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DiplomatieOrban bekräftigt Einladung zu Putin-Trump-Gipfel in Budapest

Ungarns Ministerpräsident Orban und Russlands Präsident Putin reden in Russland über die Ukraine und Energiefragen. Orban spricht dabei eine erneute Einladung aus. 28.11.2025 - 13:36 Uhr
Wladimir Putin, Präsident von Russland (r), und Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn. Foto: Alexander Nemenov/Pool AFP via A

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat bei seinem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau seine Einladung zu einem Russland-USA-Gipfel in Budapest erneuert.

Putin dankte und sagte, dass US-Präsident Donald Trump zuletzt die Idee für ein solches Treffen in Budapest hatte. Er sei auch dazu weiter bereit, wenn die Verhandlungen für eine Beendigung des Krieges gegen die Ukraine entsprechende Ergebnisse brächten.

„Wir kennen ihre ausgewogene Haltung zur ukrainischen Problematik“, sagte Putin lobend zum Auftakt der Gespräche, die der Kreml übertrug. Trump hatte den Gipfel vor einigen Wochen abgesagt, weil es aus seiner Sicht keine Perspektive gab.

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Orban lobt neue Friedensinitiative Trumps

Orban begrüßte, dass es nun eine neue Initiative Trumps gebe für Friedensverhandlungen. US-Vertreter führen dazu kommende Woche nach Kremlangaben in Moskau Verhandlungen mit der russischen Seite. Ungarn als Nachbar der Ukraine hoffe auf einen Erfolg, weil die wirtschaftlichen Folgen des Krieges auch für sein Land schwer seien. „Wir hoffen sehr, dass die vorliegenden Vorschläge zu einem Waffenstillstand und Frieden führen werden“, sagte Orban.

Orban will mit Putin unter anderem über Öl- und Gaslieferungen zu günstigen Preisen verhandeln. Er ist gegen die Sanktionen der EU in diesem Bereich – und lobte Russland als verlässlichen Partner, der die Energiesicherheit Ungarns gewährleiste.

Orban, der unter anderem von Außenminister Peter Szijjarto begleitet wird, hofft auch auf einen Erfolg bei den Verhandlungen mit Moskau um günstige Energiepreise, weil er im April die Parlamentswahl gewinnen will. Nach Darstellung Orbans ist dies sein 14. Treffen mit Putin. Sie hatten sich auch seit Beginn des russischen Angriffskrieges mehrfach getroffen.

dpa
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