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Niedrigzinsen Deutsche Bahn stellt 1,1 Milliarden Euro zusätzlich für Altersvorsorge der Mitarbeiter zurück

Die anhaltenden Niedrigzinsen schmälern den Wert der Rückstellungen für die Altersvorsorge. Das trifft die Deutsche Bahn in besonderem Maße.

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Der Konzern will Ende März seine Bilanz für 2020 vorlegen. Quelle: dpa

Die Deutsche Bahn hat für die Altersvorsorge ihrer Beschäftigten Konzernunterlagen zufolge im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro zusätzlich zurückgestellt. Das sei Folge der anhaltenden Niedrigzinsen, die den Wert der Rückstellungen schmälerten, heißt es in Papieren, die der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorlagen. Der Gesamtbestand der Rückstellungen stieg demnach auf 6,5 Milliarden Euro.

Viele Unternehmen leiden bei der Altersvorsorge für ihre Mitarbeiter unter den niedrigen Sparzinsen. Die Deutsche Bahn mit ihren über 200.000 Mitarbeitern in Deutschland trifft es besonders. „Wie für alle anderen Unternehmen, führt das historisch niedrige Zinsniveau zu einer rechnerischen Erhöhung der Pensionsrückstellungen“, sagte eine Bahn-Sprecherin, wollte sich aber zu den konkreten Zahlen nicht äußern.

Der Konzern will Ende März seine Bilanz für 2020 vorlegen. Unter anderem wegen der Coronakrise wurde zuletzt mit einem Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro gerechnet. Auch 2021 wird die Bahn Konzernunterlagen zufolge in den roten Zahlen bleiben.

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