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Autonomes FahrenVolkswagen und Uber starten Kooperation in den USA

Volkswagen stellt autonome VW-Busse für Uber in den USA bereit. Zunächst im Testbetrieb – später sollen sie fahrerlos über die Uber-App buchbar sein.Emma Möllenbrock 24.04.2025 - 14:52 Uhr
Der ID.Buzz AD mit Uber-Aufschrift. Foto: Moia

Volkswagen und Uber starten eine Partnerschaft, um autonome, vollelektrische Fahrzeuge in den USA einzuführen. Ab Ende 2025 soll der ID.Buzz AD – eine selbstfahrende Version des VW-Busses – zunächst in Los Angeles im Testbetrieb mit Sicherheitsfahrern eingesetzt werden. Ab 2026 soll das Fahrzeug dann über die Uber-Plattform für Fahrgäste buchbar sein. Langfristig ist geplant, dass die Autos vollständig fahrerlos unterwegs sind.

Die Volkswagen-Tochter Moia stellt dabei sowohl die Hardware, also das Fahrzeug selbst, als auch die Software zur Steuerung und Verwaltung der Flotte bereit. Uber wiederum übernimmt den Betrieb auf seiner Plattform, also die Vermittlung der Fahrten an Kunden.

Diese Kombination der Dienste soll es ermöglichen, eine größere Flotte autonomer Fahrzeuge in mehreren US-Städten aufzubauen – mit dem Ziel, in den nächsten zehn Jahren mehrere tausend Fahrzeuge in Betrieb zu nehmen.

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Moia ist ein eigenständiges Mobilitätsunternehmen innerhalb der Volkswagen-Gruppe. Das Unternehmen hat sich bisher insbesondere auf Ridepooling-Dienste spezialisiert. Seit 2019 betreibt Moia einen eigenen Fahrdienst in Hamburg, bei dem Nutzer per App Fahrten buchen können, die sich mehrere Fahrgäste mit ähnlichem Ziel teilen. Dabei kommen vollelektrische Fahrzeuge zum Einsatz.

Nun will sich Moia verstärkt auf autonomes Fahren fokussieren. In Hamburg laufen bereits Tests zu autonomen Taxis, ebenfalls mit dem ID.Buzz AD. Ab 2025 will Moia ausgewählte autonome Sammeltaxi-Fahrten mit Passagieren in Hamburg anbieten. Ende 2026 soll das Angebot in Hamburg in den regulären Betrieb gehen.

Fahrerloser Dienst schon ab 2026 geplant

Die Einführung startet zunächst mit Sicherheitsfahrern an Bord und unter behördlicher Aufsicht. Langfristig ist jedoch der vollständig autonome Betrieb vorgesehen – also ein fahrerloser Mobilitätsdienst über die Uber-App. Wie schnell das gelingt, hängt auch von den Behörden in den USA ab, im Visier haben die Unternehmen hier den Jahresanfang 2026.

Sowohl Volkswagen als auch Uber sehen in der Partnerschaft einen großen Schritt in der Mobilitätswende. „Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der autonomen Mobilität und unterstreicht das gemeinsame Engagement von Volkswagen und Uber für die Gestaltung der Zukunft des Verkehrs“, kommentiert Dara Khosrowshahi, CEO von Uber.

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