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Cybersecurity Erneute Attacke: Toshiba in Europa Ziel von Hackern

Hacker haben den japanischen Tech-Giganten Toshiba in Europa angegriffen. Quelle: REUTERS

Der japanische Technologiekonzern Toshiba ist in Europa dem Angriff von Hackern zum Opfer gefallen. Bei den Angreifern soll es sich um die gleiche Gruppe handeln, die vergangene Woche eine US-Pipeline lahmgelegt haben.

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Der japanische Technologiekonzern Toshiba Corp ist in Europa Opfer eines erpresserischen Hackerangriffs geworden. Toshiba Tec, ein Hersteller von Zahlungssystemen und Kopierern, sei Anfang Mai von „DarkSide“ gehackt worden, erklärte die Frankreich-Vertretung des Unternehmens am Freitag. Es sei aber nur eine minimale Menge an Arbeitsdaten verloren gegangen. Die Europa-Zentrale von Toshiba Tec in Neuss war für eine Anfrage nicht erreichbar.

Dieselbe Hackergruppe steht in Verdacht, das Kraftstoff-Leitungssystem von Colonial Pipeline (CP) in den USA lahm gelegt zu haben. Am Freitag vergangener Woche hatte das Unternehmen die Pipeline abschalten müssen, nachdem eine Cyberattacke mit Verschlüsselungssoftware die IT-Systeme von CP getroffen hatte und offenbar erhebliche Teile der Rechner unbrauchbar gemacht hatte.

Die Zahl der Cyberattacken, bei denen Hacker Daten verschlüsseln und sie nur gegen Bezahlung wieder freigeben, ist gestiegen. Bei solchen sogenannten Ransomware-Attacken stehlen die Erpresser auch Daten und veröffentlichen sie oder drohen damit.

Unterdessen haben Hacker auch die irische Gesundheitsorganisation HSE angegriffen. Die gesamten IT-Systeme seien heruntergefahren worden, um sie vor einem großangelegten Angriff eines Trojaners zu schützen, erklärte der Chef von Health Service Executive (HSE), Paul Reid, am Freitag. „Es ist ein sehr ausgefeilter Angriff, nicht nur eine Standardattacke.“ Das Programm für die Corona-Impfungen sei nicht davon betroffen. Die Imfpungen würden wie geplant weitergeführt.

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