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NikeUS-Konzern Nike rechnet mit höherer Belastung durch Trumps Zölle

Der Großteil der Sportartikel wird in Asien hergestellt. Für Nike bedeuten die Importzölle von Donald Trump deshalb höhere Kosten bei Verkäufen im Heimatmarkt. 01.10.2025 - 10:28 Uhr
Das Logo von Nike am Shop in Manhattan. Foto: Michael Kappeler/dpa

Die Importzölle von US-Präsident Donald Trump treffen den amerikanischen Sportartikel-Hersteller Nike härter als bislang erwartet. Der Konzern erwartet für das laufende Geschäftsjahr nun eine Belastung von 1,5 Milliarden Dollar. Noch vor drei Monaten hatte Nike mit zusätzlichen Kosten von einer Milliarde Dollar gerechnet. 

Die vom US-Präsidenten verhängten Zölle für die Einfuhr von Waren in die USA schlagen auf amerikanische Unternehmen durch, weil viele Produkte in Asien hergestellt werden.

Gerade in der Sportartikelbranche ist das üblich. Bisher ist unklar, in welchem Umfang Hersteller und Händler die höheren Kosten durch die Zölle an US-Verbraucher weitergeben werden.

Selbstgemachte Krise

Nike ist unterdessen auf dem Weg aus einer Krise, in die sich das Unternehmen selbst manövriert hatte. Der Konzern hatte in den vergangenen Jahren auf Kosten des Einzelhandels sehr stark auf den Direktvertrieb gesetzt. Das hatte zur Folge, dass vor allem im wichtigen US-Markt konkurrierende Marken Nike Regalplatz in den Geschäften abnehmen konnten – und die Verkäufe darunter litten.

Auch legte Nike den Fokus stärker auf Mode-Artikel und vernachlässigte dabei etwas die auf Sport ausgerichteten Modellreihen. Vor rund einem Jahr wurde der frühere Top-Manager Elliott Hill aus dem Ruhestand als Chef zurückgeholt, um das Ruder herumzureißen. Jetzt verwies Hill bei der Vorlage aktueller Quartalszahlen darauf, dass die drei Lauf-Modellreihen Vomero, Structure und Pegasus erneuert worden seien und die Verkäufe in dieser Kategorie dadurch zuletzt um mehr als ein Fünftel gestiegen seien.

Zahlen besser als erwartet

Im Ende August abgeschlossenen ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stieg der Nike-Umsatz im Jahresvergleich um ein Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen bei elf Milliarden Dollar gerechnet. Unterm Strich sank der Quartalsgewinn um 31 Prozent auf 727 Millionen Dollar.

dpa
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