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AdidasAdidas investiert in Onlinehandel in Asien

Der neue Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted will vor allem in Asien den Umsatz des Sportkonzerns im Online-Handel deutlich steigern.Peter Steinkirchner 31.03.2017 - 06:00 Uhr

Der Sportkonzern Adidas will seinen Umsatz in Asien deutlich steigern.

Foto: REUTERS

Hatte Rorsted jüngst angekündigt, den E-Commerce-Umsatz des größten Sportkonzerns Europas bis 2020 auf vier Milliarden Euro steigern zu wollen, sagte er nun im Interview mit der WirtschaftsWoche: „In Asien haben wir praktisch noch gar nicht richtig angefangen.“ China und weitere Länder der Region seien daher „ein Schwerpunkt unseres Onlineengagements“, sagte Rorsted.

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Der Dax-Konzern hatte beim Onlinehandel im vergangenen Jahr den Umsatz über seine eigenen Webseiten wie adidas.com um 60 Prozent auf eine Milliarde Euro gesteigert: „Umsätze über Handelspartner wie Footlocker und Dick’s Sporting Goods, die auch immer mehr online verkaufen, kommen auf die vier Milliarden Euro online obendrauf, ebenso Umsätze mit Partnern wie Zalando.“

Um die Grundlagen für weiteres Wachstum zu schaffen, werde der Konzern aus Herzogenaurach die Investitionen des Unternehmens von zuletzt 600 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro erhöhen: „Ein großer Teil wird in Mitarbeiter, Infrastruktur, Prozesse und Systeme fließen, die mit E-Commerce zu tun haben.“ Rorsted kündigte zudem an, die Liefergeschwindigkeit weiter zu steigern: „Heute reichen vielleicht noch Lieferzeiten von drei, vier Tagen und alle sind happy. Aber in ein paar Jahren sieht das anders aus: Dann wollen die Leute, vor allem in den Großstädten, nicht mehr so lange warten, sondern ihre Laufschuhe vielleicht schon nach zwei, drei Stunden haben“ sagte Rorsted der WirtschaftsWoche. Ziel sei es, Onlinebestellungen noch am gleichen Tag auszuliefern: „Das wird sicher bald kommen, wenn auch nicht überall. In großen Städten wird es schneller gehen als auf dem Land.“

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