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Eigenständigkeit nicht verhandelbar Online-Modehändler Zalando will keine Anteile abgeben

Amazon wird keine Anteile von Zalando kaufen können. Die drei Chefs des Berliner Modehändlers wollen das Unternehmen in eigener Hand halten.

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Der Berliner Modehändler hat noch einiges in Planung und will deshalb unabhängig bleiben. Quelle: dpa

Frankfurt Europas größter Online-Modehändler Zalando hat sich zur Eigenständigkeit bekannt. „Wir wollen keine Anteile verkaufen“, sagte Co-Chef David Schneider der „Welt am Sonntag“ mit Blick auf Spekulationen, wonach der US-Konzern Amazon an den Berlinern interessiert sei. „Da gibt es noch viel zu viel, was wir mit Zalando vorhaben.“ Schneider leitet den MDax-Konzern mit Rubin Ritter und Robert Gentz als gleichberechtigtes Trio.

Co-Vorstandschef Ritter zeigte sich überzeugt, dass die Deutschen in zehn Jahren jedes zweite Kleidungsstück im Internet kaufen. „Vielleicht sogar schneller.“ Zugleich machten sich die Manager für eine leichtere Einwanderung für Fachkräfte stark. „Wir müssen Menschen nach Deutschland holen können, die etwa in Amerika die Erfahrung gemacht haben, wie man große Technologie-Firmen aufbaut, sonst haben wir einen Wettbewerbsnachteil“, sagte Ritter der Zeitung.

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