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Autoindustrie Frist für EU-Prüfung der Fusion von PSA und Fiat Chrysler ausgesetzt

Aus PSA und Fiat Chrysler (FCA) soll der viertgrößte Autohersteller der Welt entstehen. Doch die EU-Kommission will den Deal genauer prüfen.

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Die heutigen Konkurrenten sollen schon bald Schwestermarken werden. Quelle: AP

Die von den Autobauern PSA und Fiat Chrysler (FCA) angepeilte Megafusion könnte sich verzögern. Die EU-Kommission setzte ihre Deadline für die vertiefte Prüfung vorläufig aus, wie aus der Webseite der Brüsseler Aufsichtsbehörde am Mittwoch hervorging.

Zuletzt hatte die Kommission sich Zeit bis zum 13. November genommen, um das Vorhaben genauer daraufhin zu untersuchen, ob es dem Wettbewerb in der EU schadet. Die Behörde hat nach dem Beschluss einer tiefgreifenden Prüfung 90 Tage Zeit für eine Entscheidung, die Frist war aber zwischenzeitlich auch schon einmal um 15 Arbeitstage verlängert worden.

Einen konkreten Grund für die Aussetzung der Deadline nannten die Aufseher nun nicht. Oft setzen die Kartellwächter die Fristen aus, um weitere Informationen von den beteiligten Firmen einzuholen. PSA mit den Marken Peugeot, Citroën, Opel und DS sowie FCA hatten ihre Fusion im Dezember beschlossen. Damit soll der viertgrößte Autohersteller der Welt entstehen. Derzeit rechnen die Unternehmen mit einem Abschluss des Deals im ersten Quartal 2021.

Mehr: Aus Fiat Chrysler und PSA soll „Stellantis“ werden

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