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Trend zum BikeFahrradfahrer ärgern sich über miese Radwege

Das Fahrrad wird in Europa immer beliebter. Umweltschützer kritisieren jedoch, dass die Politik für Radler noch viel zu wenig tut. Dabei ist das Fahrrad längst ein wertvoller Bestandteil der Welt von morgen. 03.06.2015 - 07:00 Uhr

Tern Verge P9

Faltrad mit 20-Zoll-Reifen und 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano. Raffinierter Faltmechanismus und Rahmen aus Alu 7005. Das Rad lässt sich angeblich in zehn Sekunden zusammenfalten. Gewicht: Elf Kilo. Für Menschen, die ihr Rad gerne in die U-Bahn mitnehmen oder im Kofferraum verstauen wollen.
Preis: 949 Euro
Tern Verge P9

Foto: Presse

Jopo Isojopo

Unisex-Fahrrad aus Finnland mit Stahlrahmen und 2-Gang-Automatikschaltung von SRAM. Gewicht: 16,5 Kilo.
Für Menschen, die ein originelles Lowtech-Rad für gut gelaunte Spazierfahrten suchen.
Preis: 499 Euro
Jopo Isojopo

Foto: Presse

Stromer ST2

Auf den ersten Blick ein bulliges E-Bike mit starkem Motor (35 Nm, 500 Watt) und einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Die Besonderheit: Das ST2 speichert Telemetriedaten und kommuniziert diese über Cloud Computing und GSM-Netz mit dem Smartphone oder PC. Bei Diebstahl meldet es beispielsweise seine GPS-Position und kann so über die App im Smartphone geortet werden. Auch technische Probleme, etwa am Motor, können vom Servicepersonal des Schweizer Herstellers analysiert und im Einzelfall auch remote behoben werden.
Für Menschen, die ihr Fahrrad schon immer über das Smartphone kontrollieren wollten.
Preis: 5.690 Euro
Stromer ST2

Foto: Presse

Creme Caferacer Doppio

Feiner Freizeitgleiter mit klassischem Stahlrahmen, Brooks-Ledersattel und 7-Gang-Nabenschaltung von Shimano. Gewicht: 15 Kilo.
Für Menschen, die präzise Verarbeitung und den klassischen Stahlrahmen lieben.
Preis: 898,98 Euro
Creme Caferacer Doppio

Foto: Presse

Creme Holymoly

Schönes Fahrrad im Holland-Stil für die entspannte Fahrt ins Kaffeehaus oder zum Wochenmarkt. Der hochstehende Lenker erlaubt aufrechte Sitzhaltung und die simple 3-Gang-Schaltung lässt keinen Schaltstress aufkommen. Der Stahlrahmen verstärkt das Retro-Flair. Gewicht: 17,8 Kilo.
Für Menschen, die herrschaftliche Sitzhaltung und klassischen Look suchen und nicht dauernd schalten wollen.
Preis: 679 Euro
Creme Holymoly

Foto: Presse

Steppenwolf Haller Travel

Luxuriöses City-Bike mit Zahnriemenantrieb. Vorteil: Der carbonverstärkte Zahnriemen arbeitet praktisch lautlos und muss nicht geschmiert werden. Deshalb kann auch kein Kettenfett ans Hosenbein kommen. Der Rahmen ist aus Aluminium 6061, die 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine sorgt für ruckfreie Schaltvorgänge. Gewicht: 12,6 Kilo.
Für Menschen, die ein schnelles Hightech-Rad mit dem gewissen Etwas suchen.
Preis: 1.349 Euro
Steppenwolf Haller Travel

Foto: Presse

Vanmoof S6

Puristisch gestaltetes Rad, das laut Hersteller besonders für Pendler konzipiert ist, die schnell und gleichzeitig bequem vorankommen wollen. Die Kette ist voll verkleidet. Die Rahmengeometrie und der relativ hohe Lenker erlauben aufrechte Sitzhaltung. Anodisierter Aluminiumrahmen, 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine und Scheibenbremsen. Diverse Gepäckträger sind als Zubehör erhältlich. Gewicht: 16,5 Kilo.
Für Menschen, die puristisches Design, eine ungewöhnliche Rahmenform und viel Hightech-Flair suchen.
Preis: 998 Euro
Vanmoof S6

