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Modezar Lagerfeld entwirft Turnschuhe für Puma

Exklusiv
Karl Lagerfeld Quelle: dpa

Karl Lagerfeld entwirft jetzt erstmals Turnschuhe für den Sportkonzern Puma. Auch sonst läuft es gut für den Modestar: Seine Marke steigerte den Umsatz auf 350 Millionen Euro.

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Der Pariser Modestar Karl Lagerfeld entwirft jetzt erstmals Turnschuhe für den Sportkonzern Puma. Im Herbst, kündigte Lagerfeld-Chef Pier Paolo Righi gegenüber der WirtschaftsWoche an, werde ein von Lagerfeld gestalteter Schuh des Modells „Suede“ auf den Markt kommen. Dazu werde der Designer auch Kleidungsstücke für das Unternehmen aus Herzogenaurach entwerfen.

Die Kooperation mit Puma ist Teil einer Offensive der Modemarke, die im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz deutlich steigern konnte: „Die Marke Karl Lagerfeld erwirtschaftet - alle Lizenznehmer eingerechnet –  einen Umsatz von gut 350 Millionen Euro“, sagte CEO Righi der WirtschaftsWoche. Ohne die Erträge der Lizenznehmer, „fällt bei uns als Unternehmen ein Umsatz von rund 200 Millionen Euro an“. Das Geschäftsjahr endete am 31. März.

Damit sei das Unternehmen, das Righi von Amsterdam und Paris aus leitet, im Vergleich zum Vorjahr „2017 um 35 Prozent gewachsen.“ Ähnliches gilt für die Zahl der Läden: Statt 54 sind es nun knapp 100. Erst in der vergangenen Woche hatte Lagerfeld in New York sein erstes eigenes Ladengeschäft in den USA eröffnet. Auch hier laufen die Geschäfte laut Righi gut. 2017 verkaufte die Marke in den USA Ware für 80 Millionen Euro, ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im kommenden Jahr soll nach Verzögerungen in der chinesischen Sonderverwaltungszone und Glücksspielmetropole Macau das weltweit erste von Lagerfeld gestaltete Hotel eröffnen, samt vom Designer selbst entworfenen Möbeln. Die könnten die Produktpalette der Marke, die bereits von Handtaschen über Bademode bis Kosmetik reicht, erweitern: „Wir können uns vorstellen, mit einem Partner an einer Karl-Lagerfeld-Möbelkollektion zu arbeiten“, sagte Righi der WirtschaftsWoche. Einige „interessante italienische Unternehmen“ hätten bereits Interesse an einem solchen Projekt angemeldet: „Wir sind da in guten Gesprächen“, sagte Righi.

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