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Jahrmarkt und Kirmes auf Unesco-ListePolitiker wollen Volksfeste zum Kulturerbe erklären lassen

Politiker wie Andrea Nahles, Manuela Schwesig und Michelle Müntefering unterstützen per Videobotschaft die Bewerbung der „gelebten deutschen Volksfestkultur“ als immaterielles Unesco-Kulturerbe.Stephanie Heise 29.09.2014 - 06:05 Uhr

Platz 10: Stuttgarter Frühlingsfest

Die Stuttgarter laden gleich zwei Mal im Jahr zum großen Fest, das erste Mal im Frühling. Das „Kleine Wasen“ – wie die Stuttgarter ihr Frühlingsfest nennen – findet zwischen Mitte April und Anfang Mai statt. Bekannt ist es dafür, dass dort neuentwickelte Fahrattraktionen zuerst ausprobiert werden dürfen. Flächenmäßig kann es mit dem Cannstatter Volksfest zwischen Ende September und Anfang Oktober nicht mithalten. Trotzdem ist es das größte Frühlingsfest Europas und mit 1,2 Millionen Besuchern das zehntgrößte Volksfest Deutschlands.
Das 78. Stuttgarter Frühlingsfest findet vom 16. April bis zum 8. Mai 2016 statt.

Foto: dpa Picture-Alliance

Platz 9: Schützenfest Hannover

Die Geschichte des größten Schützenfests der Welt reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Traditionell wird getrunken: Am liebsten das „Hannöversch Fest-Bier“ vom Brauhaus Ernst-August und die „Lüttje Lage“ – eine Mischung aus Lüttje-Lagen-Schankbier und Kornbrand. Das Schützenfest auf dem zehn Hektar großen Schützenplatz in Hannover wartet mit über 250 Schaustellern auf und lockt über zehn Tage hinweg jährlich 1,5 Millionen Gäste.
Das 486. Hannoveraner Schützenfest ist soeben zu Ende gegangen und fand vom 3. bis zum 12. Juli 2015 statt.

Foto: dpa Picture-Alliance

Platz 8: Nürnberger Volksfest

1826 wurde das Nürnberger Volksfest zum ersten Mal veranstaltet – zu Ehren des bayerischen Königs Ludwig I. Schon damals gab es einen großen Festzug und Spiele wie Sack- und Eierlaufen. Aus den Spielen von damals ist ein riesiger Festbetrieb geworden, der unter anderem das „Daemonium“, die größte mobile Geisterbahn der Welt, bietet. Zwei Mal jährlich laden die Nürnberger zum Frühlings- und Herbstfest und locken damit jeweils 1,9 Millionen Besucher.

Vom 28. August bis 13. September 2015 findet das achtgrößte deutsche Volksfest das nächste Mal statt.

Foto: dpa Picture-Alliance

Platz 7: Kieler Woche

Die Kieler Woche war ursprünglich eine Segelregatta. Seit Ende des 19. Jahrhundert wird die Regatta jährlich in Kiel ausgetragen und ist eines der größten Segelsportereignisse der Welt. Mittlerweile bietet die Kieler Woche über 2100 Einzelveranstaltungen, unter anderem 300 Konzerte. Jährlich kommen 3 Millionen Besucher. Traditionell endet die Kieler Woche mit dem „Sternzauber über Kiel“ ¬ einem großen Feuerwerk am Kieler Hafen – zuletzt am 28. Juni 2015.

Foto: dpa-dpaweb

Platz 6: Cannstatter Volksfest

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann eröffnet das Cannstatter Volksfest: Rund 35 Hektar werden jedes Jahr eine Woche nach dem Münchener Oktoberfest zum Platz für das „größte Schaustellerfest Europas“. Dazu kommen über 70 Geschäfte: Schieß-, Los- und Wurfbuden und eine Boxshow. Jedes Jahr besuchen 4 Millionen Besucher aus aller Welt das Volksfest.

Das 170. Volksfest in Cannstatt beginnt am 25. September 2015.

Foto: dpa

Platz 6: Freimarkt Bremen

Genau so viele Besucher wie das Cannstatter Volksfest locken auch die nächsten drei Feste. Was das Alter angeht, kann aber kaum eines der deutschen Volksfeste mit dem Bremer Freimarkt vergleichen. Seit 1035 findet der Freimarkt statt. Er findet in diesem Jahr zum 980. Mai statt und ist damit eines der ältesten Volksfeste Deutschlands. Die Bremer begehen die „fünfte Jahreszeit“ – so nennen sie ihre Freimarktstage – mit dem Ruf „Ischa Freimaak!“ Mit 4 Millionen Besuchern und 345 Schaustellern behaupten die Bremer, die größte Veranstaltung dieser Art in Norddeutschland zu organisieren.