Foto: Presse

Poison Atropin Tourer Rohloff Gates

Tourenrad mit lautlosem Zahnriemenantrieb. Alurahmen 6061. Shimano Felgenbremse V-Brake und Rohloff Speedhub-Nabe mit 14 Gängen. Gewicht: 12,6 Kilo.
Für Menschen, die auf exklusive Technik stehen.
Preis: 1.999 Euro
Poison Atropin Tourer Rohloff Gates

Foto: Presse

Fahrradmanufaktur T-300

Funktionelles Allroundrad mit Stahlrahmen (Chrom-Molybdän) und 8-Gang-Nabenschaltung von Shimano. Standlichtanlage von B&M und Magura-Hydraulikbremsen.
Für Menschen, die mit dem Rad von A nach B kommen wollen und keine Lust haben, alle zwei Wochen die Schaltung nachzujustieren.
Preis: 799 Euro
Fahrradmanufaktur T-300

Foto: Presse

Batavus Blockbuster Plus

Sehr stabiles Stadtrad mit Alu-Rahmen und  zusätzlichem Frontgepäckträger. 7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus und Rollenbremse. Die Bremse ist in der Nabe integriert und deshalb wetterunempfindlich. Gewicht: 20 Kilo, also definitiv kein Flitzer.
Für Menschen, die ein robustes und bequemes Rad suchen und einen gemächlichen Fahrstil bevorzugen.
Preis: 769 Euro
Batavus Blockbuster Plus

Foto: Presse

Electra Ticino 7D

Eleganter City-Gleiter mit Alurahmen (6061) und 8-Gang-Kettenschaltung von Shimano Sora. Ohne Lichtanlage und Gepäckträger. Gewicht: 11,3 Kilo
Für Menschen, die auf eleganten Retro-Stil stehen und kein Gepäck mitnehmen, höchstens eine Umhängetasche.
Preis: 799 Euro
Electra Ticino 8D

Foto: Presse

Kona Dew Deluxe

Schnelles und bequemes "Pendler-Rad" mit 9-Gang-Schaltung und großem Gepäckträger vorne. Aluminiumrahmen (6061), Scheibenbremse vorne und Schwalbe Reifen Road Cruiser. Gewicht: 14 Kilo.
Für Menschen, die ein schickes, zugleich aber funktionelles Rad mit Hinguck-Faktor suchen.
Preis: 799 Euro
Kona Dew Deluxe

Foto: Presse

Rabeneick Niagara Duomatic

Schickes und puristisches Rad mit 2-Gang-Schaltung Duomatic von Sturmey Archer, Aluminiumrahmen (6061), Shimano-Bremsen V-Brake. Nur 11,6 Kilo schwer.
Für Menschen, die ein schlichtes, flottes und extravagantes Rad unter 1000 Euro suchen.
Preis: 649,90 Euro
Rabeneick Niagara Duomatic

Foto: Presse

Rabeneick Classic Sir Fancy

Klassisch schönes Rad für den Sonntagsauflug oder die entspannte Fahrt zum Kulturfestival. Der hohe Lenker ermöglicht herrschaftliche Sitzhaltung. Aluminiumrahmen (6061), und 7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus mit Rücktrittbremse. Vorne bremst eine Shimano V-Brake. Schöne Weißwandreifen von Schwalbe. Gewicht: 17,4 Kilo.
Für Menschen, die ein klassisch schönes Rad suchen und keine Geschwindigkeitsrekorde brechen wollen.
Preis: 599,90 Euro
Rabeneick Classic Sir Fancy

Foto: Presse

Raleigh Dover Impulse R Classic Club

Altmodisch angehauchtes City-Rad mit unauffällig integriertem Elektromotor. Hydraulikbremsen von Magura, LED-Schweinwerfer im Retro-Look von B&M sowie gefederter Ledersattel von Brooks.
Für Menschen, die ein bequemes Rad mit britischem Flair suchen.
Preis: 2.500 Euro (Straßenpreis)
Raleigh Dover Impulse R Classic Club

