1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. Streik bei Volkswagen: Böses Erwachen im Autoparadies Slowakei

VW-Streik in der SlowakeiBöses Erwachen im Autoparadies

Tausende Volkswagen-Mitarbeiter in der Slowakei streiken für höhere Löhne. Der linkspopulistische Premier unterstützt sie dabei. Doch der Arbeitskampf bringt den für die Autobauer so attraktiven Standort in Gefahr. 22.06.2017 - 07:50 Uhr Quelle: Handelsblatt

Für VW droht der einstige Traumstandort Slowakei zum Albtraum zu werden.

Foto: REUTERS

Am Rand von Bratislava steht der ganze industrielle Stolz der Slowakei: das Werk von Volkswagen. Es ist eine kleine Stadt innerhalb der Hauptstadt und Symbol des Autolandes Slowakei. Doch der Haussegen beim größten Arbeitsgeber des osteuropäischen Landes hängt schief. Denn die Beschäftigten haben dort zum ersten Mal in der Geschichte von Volkswagen in der Slowakei die Arbeit niedergelegt.

Der Ausstand in Bratislava soll nach Gewerkschaftsangaben bis zum 3. Juli dauern. Dann beginnen die Werksferien. Am Mittwochnachmittag fanden Gespräche zwischen Management und Arbeitnehmervertretern statt. Der slowakische Premier Robert Fico sagte zu Beginn: „Ich begrüße eine schnelle Einigung.“

Wie VW im ersten Quartal abgeschnitten hat
Im Auftaktquartal 2017 hat Volkswagen 2,495 Millionen Fahrzeuge abgesetzt – zum ersten Quartal 2016 ein Rückgang von 0,5 Prozent (2,508 Millionen Fahrzeuge).
Im Vergleich zum schwachen Jahresauftakt 2016 konnte VW deutlich zulegen. Die Umsatzerlöse stiegen von 50,964 Milliarden Euro auf 56,197 Milliarden Euro – plus 10,3 Prozent.
Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 27 Prozent auf 4,37 Milliarden Euro – zum Jahresauftakt 2016 waren es noch 3,44 Milliarden Euro. Die operative Rendite stieg von 6,8 auf 7,8 Prozent.
Das Ergebnis nach Steuern legte deutlich zu – von 2,365 Milliarden Euro im Q1 2016 auf aktuell 3,403 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 43,9 Prozent.
Zum Stichtag 31. März 2017 haben 632.800 Menschen für VW gearbeitet. Gegenüber dem Jahr 2016 sind das 1,0 Prozent mehr – damals waren es 626.700 Menschen.
Bei dem Pkw-Kerngeschäft der Marke Volkswagen ist es schwierig, die Daten mit dem Aftaktquartal 2016 zu vergleichen. Im Zuge der Neuausrichtung der Konzernstrukturen ist die Zuordnung von Gesellschaften zwischen der Marke Volkswagen Pkw und dem Konzern ab 2017 angepasst worden. Damit soll die Transparenz und Vergleichbarkeit erhöht werden. In den ersten drei Monaten 2017 gingen die Umsatzerlöse der Marke infolge der damit einhergehenden Veränderung im Konsolidierungskreis um 24 Prozent auf 19,0 Milliarden Euro zurück. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen verbesserte sich von 73 auf 869 Millionen Euro. Neben Volumen-, Mix- und Margeneffekten wirkten sich Wechselkurseffekte positiv aus.
Mit 1,2 Milliarden Euro hat Audi das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen des Vorjahres knapp verpasst – damals waren es noch 1,3 Milliarden Euro.
Bei Skoda stieg das operative Ergebnis aufgrund positiver Mixeffekte und geringerer Materialkosten um gut 32 Prozent auf 415 (315) Millionen Euro.
Seat verbesserte sein Operatives Ergebnis minimal von 54 auf 56 Millionen Euro.
Die Umsatzerlöse von Porsche Automobile lagen wie im Vorjahr bei 5,0 Milliarden Euro. Mixverbesserungen und positive Wechselkurseffekte sorgten für einen Anstieg des Operativen Ergebnisses von Porsche Automobile auf 932 (855) Millionen Euro. Neu ist, dass das Finanzdienstleistungsgeschäft von  Porsche wird ab Januar 2017 als Teil der Volkswagen Finanzdienstleistungen berichtet.
Wie schon im ersten Quartal 2016 muss Bentley rote Zahlen ausgeben. Lag im Vorjahreszeitraum das Minus noch bei 54 Millionen Euro, waren es in diesem Jahr minus 30 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2016 war Bentley hingegen profitabel.
Aufgrund der hohen Nachfrage nach den Modellen Multivan/Transporter und Caddy stiegen in den ersten drei Monaten weltweit Absatz und Umsatz von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Das Operative Ergebnis verbesserte sich um 44,5 Prozent auf 205 Millionen Euro. Bei der Marke Scania fiel in den ersten drei Monaten das Operative Ergebnis mit 324 Millionen Euro um 80 Millionen besser aus als ein Jahr zuvor. Bei MAN Nutzfahrzeuge übertraf das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen mit 93 (65) Millionen Euro das Niveau des Vorjahres. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem höheren Volumen und Kosteneinsparungen. Bei MAN Power Engineering belief sich das Operative Ergebnis auf 26 (48) Millionen Euro.
Die Volkswagen Finanzdienstleistungen konnten ihr Operatives Ergebnis um 12,2 Prozent auf 551 Millionen Euro steigern, was – neben der erstmaligen Einbeziehung der Porsche Finanzdienstleistungen - vor allem auf das Geschäftswachstum zurückzuführen ist.

