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Sportartikelhersteller Steuerreform brockt Nike Verlust ein

Die US-Steuerreform drückt den weltgrößten Sportbekleidungshersteller Nike in die roten Zahlen. In Nordamerika macht Adidas zunehmend Konkurrenz.

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Nike: US-Steuerreform von Donald Trump zeiht Verlust nach sich Quelle: Reuters

Beaverton Eine hohe Abschreibung wegen der US-Steuerreform hat Nike im vergangenen Geschäftsquartal tief in die roten Zahlen gerissen. Im laufenden Geschäft schlug sich der Sportartikelriese aber besser als erwartet, das kam bei Aktionären gut an. Der Adidas-Rivale meldete am Donnerstag nach US-Börsenschluss einen Verlust in Höhe von 921 Millionen Dollar (748 Millionen Euro) für die drei Monate bis Ende Februar. Im Vorjahreszeitraum hatte Nike noch 1,1 Milliarden Dollar verdient.

Der starke Rückgang ist einer zwei Milliarden Dollar schweren Sonderlast aufgrund der neuen US-Steuergesetze geschuldet. Durch die Reform sinken die Unternehmensteuern zwar kräftig, allerdings fallen zunächst mitunter hohe Einmalkosten in der Bilanz an. Im Tagesgeschäft lief es zuletzt jedoch überraschend gut für Nike.

Die Erlöse kletterten insbesondere dank starker Nachfrage im Ausland - vor allem in China - um knapp sieben Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar. Im US-Heimatmarkt, wo Konkurrent Adidas Druck macht, tut sich Nike jedoch weiter schwer, insgesamt gab es in Nordamerika ein Umsatzminus von sechs Prozent. Anleger reagierten dennoch erfreut, die Aktie legte nachbörslich um mehr als sechs Prozent zu.

Ein Insider sagte am Donnerstag, der Investor William Ackmann sei bei Nike ausgestiegen. Sein Hedgefonds Pershing Square Capital Management habe beim Verkauf des Nike-Anteils von 0,71 Prozent einen Gewinn von rund 100 Millionen Dollar erzielt.

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