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AutobauerAudi will in China mit FAW mehr Elektroautos bauen

Die beiden Autobauer wollen ein Gemeinschaftsunternehmen für den Bau von Elektroautos in China gründen. Die Modelle sollen ab 2024 produziert werden. 13.10.2020 - 12:12 Uhr

Im vergangenen Jahr hat die Volkswagen-Tochter insgesamt 690.000 Autos auf dem weltgrößten Automobilmarkt verkauft.

Foto: Reuters

Audi will zusammen mit dem chinesischen Partner FAW mehr Elektroautos in China bauen. Die beiden Autobauer wollen dazu ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, wie sie am Dienstag in Changchun, dem Firmensitz von FAW, mitteilten. Von 2024 an sollen in China verschiedene Audi-Elektromodelle auf Basis der gemeinsam mit Porsche entwickelten Plattform PPE produziert werden.

„Diese Entscheidung unterstreicht die strategische Bedeutung des chinesischen Marktes“, erklärte Audi-Chef Markus Duesmann, der eine Absichtserklärung mit FAW unterzeichnete. Bis 2025 soll jeder dritte Audi, der in China verkauft wird, ein Elektroauto sein.

Im vergangenen Jahr hat die Volkswagen-Tochter insgesamt 690.000 Autos auf dem weltgrößten Automobilmarkt verkauft, in den ersten neun Monaten 2020 stiegen die Verkaufszahlen um mehr als vier Prozent auf gut 512.000. Das Riesenreich forciert den Bau von Elektrofahrzeugen, um die Luftverschmutzung in seinen Millionenmetropolen zu verringern. Batteriehersteller wie die chinesischen Firmen Nio und Xpeng bauen bereits ihre Kapazitäten in China aus.

Audi und FAW produzieren in China bereits den vollelektrischen Q2L e-tron und den Plugin-Hybrid A6L TFSIe. Seit Ende September läuft in Changchun auch der Audi e-tron vom Band, der bis dahin importiert wurde.

„In den kommenden Jahren wird Audi weitere vollelektrische Modelle der e-tron-Familie in China anbieten oder lokalisieren“, kündigte der Oberklasse-Hersteller an. Das bestehende Joint Venture zwischen Audi und FAW produziert an vier Standorten in China bis zu 700.000 Autos im Jahr. Auch mit dem Konkurrenten SAIC will Audi in China Fahrzeuge bauen.

rtr
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