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Stahlindustrie Liberty Steel prüft mit Saarstahl und Wurth den Bau von einem Wasserstoff-Stahlwerk

Liberty Steel erwägt den Bau eines Stahlwerks auf Wasserstoffbasis in Frankreich. Mit zwei Partnern wurde bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet.

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Durch den Einsatz von Wasserstoff will die europäische Stahlindustrie deutlich klimaschonender produzieren, bis spätestens 2050 ganz klimaneutral. Quelle: dpa

Nach der gescheiterten Übernahme von Thyssenkrupp Steel Europe treibt Liberty Steel mit den Stahlwerken im Saarland Überlegungen für den Bau eines Werks auf Wasserstoffbasis in Frankreich voran. Dritter im Bunde sei die Paul Wurth Gruppe, hieß es am Montag in einer gemeinsamen Presseerklärung. Die Firmen wollten den Bau einer Anlage neben dem Standort von Alvance Aluminium in Dünkirchen prüfen und hätten hierzu eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Alvance Aluminium gehört wie Liberty Steel zur GFG Alliance des Unternehmers Sanjeev Gupta. Dieser hatte die Stahlsparte von Thyssen-Krupp übernehmen wollen, jedoch in der vergangenen Woche eine Absage aus Essen erhalten.

Liberty arbeitet nach eigenen Angaben seit Anfang vergangenen Jahres mit der Stahl-Holding-Saar (SHS) – Saarstahl und die Dillinger Hütte – und Paul Wurth bei dem Projekt zusammen. Bei den Plänen in Frankreich handele es sich um ein Werk mit einer Kapazität von zwei Millionen Tonnen mit eingebauter Wasserstoff-Elektrolyse.

Durch den Einsatz von Wasserstoff will die europäische Stahlindustrie deutlich klimaschonender produzieren, bis spätestens 2050 ganz klimaneutral. Liberty Steel will dieses Ziel bereits 2030 erreichen. Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren den Einsatz von Wasserstoff mit Milliardensummen fördern.

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