Foto: Presse

Velotraum Cross 7005 Ex Komfort

Das Velotraum ist besonders bequem, denn es erlaubt eine aufrechte Sitzposition und damit den bequemen Rundumblick beim Cruisen durch die Stadt. Die dicken Reifen schlucken Bodenunebenheiten. Durch den Knick im Oberrohr fällt auch der Durchstieg leichter, also auch für ältere Semester geeignet. In verschiedenen Ausstattungen erhältlich. So kann man beispielsweise  zwischen Feder- und Starrgabel wählen.
Für Menschen, die ein sehr bequemes Rad mit aktueller Technik suchen.
Preis: je nach Ausstattung
Velotraum Cross 7005 Ex Komfort

Foto: Presse

Staiger Vélo.ai82

Funktionelles Rad mit Alu-Rahmen 6061 und stabilem Gepäckträger. Shimano Nexus 8-Gangschaltung mit Freilauf, Hydraulikbremsen von Magura. Wetterfester Nabendynamo. Gewicht: 14,3 Kilo.
Für Menschen, die ein unkompliziertes, aber hochwertiges Rad suchen.
Preis: 899 Euro
Staiger Vélo.ai82

Foto: Presse

Staiger Vélo.ax32

Schnelles Tourenrad mit 30-Gang-Schaltung Shimano Deore. Für Alu-Rahmen 6061, Hydraulikbremsen von Magura und wetterfester Nabendynamo. Gewicht: 14,1 Kilo.
Ein Rad für schaltfreudige Zeitgenossen, die lange Wege in der Stadt zurücklegen müssen.
Preis: 999 Euro
Staiger Vélo.ax32

Foto: Presse

Gudereit Premium 11.0

Funktionelles City-Rad mit Alu-Rahmen und 11-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine. Magura Hydraulikbremsen und Nabendynamo. Gewicht: 16,7 Kilo.
Für Menschen, die ein technisch anspruchsvolles und gleichzeitig wartungsarmes Rad suchen.
Preis: 999 Euro (Straßenpreis)
Gudereit Premium 11.0

Foto: Presse

Winora Renaissance

Nostalgisches Rad mit 7-Gang-Nabenschaltung und Drehgriff. V-Brake-Bremsen und wetterfester Nabendynamo. Gepäckträger mit Spannfeder. Gewicht: 16,9 Kilo
Für Menschen, die ein unkompliziertes Rad in klassischem Design, aber ohne aufgesetzten Retro-Chic suchen.
Preis: 649 Euro
Winora Renaissance

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Drössiger CTA 1

City-Trekking-Modell mit Alu-Rahmen 6061. Für längere Ausflüge und die flotte Fahrt ins Büro gleichermaßen geeignet. Die Shimano-30-Gang-Schaltung hält auch schaltfreudige Fahrer bei Laune. Präzise Scheibenbremsen Shimano Deore und Federgabel von Suntour. Ergonomisch verbreiterte Griffe. Das maximal zulässige Gesamtgewicht liegt bei 140 Kilo, also auch als Reiserad geeignet. Gewicht: 14,2 Kilo.
Für Menschen, die eine funktionelle Fahrmaschine mit aktueller Technik und hochwertigen Komponenten suchen.
Preis: 1.599 Euro
Drössiger CTA1

Foto: Presse

Winora Aruba

Schnittiges City-Rad im klassisch-eleganten Stil. Die 8-Gang-Nabenschaltung (Shimano Nexus) und der wetterfeste Nabendynamo versprechen wartungsfreien Fahrbetrieb. Der Rahmen besteht aus Aluminium 6061. Ein Gepäckträger ist nachrüstbar. Gewicht: 13,4 Kilo.
Für Menschen, die ein wartungsarmes Hightech-Rad im klassischen Stil suchen.
Preis: 699 Euro
Winora Aruba

Foto: Presse

Hawk Hudson

Rad im Stil alter Straßenmaschinen mit Alurahmen, Ledersattel, 7-Gangschaltung und Rollbremsen. Die dicken Ballonreifen schlucken jede Unebenheit.
Für Menschen, denen Stil und lässiger Auftritt wichtiger sind als Hightech. Oder für Menschen, die skurrile Zweirad-Exoten lieben.
Preis: 949 Euro
Hawk Hudson

Foto: Presse

Egal ob Retro-Rennrad für Hipster, E-Bike für Rentner, Rennrad für Leistungssportler oder Lastenrad für den Pizzaboten - fast überall in Europa werden Fahrräder immer beliebter: Rund 11,7 Millionen Fahrräder im Wert von etwa 2,3 Milliarden Euro wurden 2013 in der EU verkauft, wie die aktuellsten Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat zeigen. Das sind rund 150.000 mehr als im Jahr zuvor.

