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EnergiewendeStromerzeugung aus erneuerbaren Energien steigt auf Rekord

Windkraft und Photovoltaik sind im dritten Quartal wichtigste Quellen für die Stromerzeugung. Der wichtigste Grund beim Zuwachs der Erneuerbaren ist ein unberechenbarer. 06.12.2024 - 10:21 Uhr Quelle: dpa

06.09.2024, Brandenburg, Nauen: Ein Solarfeld reflektiert vor Windkraftanlagen die Sonnenstrahlen. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Kay Nietfeld/dpa

In Deutschland kommt fast zwei Drittel des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Der Anteil stieg im dritten Quartal auch dank günstiger Wetterverhältnisse auf 63,4 Prozent - ein Höchststand für dieses Jahresviertel, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil noch bei 60,6 Prozent gelegen. 

Die Stromerzeugung aus Windkraft wuchs im dritten Quartal binnen Jahresfrist um 2,4 Prozent. Damit blieb Windkraft mit einem Anteil von 24,7 Prozent wichtigster Energieträger. Das stärkste Wachstum gab es bei der Stromerzeugung aus Photovoltaik mit 13,5 Prozent - sie war mit 23,8 Prozent zweitwichtigste Stromquelle.

„Der Anstieg der Stromproduktion aus Photovoltaik und Windkraft ist auf besonders sonnen- und windreiche Monate im 3. Quartal 2024 und einen deutlichen Zubau an Photovoltaikanlagen zurückzuführen“, schrieben die Statistiker. Die installierte Leistung war demnach zu Beginn des dritten Quartals um gut ein Fünftel höher als ein Jahr zuvor.



Kohle nur noch drittwichtigster Energieträger

Die in Kohlekraftwerken erzeugte Strommenge sank dagegen im dritten Quartal um sechs Prozent. Damit machte Kohlestrom als drittwichtigster Energieträger 21,4 Prozent an der erzeugten Strommenge aus (drittes Quartal 2023: 23,4 Prozent). Die Stromerzeugung aus Erdgas sank gemessen am Vorjahresquartal deutlich um fast neun Prozent auf einen Anteil von 11,4 Prozent, nach 12,8 Prozent ein Jahr zuvor.

Die nach Deutschland importierte Strommenge stieg im dritten Quartal um 2,2 Prozent auf 23,6 Milliarden Kilowattstunden.

Die Stromexporte wuchsen dagegen um gut 19 Prozent auf 11,8 Milliarden Kilowattstunden. Damit wurde doppelt so viel Strom aus dem Ausland importiert wie ins Ausland exportiert.

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dpa
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