Die VW-Beschäftigten in Bratislava fordern deutlich höhere Löhne. Sie verlangen eine Gehaltssteigerung von 16 Prozent. Volkswagen bot zuletzt 8,9 Prozent innerhalb eines Jahres und eine Einmalzahlung von 350 Euro sowie Boni.

Lange galt die Slowakei als Autoparadies. Niedrige Löhne, niedrige Steuern und eine Industriepolitik unter Regierungschef Robert Fico, die den Autokonzernen ihre Wünsche von den Lippen ablas. Doch der Standort entwickelt sich zum Albtraum für den Wolfsburger Autoriesen. Ausgerechnet der ansonsten so autofreundliche Premier stellt sich hinter den Arbeitskampf.

„Warum sollte ein Unternehmen, das die hochwertigsten und luxuriösesten Autos mit einer hohen Arbeitsproduktivität baut, seinen slowakischen Arbeitern die Hälfte oder ein Drittel dessen zahlen, was es den gleichen Mitarbeitern in Westeuropa zahlt?“, fragt der Linkspopulist und spricht damit offenbar vielen seiner Landsleute aus dem Herzen. Bratislava liegt mit dem Auto nur eine dreiviertel Stunde von Wien, wo Mitarbeiter für die gleiche Tätigkeit das Doppelte oder Dreifache erhalten. Das ist auch einer der Gründe, weshalb sich nach Gewerkschaftsangaben mehr als zwei Drittel der Beschäftigten an dem Ausstand beteiligt haben.

Ach ja, der Golf: Er hat seit 1974 Generationen von Autofahrern geprägt und sich längst als Namensgeber für die Kompaktklasse etabliert. Mittlerweile ist seit 2012 die siebte Generation am Start. Diese erhielt Anfang des Jahres ein Facelift – oder wie es jetzt gerne ganz modern heißt: ein Update –, damit der Bestseller attraktiv bleibt, bis 2019 die achte Generation debütiert.

Foto: Volkswagen

Ja, das Aussehen: Viel ist über das klassenlose Außendesign des Golfs geschrieben und philosophiert worden. Nicht zu belanglos, aber auch nicht zu extravagant macht der Kompakte einfach eine gute Figur. Zwar haftet der Formgebung ein dezenter Nimbus von stilechter Langeweile an, doch Versuche der Wettbewerber, mittels auffälligerem Design mehr Zuspruch für das eigene Produkt zu generieren, sind ja auch nicht wirklich erfolgreich.

Foto: Volkswagen

Das Facelift hat am bewährten zeitlosen Auftritt der siebten Auflage nicht viel bis fast gar nichts geändert. In der von uns gefahrenen höchsten Ausstattungsversion Highline sorgt die Lichtgrafik – hier mit Voll-LED-Scheinwerfern – jetzt für mehr Prägnanz. Dass wir mit einem aufgefrischten Golf unterwegs waren, hat aber kaum jemand gemerkt. Höchstens wurden wir auf die aus unserer Sicht mutige Lackfarbe „Kurkumagelb Metallic“ (Aufpreis: 715 Euro) angesprochen.

Foto: Volkswagen

Ach und ja, der Fortschritt: Im Innenraum trifft jetzt Gewohntes auf Moderne, hält doch beim Kompaktklassiker Digitales Einzug. Also gibt es zu den bekannten guten Sitzen, der soliden Materialverarbeitung sowie dem nicht mit Bedienknöpfen überfrachteten Lenkrad ein „virtuelles“ Cockpit. VW nennt es Active Info Display (Aufpreis: 510 Euro für Highline). Per Tastendruck lassen sich die Einstellungen variieren, welche Informationen man im Kombiinstrument in den Fokus rücken möchte.

Foto: Volkswagen

Also lieber die Navigationsangaben, gleich die ganze Karte in groß oder doch lieber die Geschwindigkeitsanzeige im Mittelpunkt? Um den ausgewählten Favoriten gruppieren sich dann die anderen Angaben etwas kleiner. So erhält der Fahrer ziemlich viele Informationen auf einen Blick, für unseren Geschmack zu viele.