Dazu kommt der noch recht junge Trend der E-Bikes: 2013 kauften die Europäer allein von diesen Modellen laut dem Europäischen Radfahrer-Verband (ECF) rund 480.000 Stück.

Praxistipps beim Fahrradkauf
Für kürzere Distanzen und Wartungsmuffel: Nabenschaltung. Für größere Entfernung oder hügeliges Gelände: Kettenschaltung. Gemeinsam mit dem ADFC-Experten René Filippek bringt Wiwo.de die Checkliste für den Kauf des City Bikes.
Durchaus empfehlenswert, weil wartungsarm, aber nicht unbedingt nötig.
In Deutschland beliebt, aber relativ geringe Bremskraft. Besser sind zwei Handbremsen.
Gehen leicht kaputt, müssen gelegentlich nachgestellt werden. Besser ist ein bequemer gefederte Sattel.
Schützt die Hosenbeine vor Verschmutzung, ist aber bei Kettenschaltungen ein Quell des Ärgers, weil unzuverlässig und schadensanfällig.
Fest montiert unbedingt zu empfehlen.
Zuverlässig und besser als Batterielicht.
Typisch für Stadträder, aber eher Geschmackssache.
Sinnvoll, bei Fahrten, die häufig unterbrochen werden oder für ältere Menschen. Allerdings sind solche Rahmen meist nicht so steif wie Diamantrahmen; das könnte ein Problem bei schwerer Zuladung sein.
Gut, wenn man schwere Einkäufe transportiert oder ein Kindersitz montiert hat.
Sinnvoll, verhindern manche Reifenpanne.
Beide Werkstoffe sind im Prinzip gut. Hier kommt es eher auf die Sorgfalt bei der Fertigung an, deshalb Vorsicht bei Billigrädern. Stahl sollte den Zusatz CrMo oder 25CrMo4 (Chrom-Molybdän) tragen, Hi Ten-Stahl ist beim Rahmen nicht so gut.
Beides ist gleich gut, entscheidend ist die Sorgfalt bei der Fertigung.
Sehr verwindungssteif und leicht, aber auch teuer. Spielt bei City Bikes praktisch keine Rolle.

Keine Überraschung: Besonders gerne sind die Niederländer auf dem Drahtesel unterwegs. 36 Prozent von ihnen sagten in einer Eurobarometer-Umfrage der EU-Kommission von 2014, vor allem per Rad von A nach B zu kommen. Damit haben die Niederländer die höchste Radfahrer-Quote aller EU-Staaten, und auch eine höhere als noch vier Jahre zuvor.

In Dänemark nutzte fast jeder Fünfte hauptsächlich das Fahrrad. Malta hingegen ist Europas Schlusslicht: Dort gab gar niemand an, in erster Linie zu radeln. In Deutschland berichteten immerhin 12 Prozent der Menschen, mit Vorliebe aufs Rad zu steigen - weniger als noch 2010 (13 Prozent), aber mehr als im relativ niedrigen EU-Schnitt von acht Prozent.

Grace Urban

Das E-Bike Urban des aus der Region um Berlin stammenden Unternehmens Grace ist auch preislich ein exklusives Vergnügen. Das hinterradgetriebene E-Bike arbeitet mit einer 9-Gang-Nabenschaltung von Pinion. Die Kraft wird nicht über die Kette, sondern über einen Zahnriemen aus Karbon übertragen. Der Motor ist mit 2000 Watt sehr leistungsfähig, die maximale Reichweite liegt aber bei nur 60 Kilometer. Angesichts der exklusiven Ausstattung und des Gewichts von 31 Kilogramm sollten Besitzer ihr Urban am besten in der eigenen Garage einstellen können.

Preis: 5299 Euro

Grace Urban

Foto: PR

Kalkhoff Impulse Endeavour

Sportliches Pedelec mit 350-Watt-Mittelmotor und Freilaufnabe. Die vom Motor unterstützte Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 Kilometer, also nicht für den Radweg in der Stadt geeignet. Alfine-Nabenschaltung von Shimano. Die maximale Reichweite liegt bei 80 Kilometern. Mit dem Schwalbe Energizer hat Kalkhoff einen langlebigen Allround-Reifen aufgezogen, der auch für schnelle E-Bikes zugelassen ist.