Am 19. Oktober 2015 ist es wieder soweit: „Ischa Freimaak!“

Foto: dpa Picture-Alliance

Platz 6: Hamburger Dom

Die größte Veranstaltung dieser Art in Norddeutschland – das nehmen natürlich auch die Hamburger für sich in Anspruch. Der Hamburger Dom lockt drei Mal jährlich gut 4 Millionen Besucher, die von über 260 Schaustellern und 110 Gastronomiebetrieben auf einer Fläche von 160.000 Quadratmetern bespaßt werden.

Der Hamburger Sommerdom 2015 beginnt am 24. Juli und endet am 23. August.

Foto: dpa-dpaweb

Platz 6: Cranger Kirmes

Die Cranger Kirmes ist vierte im Bunde, die –wie passend – jährlich 4 Millionen Besucher lockt. Das ganze erwuchs im 15. Jahrhundert aus einem Pferdemarkt im heutigen Herner Stadtteil Crange. Mit den Jahren gesellten sich zu den Pferdehändlern Tänzer, Taschenspieler, Wahrsager und Gaukler und unterhielten die Besucher. Von der Pferdemarkt-Tradition hat sich die Kirmes bis heute nicht losgesagt: Am Tag vor Beginn der Kirmes gibt es jedes Jahr einen Pferdemarkt und Reitsport.

Am 7. August 2015 wird die Kirmes zum 580. Mal stattfinden.

Foto: dpa

Platz 2: Rheinkirmes

Mit 4,3 Millionen Besuchern im Jahr setzt sich die Düsseldorfer Rheinkirmes ab – für das größte Volksfest Deutschlands reicht es damit aber (noch) nicht. Das Fest hat eine Reihe von Traditionen und verläuft nach einem historischem Verlauf: Am Samstag eröffnet der Oberbürgermeister die Kirmes. Es folgen ein historischer Festzug des Schützenvereins mit über 3000 aktiven Teilnehmern, die Krönung des Schützenkönigs. Im Anschluss daran treffen sich 50.000 Homosexuelle auf der Kirmes. Ein bunter, leuchtender Spaß.
Am 17. Juli 2015 beginnt die Rheinkirmes, die zum 114. Mal veranstaltet wird.

Foto: dpa

Platz 1: Oktoberfest

Doch es geht nichts über das Oktoberfest: Hier können sogar Christian Ude (SPD), der bis 2014 Münchens Oberbürgermeister war, und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) miteinander. Die Wiesn lockt jedes Jahr 6,4 Millionen Gäste in die Hauptstadt des Freistaats. 60 Prozent von ihnen kommen aus München selbst, 18 Prozent aus dem Ausland – vor allem Italiener und Amerikaner stehen auf das Oktoberfest.

Das 182. Oktoberfest findet vom 19. September bis zum 4. Oktober 2015 statt.

Foto: dpa

Im vergangenen Jahr wurden 74.025 Hektoliter getrunken. Wer so viel trinkt, braucht etwas im Magen: 116 Ochsen, 85 Kälber, 58.697 Schweinehaxen, 3,8 Tonnen Fisch, 508.958 Brathendl und 115.015 Schweinswürstl vertilgten die Gäste. Das Oktoberfest hat eine Wirtschaftskraft von 1,1 Milliarden Euro – das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt von Grenada.

Foto: dpa

Das Festgelände, auf dem sich die über sechs Millionen Besucher tummeln, ist mit 420.000 Quadratmetern fast so groß wie der Vatikan. Gut 13.000 Angestellte bedienen die Gäste.

Foto: dpa

Berliner Museumsinsel, Kölner Dom, Wartburg – klar, alles Weltkulturerbe-Stätten auf der Liste der Unesco. Vom immateriellen Kulturerbe der UN-Organisation für Bildung und Kultur haben dagegen die wenigsten gehört. Um diesen Status bewerben sich unter anderem gemeinsam die rund 12 000 deutschen Volksfeste – und haben sich dafür jetzt Unterstützung aus der Politik geholt.

„Die Formen immateriellen Kulturerbes sind entscheidend von menschlichem Wissen und Können getragen“, so die Definition der Unesco. „Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben und fortwährend neu gestaltet. Zu den Ausdrucksformen gehören etwa Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen wie auch Bräuche, Feste und Handwerkskünste.“

Für die Vorschlagsliste aus Deutschland bewerben sich neben der „gelebten Volksfestkultur“ unter anderem die Brauer mit dem Reinheitsgebot, die Bäcker mit der deutschen Brotkultur und die Tradition des Chorgesangs.

