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Kartellbehörden Shell darf bei Mautbox-Firma der Telekom einsteigen

Shell darf bei der Gemeinschaftsfirma Toll4Europe einsteigen. Diese will eine Box auf den Markt bringen, mit der europaweit Maut gezahlt werden kann.

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Toll4Europe soll es Lkw-Fahrern ermöglichen, über ein Gerät europaweit ihre Straßen-, Brücken- und Tunnel-Maut zahlen und abrechnen zu können. Quelle: dpa

Berlin Die Kartellbehörden haben den Einstieg des Ölkonzerns Shell bei einer Gemeinschaftsfirma der Deutschen Telekom zur Abrechnung von Maut-Zahlungen genehmigt. Die Shell-Tochter EuroShell Cards habe grünes Licht für die Übernahme von 15 Prozent an Toll4Europe bekommen, teilten die Beteiligten am Dienstag mit.

Die Deutsche Telekom behält mit 55 Prozent die Mehrheit an dem Berliner Unternehmen, das 2017 für die Entwicklung und Bereitstellung elektronischer Mautdienste in Europa („EETS“) gegründet wurde. Toll4Europe will unter anderem eine Box auf den Markt bringen, mit der Lkw-Fahrer europaweit ihre Straßen-, Brücken- und Tunnel-Maut zahlen und abrechnen können.

Der Dienst soll unter anderem über Shell vertrieben werden. Weitere Partner sind Daimler und der deutsche Tankkartenanbieter DKV, die nun ebenfalls je 15 Prozent halten. Zum Start hatte Daimler noch einen Anteil von 30 Prozent. Bei dem Familienunternehmen DKV war kürzlich der Finanzinvestor CVC eingestiegen.

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