Preis: 3299 Euro

Kalkhoff Impulse Endeavour

Foto: PR

Hercules Alassio

Pedelec mit Heckantrieb von Suntour. Konzipiert für die flotte Durchquerung der Stadt oder auch Touren. 10-Gang-Kettenschaltung von Shimano und hydraulische Scheibenbremsen zeigen die sportliche Ausrichtung. Der stabile Gepäckträger nimmt auch mal schwere Packtaschen für den Fahrradurlaub auf. Die gefederte Vordergabel sorgt bei längeren Touren für etwas Komfort. Die Schwalbe Marathon-Reifen sind gute Allrounder für Landstraße und Radweg.

Preis: 2799 Euro

Hercules Alassio

Foto: PR

Raleigh Stoker X5

Sportliches Pedelec mit Xion-Hinterradantrieb, hydraulischen Scheibenbremsen und Federgabel. Die sportliche Kettenschaltung Deore XT von Shimano sowie die Reifen Schwalbe Energizer kennzeichnet das Stoker als Rad für leichtes Trekking und Touren.

Preis: 2799 Euro (Straßenpreis)  

Raleigh Stoker X5

Foto: PR

Kalkhoff Impulse Ergo XXL

Pedelec mit 250-Watt-Mittelmotor von Impulse. Das Rad im XXL-Format ist für besonders große Fahrer über 1,90 Meter gebaut. Die Reichweite liegt bei maximal 250 Kilometern. Das Impulse Ergo ist natürlich auch in kleineren Größen erhältlich.

Preis: 3299 Euro

Kalkhoff Impulse Ergo XXL

Foto: PR

Kalkhoff Sahel Compact

Kleiner wendiger City-Flitzer mit 20-Zoll-Reifen und Pedelec-Technik. Auch die Rücktrittbremse spricht für den Einsatz im Stop-and-Go-Betrieb im Stadtviertel. Der Impulse-Motor (250 Watt) bietet laut Hersteller einen sehr großen Bewegungsradius von bis zu 180 Kilometern.

Preis: ab 2499 Euro

Sahel Compact Impulse 8R

Foto: PR

KTM Macina Fatbike

Schweres geländetaugliches Fat-Bike mit 26-Zoll-Reifen, Shimano-Deore-Kettenschaltung und hydraulischen Scheibenbremsen. Die dicken Reifen bügeln jede Unebenheit weg, dennoch verlangen Fatbikes die volle Aufmerksamkeit und eine Eingewöhnungsphase an das ungewöhnliche Fahrverhalten. Der Bosch-Mittelmotor mit 250 Watt hat noch ausreichend Bodenfreiheit fürs Gelände. Die Schwalbe Jumbo-Reifen sind trotz der enormen Abmessungen sehr leicht, das Gesamtgewicht des Bikes liegt bei knapp 24 Kilogramm.

Preis: 3200 Euro (Straßenpreis) 

KTM Macina Fatbike

Foto: PR

Hercules Jarvis

Trekking-Pedelec mit Hinterrad-Antrieb von Suntour und Freilauf. Schwalbes Reifen Rocket Ron bieten auf unwegsamem Untergrund sicheren Halt. Die 10-Gang-Kettenschaltung Shimano Deore XT und die hydraulischen Scheibenbremsen unterstreichen die sportliche Ausrichtung des Jarvis. Das Gewicht liegt bei moderaten 21 Kilogramm.

Preis: 2999 Euro

Hercules Jarvis

Foto: PR

Frappé Feu 500 Steps

Elegantes City-Pedelec mit Shimano-Mittelmotor Steps E-Drive und 8-Gang Nabenschaltung. Der Rahmen ist aus verstärktem Aluminium 6061.

Preis: 2299 Euro

Frappé Feu 500 Steps

Foto: PR

Böttcher Glider X

Pedelec mit Shimano-Steps-Mittelmotor und Nabenschaltung von Shimano. Der Akku ist auf dem Gepäckträger befestigt. Geeignet als Alltagsrad in der Stadt oder für den Weg zur Arbeit. Auch die Hydraulik-Felgenbremsen von Magura sprechen für den Einsatz als wartungsarmes Alltagsrad in der Stadt.