Warum die Volksfestkultur die Anerkennung als Kulturerbe verdient
Gleich eine ganze Reihe von Gründen, warum die Volksfestkultur in Deutschland die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe verdient, führen die Unterstützer der Bewerbung ins Feld. Ein Überblick.
Volksfeste sind kulturell tief in der Gesellschaft verwurzelt. Volksfeste und Kirmessen – und dazu gehören auch die Weihnachtsmärkte – sind über Jahrhunderte gewachsene, kulturell und kirchlich beeinflusste Veranstaltungen. So leitet sich das Wort Kirmes beispielsweise ab von Kirchmesse oder Kirchweihe. Und die Verleihung von Stadt- oder Marktrechten steht oft in Verbindung mit Volksfesten (zum Beispiel Oldenburger Kramermarkt anno 1608). Das älteste deutsche Volksfest ist das Lullusfest in Bad Hersfeld (1200 Jahre).
Auf den deutschen Volksfesten wird Brauchtum gepflegt, Gemeinschaft erlebt und die Tradition volksnaher Unterhaltung aufrechterhalten. Volksfeste üben seit Jahrhunderten im Kulturgebiet Deutschlands einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft, der menschlichen Sozialisation und des Tourismus aus und stellen ein einzigartiges und außergewöhnliches Zeugnis einer jahrhundertealten Kulturtradition dar.
Volksfeste sind gelebte Völkerverständigung und ein herausragendes Beispiel für Bräuche, die bedeutsame Abschnitte in der menschlichen Geschichte darstellen. So förderten beispielsweise das Deutsch-Französische und das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Berlin nach dem Ende des zweiten Weltkrieges die Wiederannäherung der Völker. Volksfeste sind eine kulturelle Ausdrucksform (wie Sprache, Handwerk oder Musik), die von Generation zu Generation weitergegeben und immer wieder neu gestaltet wird.
Volksfeste sind Besuchermagneten und bedeutender Wirtschaftsfaktor. Volksfeste sind die Werbe-Aushängeschilder der Städte und Gemeinden. Jedes Jahr locken sie Millionen Besucher aus nah und fern in die deutschen Städte und Regionen. Davon profitieren auch der Einzelhandel, Hotels, Gaststätten, Taxibetriebe und der öffentliche Nahverkehr.
Volksfeste sind Orte des sozialen Miteinanders. Volksfeste sind Orte der Integration und Identifikation („mein Volksfest“). Hier kommen Menschen von jung bis alt, von unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen sozialen Schichten zusammen. Ihre soziale Funktion wird uns auch von den deutschen Gerichten, allen voran dem Bundesverwaltungsgericht (2009) bestätigt. Sie heben die Ausrichtung traditioneller Volksfeste und Weihnachtsmärkte als ein Stück Daseinsvorsorge für die Bürger hervor.
Die Schausteller sind seit jeher die Träger der deutschen Volksfestkultur. Ob Imbiss, Fahrgeschäft oder Schaubude: Schausteller passen den Auftritt ihrer Geschäfte seit Jahrhunderten dem spezifischen Charakter des jeweiligen Volksfestes stets von Neuem an und sorgen so für den richtigen Lokalkolorit und die passende Atmosphäre – vom Nürnberger Frühlingsfest bis zum Dresdner Weihnachtsmarkt. Die Schausteller geben ihr Wissen um die Bespielung der Volksfeste von Generation zu Generation weiter und tragen damit maßgeblich zum Erhalt einer lebendigen Volksfestkultur bei. Dieses Wissen gilt es zu schützen, denn es ist nicht verschriftlicht.
Mit ihren Darbietungen fördern die Schausteller den sozialen und kulturellen Austausch über nationale Grenzen und sprachliche Barrieren hinweg. Sie entführen die Besucher in eine Traumwelt und leben den europäischen Gedanken der Völkerverständigung. Sie handeln zukunftsorientiert, bewerben ihre Volksfeste in den neuen Medien und binden Veranstalter und Besucher interaktiv (zum Beispiel auf Facebook) mit ein.
Die gelebte deutsche Volksfestkultur ist einmalig auf der Welt. Die Verknüpfung von Tradition und Moderne und ihr ständiger Wandel machen die deutsche Volksfestkultur so lebendig. Die Vielfältigkeit der Volksfeste spiegelt sich in ihren regional unterschiedlichen Bezeichnungen wider: Die einen sagen „Kirmes“ oder „Kerwe“, die anderen „Messe“ und wieder andere „Markt“. In München zieht es die Besucher auf die „Wiesn“, in Stuttgart auf den „Wasen“, in Franken auf den „Plan“ und in Oberbayern auf die „Dult“. Im Elsass ist es der „Bungert“ und in Norddeutschland heißt die Messe „Brink“. In ihrer Vielfältigkeit repräsentieren die Volksfeste ganz Deutschland und seine Bevölkerung, nicht nur Teile davon. Das unterscheidet sie von anderen Segmenten im Freizeitsektor und macht sie schützenswert.
Die Anerkennung der Volksfeste als immaterielles Kulturerbe unterstützt den Fortbestand der Volksfeste. Viele kleine und mittlere Volksfeste und Stadtteilkirmessen mit langer Geschichte kämpfen heute ums Überleben. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Konkurrenz im Freizeitsektor, ein verändertes Freizeitverhalten (mehr Indoor, weniger Outdoor), aber auch ein mangelndes Bewusstsein und nachlässige Behandlung der Feste durch die Veranstalter. Vielerorts arbeiten Schausteller und Kommunen bereits eng zusammen, teilen sich Kosten und erarbeiten neue Marketingkonzepte, um das Fortbestehen der Volksfeste für die Zukunft zu sichern.
Mit der Aufnahme der gelebten deutschen Volksfestkultur in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ will der DSB die lebendige Volksfestkultur aufrechterhalten. Die Anerkennung der Volksfeste als immaterielles Kulturerbe hilft Politik, Veranstaltern und Schaustellern, die vielen traditionsreichen Volksfeste hierzulande durch kulturpolitische Maßnahmen zu schützen und damit den Volksfesttourismus und die Wirtschaft in den Regionen zu fördern. Denn die Aufnahme kultureller Ausdrucksformen, Bräuche und Traditionen in die Liste des immateriellen Kulturerbes hält diese auch in Zukunft lebendig.