Foto: Volkswagen

Apropos Displays: Die sind jetzt größer und daher besser ablesbar. Schließlich kommen die Generation-Golf-Fahrer auch so langsam in das Gleitsichtbrillenalter. Aber dank des großen Angebots des MIB (Modularer Infotainmentbaukasten) können Kunden jetzt je nach Kaufkraft oder Sehschwäche Multimediasysteme mit bis zu acht Zoll großen Bildschirmen ordern. Wenn beides – Kaufkraft und Sehschwäche – groß genug ist, dürfte das im unseren Testfahrzeug vorhandene System „Discover Pro“ (2385 Euro) ideal sein. Die einfache und recht logische Bedienung der Multimediaeinheit-Funktionen über einen riesigen Touchscreen macht auch Menschen Spaß, die nicht mit einem Smartphone in der Hand auf die Welt gekommen sind.

Foto: Volkswagen

Bleiben wir noch im Innenraum: Das Platzangebot des für einen Kompakten mit 4,26 Meter von Stoßstange zu Stoßstange nicht sonderlich langen Fahrzeugs geht in Ordnung. Vorne sitzt man sehr kommod, die Fondpassagiere müssen allerdings auf die Rücksicht der Vorderleute hoffen. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 380 und 1270 Liter.

Foto: Volkswagen

Empfehlenswert ist aber für Fahrer und Passagiere jenseits des juvenilen Stadiums sicherlich die fünftürige Ausführung der Limousine. Die zwei Fondtüren (Aufpreis: 900 Euro) erleichtern den Ein- und Ausstieg doch beträchtlich.

Foto: Volkswagen

Ach, der Diesel und ja der 2,0-Liter-TDI: Trotz der Diskussion um den Selbstzünder konnte der bekannte, Euro-6-konforme und 150 PS starke 2,0-Liter-TDI mit seiner Spritzigkeit und Sparsamkeit überzeugen. 340 Nm und ein Durchschnittsverbrauch während des Alltagstest von 5,8 Litern – und das bei schnellen und wenig energieeffizienten Autobahnfahrten – machen ihn für Vielfahrer zu einem angenehmen Begleiter, besonders wenn wie in unserem Fall ein unaufgeregtes Siebengang-DSG die Schaltarbeit übernimmt.

Foto: Volkswagen

Man sollte sich nur nicht am Ruckeln beim Anfahren oder langsamen Rangieren stören. Ob man das adaptive Fahrwerk DCC (Aufpreis: 1045 Euro) benötigt? Wir entschieden uns die meisten Zeit für die „Normal“-Einstellung und ließen sowohl „Sport“ als auch „Comfort“ außer Acht. Wie sich der neue, 1,5-Liter-TSI mit Zylinderabschaltung (150 PS, ab 24.350 Euro, Sechsgang-Schalter, Zweitürer) in der Praxis schlägt, muss bei anderer Gelegenheit geklärt werden.

Foto: Volkswagen

Ach, ach, die Preise: Einen Golf zu fahren ist kein günstiges Unterfangen. Die Preisliste startet in Verbindung mit dem Einstiegsbenziner (85 PS) bei 17.850 Euro. Doch wer Wert auf etwas mehr Leistung und Komfort legt, sprengt die 20.000-Euro-Marke sehr schnell. Unser Testfahrzeug kostet in der „Comfort“-Ausstattung mindestens 29.700 Euro inklusive der Fondtüren und DSG. Verzichtet man auf diese Optionen sind es immer noch 26.800 Euro. Als teurere Highline-Variante, dann unter anderem mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Klimaautomatik und beheizbaren Vordersitzen, verlangt VW weitere 1725 Euro. Rechnet man noch die oben genannten Extras dazu und weiß die Vorteile des großen und meist optional angebotenen Fahrerassistenzarsenals zu schätzen, sind auch 35.000 Euro und mehr flott ausgegeben.

Foto: Volkswagen

VW Golf 2.0 TDI – Technische Daten:

Fünftüriger, fünfsitziger Kompaktwagen, Länge: 4,26 Meter, Breite: 1,79 Meter (mit Außenspiegeln 2,03 Meter), Höhe: 1,49 Meter, Radstand: 2,62 Meter, Kofferraumvolumen: 380 bis 1.270 Liter
2,0-Liter-TDI, Siebengang-DSG, 110 kW/150 PS, maximales Drehmoment: 340 Nm bei 1.750 - 3.000 U/min, 0-100 km/h: 8,6 s, Vmax: 214 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,6 l/100 km, CO2-Ausstoß: 120 g/km, Effizienzklasse B, Abgasnorm: Euro 6, Testverbrauch: 5,8 Liter
Preis: ab 29.700 Euro