Preis: ab 2649 Euro

Böttcher Glider X

Foto: PR

KTM e-Race

Schnelles Pedelec mit Nabenmotor von Panasonic im Hinterrad. Sorgt auch bergauf für ausreichend Schub. Schwalbes Reifen Racing Ralph sind für den schnellen Ritt durchs unwegsame Gelände konzipiert. Die maximale Reichweite des 250-Watt-Motors liegt laut Hersteller bei 120 Kilometern.

Preis: circa 2400 Euro (Straßenpreis)  

KTM e-Race

Foto: PR

Böttcher Safari-E

Schlichtes Pedelec mit Vorderrad-Nabenantrieb von Ansmann. Der Rahmen ist aus Chrom-Molybdän, als Schaltung ist standardmäßig die Nabenschaltung Shimano Nexus mit 7 Gängen und Rücktrittbremse verbaut. Das Rad lässt sich aber auch mit einer 8-Schaltung mit Freilauf bestellen.

Preis: ab 2159,50 Euro

Böttcher Safari-E

Foto: PR

Van Moof Electrified

Das ungewöhnliche Van Moof Electrified hat neben dem Motor in der Vorderradnabe einige echte Hightech-Gadgets eingebaut. Statt der üblichen Ketten- oder Nabenschaltung nutzt das Van Moof beispielsweise eine 2-Gang-Automatik-Nabe.

Außerdem ist ein GPS-Modul integriert, das vor Diebstahl schützen soll. Damit kann man das Rad angeblich bei Verlust oder Diebstahl über das Smartphone wiederfinden. Der Akku ist unsichtbar zwischen Lenker und Gabel im Rahmen integriert. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei 40 Kilometern, also ein Fall für tägliches Aufladen.

Preis: 2248 Euro

Van Moof Electrified

Foto: PR

Ave MH9HD

Kompaktes Pedelec im 20-Zoll-Format mit Mittelmotor von Bosch. Geeignet als wendiges Rad fürs Einkaufen im Stadtviertel. Gepäckträger vorne und hinten, Scheibenbremsen und Nabenschaltung. Die Marke Ave gehört seit 2013 zur deutschen Unternehmensgruppe Panther.

Preis: 2899 Euro (Straßenpreis) 

Ave MH9HD

Foto: PR

Ave SH9 Comfort

Das Ave-Pedelec ist mit seinen dicken Reifen auf Fahrkomfort und Wendigkeit ausgelegt. Auf dem Foto nicht erkennbar: Der Hinterreifen Schwalbe Super Moto X ist mit 29 Zoll etwas größer als der Vorderreifen Schwalbe Big Ben (27,5 Zoll). Damit wird ein ruhiger Geradeauslauf und zugleich leichte Lenkbarkeit erreicht. Als Antrieb dient ein Mittelmotor von Bosch. Für eine jederzeit optimale Übersetzung sorgt die stufenlos schaltende Nabe Nuvinci N360. Das Gesamtgewicht des Comfort beträgt gut 23 Kilogramm.

Preis: circa 2700 Euro (Straßenpreis)  

Ave SH9 Comfort

Foto: PR

Riese & Müller Load Touring

Das Load Touring lässt sich mit diversem Zubehör für verschiedene Einsatzzwecke ausrüsten. So wird es zum Cargo-Rad oder zum Familienrad mit Kindersitz. Sogar ein Doppelkindersitz ist erhältlich. Das maximale Gesamtgewicht liegt bei 200 Kilogramm.

Angesichts des Gewichts ist der Bosch-Motor kein Luxus mehr. Den gibt es auch in einer stärkeren Variante, der das Lastenrad bis zu Tempo 45 unterstützt. Geschaltet wird mit einer Shimano Deore XT-10-Gang-Kettenschaltung. Schwalbes Ballonreifen Big Apple schluckt Fahrbahnunebenheiten weg.

Preis: 4999 Euro

Riese & Müller Load Touring

Foto: PR

Haibike SDURO Fully Allmountain

Die Marke Haibike gehört der Winora Group, die ihren Hauptsitz in Schweinfurt hat. Das Sduro ist ein reinrassiges Mountainbike mit einem Mittelmotor von Yamaha. Die Deore-XT-Schaltung von Shimano bietet 20 Gänge, daneben ist das E-Bike mit hydraulischen Scheibenbremsen und Schwalbes MTB-Reifen Nobby Nic ausgerüstet. Mit knapp 22 Kilogramm ist das Haibike relativ leicht.

