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Elektronikketten Ceconomy lässt Aktionäre erneut über Media-Saturn-Übernahme abstimmen

Im kommenden Jahr könnte Media Markt-Saturn eine 100-prozentige Tochter des Elektronikhändlers werden. Eigentlich war das bereits Ende des Sommers geplant.

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Mit der Übernahme und der daraus erfolgenden Neuorganisation der Gesellschafterstruktur soll das komplizierte Geflecht des Konzerns vereinfacht werden. Quelle: Reuters

Der Elektronikhändler Ceconomy treibt den Plan zur Komplettübernahme seiner Tochter Media-Saturn wieder voran. Nachdem das Vorhaben zuletzt wegen Aktionärsklagen ins Stocken geraten war, sollen die Anteilseigner im kommenden Jahr bei einer außerordentlichen Hauptversammlung erneut darüber abstimmen, wie das Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

Eigentlich sollten die Anteile der Beteiligungsgesellschaft Convergenta, der Familienholding des verstorbenen Media-Markt-Mitgründers Erich Kellerhals, bereits bis Ende des Sommers an Ceconomy gehen.

Media Markt-Saturn soll eine 100-prozentige Tochter von Ceconomy werden. Die beiden Elektronikketten Media Markt und Saturn sind die wichtigsten Geschäfte von Ceconomy. Ceconomy hatte die Einigung mit der Familie Kellerhals im vergangenen Dezember nach jahrelangem Zwist verkündet und wollte sie im Ende September beendeten Geschäftsjahr eigentlich abschließen.

Mit der Übernahme und der daraus erfolgenden Neuorganisation der Gesellschafterstruktur wollen die Düsseldorfer das komplizierte Geflecht des Konzerns vereinfachen.

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    Die Hauptversammlung hatte Mitte Februar diesem Plan ursprünglich zugestimmt - dann wurde das Vorhaben aber von Aktionärsklagen gestoppt. Vor dem Hintergrund der vorläufigen Rechtsauffassung des Oberlandesgerichts Düsseldorf im Zusammenhang mit den Aktionärsklagen von Anfang Juli will Ceconomy nun erneut abstimmen lassen.

    Streitpunkte in den Aktionärsklagen sind die geplanten Kapitalmaßnahmen, mit denen der Kauf der 21,62 Prozent finanziert werden soll, die die Familie Kellerhals über Convergenta hält. Im Gegenzug soll Convergenta mit bis zu 29,99 Prozent am Elektronikhändler beteiligt werden.

    Die geplante Abstimmung bei dem außerordentlichen Aktionärstreffen stehe unter dem Vorbehalt, dass die ordentliche Hauptversammlung am 9. Februar 2022 eine Dividendenzahlung von rund 63 Millionen Euro beschließe, hieß es weiter.

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