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Kein HomeofficeTesla-Chef Musk: Wer nicht ins Büro kommt, muss gehen

Angesichts steigender Corona-Infektionen in Kalifornien kommen viele Tesla-Mitarbeiter noch nicht ins Büro zurück. Elon Musk droht ihnen in einer internen E-Mail mit Strafen. 01.06.2022 - 18:00 Uhr

Tesla-Chef Elon Musk beordert seine Mitarbeiter ins Büro zurück.

Foto: REUTERS

Tesla-Chef Elon Musk beordert seine Mitarbeiter ins Büro zurück. „Jeder bei Tesla muss mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro verbringen“, schrieb Musk am Dienstagabend in einer E-Mail an die Mitarbeiter des US-Elektroautobauers, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. „Wenn jemand nicht erscheint, müssen wir davon ausgehen, dass diese Person das Unternehmen verlassen hat.“

Zwei Tesla-Insider bestätigten die Echtheit der E-Mail. Tesla selbst antwortete nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Angesichts wieder steigender Corona-Infektionen in Kalifornien weigern sich einige Mitarbeiter von Tech-Firmen, in die Büros zurückzukehren. Musk hatte im Mai 2020 gegen die geltenden Corona-Restriktionen sein Werk im kalifornischen Fremont wieder eröffnet. Von Mai bis Dezember 2020 wurden 440 Infektionen bei Tesla-Mitarbeitern gemeldet, wie aus Daten der Behörden hervorgeht, bei SpaceX waren es im vergangenen Jahr 132 Corona-Fälle.

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Tech-Firmen gehen unterschiedlich mit der Rückkehr in die Büros um: Die Google-Mutter Alphabet zum Beispiel setzt auf persönliche Treffen von Mitarbeitern. Twitter-Chef Parag Agrawal schrieb dagegen im März, dass die Büros zwar wieder zugänglich seien, aber die Mitarbeiter die Wahlfreiheit hätten: „Wo auch immer man sich am produktivsten und kreativsten fühlt, das ist der Ort, wo man arbeiten wird, und das schließt auch dauerhaftes Homeoffice ein.“ Musk will Twitter für 44 Milliarden Dollar übernehmen.

Lesen Sie auch: Immer mehr Unternehmen wollen ihre Mitarbeiter entscheiden lassen, ob sie im Büro oder Homeoffice arbeiten. Bei Microsoft gilt diese Regel schon seit zehn Jahren. Was andere Firmen daraus lernen können.

rtr
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