Preis: 5999 Euro

Haibike SDURO Fully Allmountain

Foto: PR

Riese & Müller Homage Nuvinci

Das Pedelec mit dem Mittelmotor von Bosch arbeitet mit der sehr komfortablen, stufenlosen Nuvinci-Nabenschaltung. Die großen 29-Zoll-Reifen versprechen hohe Laufruhe. Es dient als cooles Stadtrad, verbreitet aber durch die Vollfederung auch einen Hauch Mountain-Bike. Schwalbe Marathon de Luxe ist laut Hersteller ein langlebiger und trotzdem besonders leichter Tourenreifen, der auch für schnelle E-Bikes zugelassen ist.

Dementsprechend ist das Riese & Müller auch in einer schnellen S-Pedelec-Variante erhältlich. Dabei unterstützt der Motor Geschwindigkeit von bis zu 45 Stundenkilometer.

Preis: 4599 Euro

Riese & Müller Homage Nuvinci

Foto: PR

Riese & Müller Cruiser Mixte City

Mit dem tiefen Durchstieg für bequemes Auf- und Absteigen, den Schutzblechen und dem Gepäckträger ist das City Hybrid als gemütliches Stadtrad konzipiert. Hydraulikbremsen von Magura und eine Nexus-Nabenschaltung von Shimano mit 8 Gängen versprechen unkomplizierten Betrieb. Das Pedelec arbeitet mit einem Mittelmotor von Bosch. Das Gesamtgewicht liegt bei stattlichen 25 Kilogramm. Eher was fürs gemütliche Cruisen als für hektische Besorgungen.

Preis: ab 2299 Euro

Riese & Müller City Hybrid

Foto: WirtschaftsWoche

Superior EU300D

Pedelec mit Shimano-Steps-Motor (250 Watt), der für günstige Gewichtsverteilung in der Mitte positioniert ist. Der Aluminiumrahmen ist verstärkt. Bremsen und 8-Gang-Nabenschaltung sind ebenfalls von Shimano. Superior ist eine Marke des tschechischen Unternehmens Bike Fun International. 

Preis: 2449 Euro

Superior EU300D

Foto: PR

Steppenwolf Transterra E Wave

Allround-Pedelec mit Bosch-Mittelmotor für Stadt und kleinere Touren. Die Reichweite liegt bei maximal 175 Touren.

Preis: 2700 Euro (Straßenpreis) 

Steppenwolf Transterra E Wave

Foto: PR

Stevens Bikes E-Cayolle

Sportliches E-Bike fürs Gelände mit Bosch-Motor und 10-Gang-Shimano-Kettenschaltung. Große 29-Zoll-Reifen und Luftfedergabel. Der Mittenmotor lässt auch im Gelände ausreichend Bodenfreiheit. Bei den Reifen setzt der Hersteller einmal nicht auf Schwalbe, sondern auf Continentals X-King, einen Stollenreifen mit Allround-Qualitäten.

Preis: 2399 Euro

Stevens Bikes E-Cayolle

Foto: PR

Stevens Bikes E-Triton 45

S-Pedelec für Geschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometern. Bosch-Mittelmotor, laut Hersteller mit 60 Nm sehr durchzugsstark. Die Shimano-10-Gang-Kettenschaltung und hydraulische Scheibenbremsen betonen den sportlichen Charakter. Die Vordergabel ist mit einer Luftfederung ausgestattet, und verspricht somit ein Mindestmaß an Komfort.

Preis: 3299 Euro

Stevens Bikes E-Triton 45

Foto: PR

Batavus Fuego E-go Plus 8

Solides Pedelec mit Aluminiumrahmen und Frontmotor. Die 8-Gang-Nabenschaltung mit Rücktritt und der Gepäckträger unterstreichen die Alltagstauglichkeit des Batavus. Der Reifen Schwalbe Road Cruiser ist ein Allround-Modell für Radweg und Landstraße.