Foto: Volkswagen

Kurzcharakteristik

Warum: weil es eben ein Golf ist
Warum nicht: weil es eben ein Golf ist
Was sonst: es kann nur einen geben - oder einen der vielen anderen

Foto: Volkswagen

Der Präsident des slowakischen Automobilverbandes (ZAP), Juraj Sinay, sorgt sich unterdessen um den Automobil- und Wirtschaftsstandort. „Die Slowakei galt bislang als stabiler Wirtschaftsstandort. Mit dem Streik werden die Unternehmen künftig sorgfältiger überlegen, ob sie weiter in die Slowakei investieren“, sagte Sinay dem Handelsblatt. In dem osteuropäischen Land hängen über 60.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt an der Autoindustrie.

VW ist traditionell in der Slowakei ein begehrter Arbeitsgeber. Denn die Wolfsburger zahlen weit über den Durchschnitt. Mit einem Monatslohn von durchschnittlich 1804 Euro verdienten die VW-Mitarbeiter rund doppelt so viel wie ihre Kollegen in anderen Betrieben. Im ersten Quartal dieses Jahres betrug der Durchschnittslohn nach Angaben der Statistikbehörde bei 897 Euro.

Volkswagen

VW steigert Gewinn deutlich

Volkswagen konnte Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal kräftig steigern – trotz eines leichten Rückgangs der Auslieferungen. Vor allem bei der Hauptmarke VW lief es zu Jahresbeginn gut.

Doch die Gewerkschaft sieht sich in einer starken Position. Denn längst sind im Autoland Slowakei motivierte Fachkräfte zur Mangelware geworden. Das gilt insbesondere im boomenden Westen des Landes mit dem Zentrum Bratislava. Derzeit wirbt der amerikanische Internethändler Amazon rund tausend Mitarbeiter für ein Logistikzentrum in der Nähe der Hauptstadt an.

„Der Druck auf die Arbeitgeber wächst. Die Forderungen nach höheren Löhnen wird lauter“, sagte Norbert Halt, Vize-Geschäftsführer der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer in Bratislava. Nach einer Konjunkturumfrage der Organisation werden die Arbeitskosten in diesem Jahr um 6,8 Prozent steigen. Wenn sich dieses Entwicklung über die nächsten Jahre fortsetzen sollte, droht der Standort seine Attraktivität zu verlieren

Volkswagen

VW-Aufsichtsrat streicht eigene Bonuszahlungen

Nach der Abgasaffäre müssen die Volkswagen-Aufsichtsräte auf ihre Bonuszahlungen verzichten. Der Aufsichtsratsvorsitzende solle künftig ein Festgehalt erhalten.

Ähnlich wie das Nachbarland Tschechien verzeichnet Slowakei ein hohes Wirtschaftswachstum. Die österreichische Erste Group erwartet für 2017 eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 3,1 Prozent, im nächsten Jahr sogar von 3,5 Prozent. Die Folge des Booms: die Löhne steigen. „Noch sind die Arbeitskosten ein positiver Standortvorteil“, sagt Slowakei-Experte Norbert Halt. Neben Korruption und Bürokratie würden ausländische Investoren mittlerweile insbesondere der Mangel an Fachkräften als Standortnachteil sehen.

In Bratislava baut VW jährlich rund 390.000 Autos, darunter Luxusautos wie den Porsche Cayenne, Audi Q 7 und den VW Touareg. Volkswagen hat vier Standorte in der Slowakei, die für sechs Konzernmarken produzieren. Andere Autohersteller wie PSA oder Kia verfolgen mit Argusaugen den Arbeitskampf. Denn beide Autohersteller sind ebenfalls mit eigenen Werken in der Slowakei präsent.

Ende 2018 will zudem der indische Autokonzern Tata im westslowakischen Nitra für 1,2 Milliarden Euro ein Werk errichten, dass jährlich 150.000 Autos der Marke Jaguar und Land Rover herstellen wird. Inklusive der Zulieferer will Tata nach eigenen Angaben rund 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Nitra liegt 93 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Bratislava.

Die Slowakei mit ihren 5,4 Millionen Einwohnern ist seit 2004 EU-Mitglied. Fast die Hälfte der gesamten industriellen Exporte entfällt auf die Autoindustrie. Angesichts der schlechten Bildungspolitik fehlen Arbeitskräfte.

Volkswagen hat darauf reagiert. Seit wenigen Jahren bilden die Wolfsburger in ihrem Ausbildungszentrum Mechatroniker, Elektroniker und Werkzeugmechaniker aus. 2016 startete die duale Akademie, die hochqualifizierte Spezialisten ausbildet. Im kommenden September bietet VW Mitarbeitern auch ein duales Studium in Zusammenarbeit mit der Slowakisch Technischen Universität in Bratislava an.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick