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Autobauer Daimler stoppt seine Aktivitäten im Iran

Der Autobauer stellt seine Aktivitäten in dem Land bis auf weiteres ein. Die iranische Wirtschaft habe sich schwächer entwickelt als erwartet.

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Daimler: Autobauer stoppt seine Aktivitäten im Iran Quelle: AP

München Angesichts neuer US-Sanktionen gegen den Iran hat Daimler seine Expansionspläne in dem Land auf Eis gelegt. Die „ohnehin eingeschränkten Aktivitäten“ seien „bis auf weiteres eingestellt“ worden, teilte der Stuttgarter Konzern am Dienstag mit. Zuvor hatte die „Stuttgarter Zeitung“ darüber berichtet.

Daimler hatte Anfang 2016 angekündigt, mit Partnerunternehmen im Iran Lkw bauen und Fahrzeuge seiner Marke Fuso verkaufen zu wollen.

„Die Produktion und den Vertrieb von Mercedes-Benz-Lkw haben wir nicht wieder aufgenommen“, hieß es in der Mitteilung. Auch der Vertrieb von Pkw der Marke Mercedes wurde demnach nicht wieder hochgefahren, eine lokale Fertigung gab und gibt es nicht.

„Die iranische Wirtschaft und damit die Automobilmärkte haben sich deutlich schwächer entwickelt als erwartet“, teilte Daimler weiter mit. „Wir beobachten die politischen Entwicklungen insbesondere in Bezug auf die Zukunft des Nuklearabkommens weiterhin genau.“

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