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NexperiaStreit beim Chiphersteller Nexperia dauert an

Der niederländische Nexperia-Teil fordert eine Lösung – und verlangt von der chinesischen Seite die Wiederaufnahme der normalen Produktion. 28.11.2025 - 07:39 Uhr
Nexperia ist für die Autoindustrie ein wichtiger Chiphersteller. Foto: REUTERS

Der Streit zwischen dem niederländischen und dem chinesischen Teil des Chipherstellers Nexperia dauert an. Der Ende September ausgebrochene Twist hat bislang schon zu Störungen in den Lieferketten der Autoindustrie geführt.

Der niederländische Nexperia-Teil forderte am Donnerstag in einem offenen Brief seine chinesischen Unternehmensteile zur Wiederaufnahme der normalen Produktion auf. Nexperia B.V. habe wiederholt und mehrfach versucht, den Dialog mit den Nexperia-Einheiten in China wiederherzustellen, hieß es in dem Schreiben. Bedauerlicherweise habe man aber keine stichhaltigen Antworten erhalten.

Die Nexperia-Lieferkette ist unterbrochen, seit die niederländische Regierung am 30. September die Kontrolle über das Unternehmen übernommen hatte. Zur Begründung hatte es damals geheißen, man wolle verhindern, dass der frühere Vorstandschef die europäischen Aktivitäten von den Niederlanden nach China verlagere. Die chinesische Seite erklärte sich daraufhin als nicht mehr der europäischen Führung unterstellt. Am Mittwoch hatten der chinesische Handelsminister Wang Wentao und EU-Handelskommissar Maros Sefcovic über das Thema gesprochen.

Nexperia stellt einen Großteil seiner Produkte in Hamburg her und schickt sie dann nach China, von wo aus sie an Kunden gehen. Das Unternehmen, das sich im Besitz der chinesischen Wingtech befindet, produziert Milliarden einfacher, aber weit verbreiteter Chips für Autos und andere Elektronik. Engpässe bei diesen Bauteilen hatten zuletzt die Lieferketten der Auto-Hersteller bedroht und zu Produktionsverzögerungen geführt.

In Deutschland hatte der Verband der Automobilindustrie (VDA) vor eineinhalb Wochen erklärt, es sei zu früh, von einer Entwarnung zu sprechen. Der Engpass bei den Chips könne sich auch in den kommenden Wochen auf die Lieferketten in der Autoindustrie auswirken.

rtr
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