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Chip- und Sensor-Hersteller AMS legt nach – und erhöht Angebot für Osram auf 4,5 Milliarden Euro

AMS erhöht Angebot für Osram auf 4,5 Milliarden Euro Quelle: dpa

Die Österreicher von AMS bieten nun 41 Euro pro Aktie des Lichtkonzerns. Die Annahmefrist der Osram-Aktionäre endet in wenigen Tagen.

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Der österreichische Chip- und Sensor-Hersteller AMS legt im Kampf um den Münchner Lichtkonzern Osram nach. AMS erhöhte am Freitag sein Übernahmeangebot um 2,50 Euro auf 41 Euro je Osram-Aktie, insgesamt also 4,5 Milliarden Euro.

Das Unternehmen aus Premstätten bei Graz reagiert damit auf die Ankündigung der Finanzinvestoren Bain Capital und Advent, in den nächsten Wochen ein neues Angebot für Osram vorzulegen. Dieses sollte einen „bedeutenden Aufschlag“ auf die bisher von AMS offerierten 38,50 Euro vorsehen.

AMS hat als zusätzlichen Finanzier für das als „endgültig“ bezeichnete Angebot die Bank of America Merrill Lynch gewonnen, die zusammen mit der UBS und HSBC die Kredite für die Übernahme bereitstellen will. Zur Refinanzierung planen die Österreicher eine Kapitalerhöhung um 1,6 Milliarden Euro, 100 Millionen Euro mehr als bisher vorgesehen.

Die Annahmefrist für die Osram-Aktionäre ende wie geplant am kommenden Dienstag (1. Oktober), erklärte AMS. Das widerspricht allerdings dem deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG), das bei einer Änderung des Angebots eine Verlängerung der Frist um zwei Wochen verlangt.

Bei den Anlegern kam die Nachricht gut an: Die Aktie notierte am Freitagmittag 3,1 Prozent im Plus bei 39,91 Euro.

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