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Quartalszahlen Volvo verdient zum Jahresauftakt mehr als erwartet

Trotz sinkender Auftragseingänge zeigt sich der schwedische Lkw-Bauer Volvo optimistisch. Denn an anderer Stelle profitiert der Konzern.

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Stockholm Der schwedische Lkw-Bauer Volvo hat zum Jahresauftakt vom Verkauf höherpreisiger Fahrzeuge profitiert und ist auch für den weiteren Jahresverlauf trotz schrumpfender Auftragseingänge zuversichtlich. Der Vorstand bestätigte am Mittwoch seine Prognose für die Entwicklung der Lkw-Märkte.

Demnach wird unter anderem Europa auf historisch gutem Niveau erwartet. Zwar seien die Bestellungen zwischen Januar und März um rund ein Drittel auf 45.884 Einheiten das zweite Quartal in Folge gesunken und hätten damit auch die Analysten-Schätzungen von 57.227 Einheiten verfehlt, räumte das Volvo-Management ein.

Der Vorstand verwies aber darauf, dass die Orderbücher für das Gesamtjahr bereits nahezu voll seien. Konzern-Chef Martin Lundstedt erklärte, nach den florierenden Märkten der Vergangenheit, sei es nun für den weiteren Erfolg entscheidend, mit einem starken Service-Geschäft und hoher Flexibilität schwankenden Marktbewegungen zu trotzen.

Die bestätigte Prognose zeige, dass die Schlüsselmärkte weiterhin stark blieben, kommentierte Capital Markets-Analyst Hampus Engellau. Er rechne damit, dass Volvo nach Öffnung der Orderbücher für 2020 in Nordamerika wieder zulegen könne.

Der schwedische Hersteller von Lkw, Baumaschinen, Bussen und Motoren übertraf im ersten Quartal mit einem Anstieg des Betriebsgewinns auf 12,7 (Vorjahr: 8,3) Milliarden schwedische Kronen (1,21 Milliarden Euro) die Analystenschätzungen von 10,19 Milliarden Kronen. Die bereinigte Gewinnmarge legte auf 11,8 von 9,3 Prozent zu.

Volvo hat in den vergangenen Jahren eine rege Nachfrage erlebt, da Kunden ihre Fahrzeug-Flotte erneuerten. Geringere Bestellungen in China und Europa in diesem Jahr hatten allerdings Bedenken ausgelöst, dass der Zyklus möglicherweise seinen Höhepunkt erreicht hat.

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