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Autobauer VW weitet wegen Chip-Engpässen Kurzarbeit in Wolfsburg aus

Viele Autohersteller kämpfen derzeit mit Nachschubproblemen bei Halbleitern. Volkswagen beantragt nun für weitere Fertigungslinien Kurzarbeit.

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Der Konzern hatte am 18. Dezember angekündigt, wegen der weltweiten Engpässe bei Halbleitern die Fertigung an einzelnen Standorten in China, Nordamerika und Europa anzupassen. Quelle: dpa

Der Engpass bei Computerchips zwingt Volkswagen zur Ausweitung der Kurzarbeit in seinem größten Werk in Wolfsburg. Zusätzlich zu der bereits im Dezember angekündigten Zwangspause in der Golf-Produktion seien in Absprache mit dem Betriebsrat nun auch für die Fertigungslinien der Modelle Tiguan, Touran und Tarraco sowie für angrenzende Bereiche Kurzarbeit beantragt worden, teilte VW am Mittwoch mit.

Dort solle die Fertigung an vier Tagen im Januar ruhen. In den kommenden Wochen wolle man entscheiden, ob weitere Maßnahmen nötig seien.

Volkswagen hatte am 18. Dezember angekündigt, wegen der weltweiten Engpässe bei Halbleitern die Fertigung an einzelnen Standorten in China, Nordamerika und Europa anzupassen. Betroffen seien Fahrzeuge der Marken VW Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Skoda, Seat und in begrenztem Umfang auch Audi. Seither haben auch zahlreiche andere Autobauer die Produktion in einigen Werken ausgesetzt beziehungsweise gedrosselt.

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