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Luftfahrt Fraport will bis zu 4.000 Arbeitsplätze abbauen

Die Coronavirus-Pandemie zwingt den Flughafenbetreiber zum Stellenabbau. Betroffen sind Bereiche wie die Verwaltung und die Bodenabfertigung.

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Die Zahl der Passagiere in Frankfurt könnte in diesem Jahr um bis zu 60% sinken. Quelle: dpa

Die Fraport AG, die letztes Jahr 22.514 Mitarbeiter beschäftigte, muss in Bereichen wie der Bodenabfertigung und der Verwaltung wegen der sinkenden Nachfrage nach Flugreisen Stellen abbauen, wie Vorstandschef Stefan Schulte in einem Interview sagte. Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern würden in Kürze beginnen, fügte er hinzu.

„So hart es auch ist, wir werden zwischen 3.000 und 4.000 Mitarbeiter weniger beschäftigen können“, sagte der CEO auf einer Veranstaltung am Frankfurter Flughafen. „Hier geht es um unsere Perspektiven für 2023 und 2024.“

Das Unternehmen hatte letzten Monat auf seiner Hauptversammlung erklärt, die Zahl der Passagiere in Frankfurt könnte in diesem Jahr um bis zu 60% sinken. Selbst 2023 könnte das Passagieraufkommen noch um 15% bis 20% unter dem Niveau von 2019 verbleiben.

Fluggesellschaften in Europa und im Nahen Osten haben seit Beginn der Pandemie mittlerweile den Abbau von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Einschließlich Herstellern von Flugzeugen und Triebwerken sowie Flughafenbetreibern liegt die Zahl sogar bei deutlich über 130.000 Stellen.

Fraport hofft, dass viele der Stellenstreichungen durch Vorruhestandsregelungen und Fluktuation erfolgen können. Auch müsse über vorübergehend kürzere Arbeitszeiten nachgedacht werden – und es werde Abfindungsangebote geben, sagte CEO Schulte.

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