Der Deutsche Schaustellerbund (DSB) will nun mit Unterstützung aus der Politik punkten. Der Verband bewegte eine Vielzahl von Bundestagsabgeordneten und zwei Bundesministerinnen dazu, sich vor der Kamera über die Bedeutung von Jahrmärkten, Kirmessen und Weihnachtsmärkten zu äußern.

Die Videobotschaften sollen die gesellschaftliche Verankerung der Volksfeste sowie ihre Bedeutung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Deutschland deutlich machen. Immerhin setzt die Branche mit knapp 5000 Schaustellerunternehmen nach DSB-Schätzung rund 3,4 Milliarden Euro pro Jahr um und beschäftigt gut 45 000 Mitarbeiter plus Saison- und Aushilfskräfte.

In ihrer Videobotschaft lobt Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales (SPD): „Volksfeste haben eine wirtschaftlich große Bedeutung, spielen für den Tourismus eine große Rolle und haben etwas identitätsstiftendes für die gesamte Region. Volksfeste gehören gewissermaßen zur DNA einer Region.“

Ähnlich argumentiert ihre Parteigenossin, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig: „Volksfeste gehören zur Kultur in Deutschland. Sie sind ein Anziehungspunkt für die Einheimischen und für die Gäste, die zu uns kommen. Sie sind immer ein Ausdruck von Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Was will man mehr in einem weltoffenen Land?“

Und die SPD-Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering hält Volksfeste für „unverzichtbar, denn sie sind etwas, das uns auszeichnet gegenüber allen Ländern in der Welt.

Wie geht es jetzt weiter? Zunächst entscheidet ein Expertenkomitee bis Oktober/November, welche Bewerber in das sogenannte „Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen werden. Dieser Erfolg auf nationaler Ebene ist die Voraussetzung für die Aufnahme in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes nach der Unesco Konvention“ auf internationaler Ebene. Eine Entscheidung hierzu wird laut der Deutschen Unesco-Kommission erst 2015/2016 fallen.

Die Videobotschaften der Unterstützer

Prominente Unterstützung: In kurzen Videobotschaften erklären Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und 43 Bundestagsabgeordnete aus verschiedenen Regionen Deutschlands, welche Bedeutung die Volksfeste in Deutschland für sie haben.

DSB-Kurzfilm 1: (U.a. Andrea Nahles, Michelle Münteferin, Winfried Lorenz)

DSB-Kurzfilm 2: (U.a. Alois Rainer, Ingrid Arndt-Brauer, Daniela Ludwig)

DSB-Kurzfilm 3: (U.a. Manuela Schwesig, Arno Klare, Heiko Schmelzle)

DSB-Kurzfilm 4 (U.a. Carsten Müller, Johannes Steiniger, Thomas Stritzl)

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