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Alitalia-Übernahme Käufer soll Italien-Routen beibehalten

Mehrere Fluggesellschaften haben Übernahmeangebote für die insolvente Fluggesellschaft Alitalia abgegeben. Die Regierung in Rom fordert jetzt vom Käufer, die Verbindungen nach Italien zu gewährleisten.

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Alitalia war im Mai für insolvent erklärt worden. Quelle: Reuters

Mailand Beim Verkauf der insolventen Fluggesellschaft Alitalia will die Regierung in Rom vor allem den Erhalt der Flugverbindungen nach Italien sicherstellen. Dass diese Routen weiter bedient werden und Touristen und Geschäftsreisende ins Land bringen, sei oberste Priorität bei der Auswahl des Käufers, sagte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Carlo Calenda, am Sonntag dem Fernsehsender La7.

Die Deutsche Lufthansa, easyJet und fünf weitere Fluggesellschaften haben im Oktober Übernahmegebote für Alitalia oder Teile des italienischen Unternehmens abgegeben. Alitalia war im Mai für insolvent erklärt worden. Die Regierung möchte den Verkauf bis April abschließen.

Calenda sagte, an zweiter Stelle stehe bei den Prioritäten, dass möglichst wenig Staatsgeld aufgewendet werde und an dritter Stelle der Schutz von Mitarbeitern. Der Staat habe bereits acht Milliarden Euro für den Fortbestand von Alitalia ausgegeben und das Ergebnis sei eine Fluggesellschaft, die immer kleiner werde und immer schlechter funktioniere. „Wenn wir sie an einen großen internationalen Player verkauft hätten, hätten wir besseren Service und wir hätten nicht das ganze Geld weggeschmissen“, sagte er.

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