woraufhin dieses im August 2017 Insolvenz anmeldete. Bereits im Frühjahr zuvor war Alitalia in die Insolvenz gegangen.

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