Preis: 2099 Euro

Batavus Fuego E-go Plus 8

Foto: PR

Batavus Mont Blanc Easy

Komfortables Pedelec mit 24-Gang-Kettenschaltung und Hinterradmotor Ion XHP2 der 250-Watt-Klasse. Der hohe Lenker erlaubt eine relativ aufrechte Sitzhaltung. Gut geeignet als Stadtrad oder auch für Touren. Der Akku ist auf dem Gepäckträger montiert. Mit knapp 25 Kilogramm Gewicht – ohne Akku – ist das Batavus relativ schwer.

Preis: 2599 Euro

Batavus Mont Blanc Easy

Foto: PR

Electra Townie Go

Elegantes Pedelec im Cruiser-Stil mit Hinterradmotor von SRAM. Rahmen aus 6061-T6-Aluminium. Der bequeme Sattel, Schwalbes Ballonreifen Fat Frank und die aufrechte Sitzposition lassen herrschaftlichen Fahrstil erwarten.

Preis: 1999 Euro (Straßenpreis) 

Electra Townie Go

Foto: PR

Raleigh Leeds Impulse 8R

Das Raleigh arbeitet mit einem Impulse-Mittelmotor und eignet sich als City-Rad. Der Gepäckträger trägt auch schweres Gepäck für Touren. Die Nexus-Nabenschaltung von Shimano und die Hydraulikbremsen von Magura betonen die Alltagstauglichkeit des Pedelec.

Preis: 2599 Euro (Straßenpreis) 

Raleigh Leeds Impulse 8R

Foto: PR

Raleigh Leeds Impulse Compact

Wendiges City-Pedelec mit Impulse-Mittelmotor der 250-Watt-Klasse. Nabenschaltung Shimano Nexus mit 8 Gängen und Hydraulik-Felgenbremsen von Magura. Schwalbes Big-Ben-Reifen soll hohen Fahrkomfort mit "kerniger Optik" verbinden.

Preis: 2499 Euro (Straßenpreis)

Raleigh Leeds Impulse Compact

Foto: PR

Velotraum Pedelec

Das Pedelec von Velotraum arbeitet mit einem Hinterrad-Nabenantrieb von Neodrive. Besonderheit des Velotraum sind neben dem stabilen Rahmen mit dem ergonomischen Knick im Oberrohr die vielen individuellen Möglichkeiten zur Konfiguration. Wer ein zweites Hinterrad ohne Nabenmotor bestellt, kann das Zweirad als konventionelles Rad mit Muskelantrieb nutzen. Praktisch für längere Radtouren, bei denen man keine Möglichkeit hat, den Akku abends aufzuladen.

Preis: ab 3530 Euro

Velotraum Pedelec

Foto: PR

Gudereit ET-8

Pedelec für zügige Stadtfahrten und Touren mit Bosch-Mittelmotor. Die 10-Gang-Kettenschaltung und die Scheibenbremsen betonen den sportlichen Charakter. Der Reifen Marathon Supreme von Schwalbe beschränkt das ET-7 ebenfalls auf die Asphaltstraße. Das Gewicht mit Akku beträgt circa 21 Kilogramm.

Preis: 2699 Euro 

Gudereit ET-8

Foto: PR

Grace One 15

Ein Hightech-Pedelec mit Hinterrad-Motor, 9-Gang-Nabenschaltung von Pinion und Carbon-Zahnriemen. Die maximale Reichweite beträgt 90 Kilometer, also nicht so ideal für längere Touren. Die dicken Schwalbe-Reifen Crazy Bob haben auch auf der Seite noch Profil. Damit ist das Grace für akrobatischen Fahrstil mit starker Schräglage geeignet. Allerdings bringt das One 15 ein stattliches Gewicht von 31 Kilogramm auf die Waage. Wer das Rad täglich in die Wohnung oder den Keller schleppen muss, sollte sich das also gut überlegen.

Preis: 4999 Euro

Grace One 15

Foto: PR

BMW Cruise E-Bike

Pedelec mit 250-Watt-Motor von Bosch und 10-Gang-Kettenschaltung Shimano Deore XT. Gefederte Frontgabel und Aluminiumrahmen. Der Name "Cruise" ist vielleicht etwas irreführend, Kettenschaltung, Scheibenbremsen und die fehlenden Schutzbleche kennzeichnen das E-Bike als sportliches Freizeitgefährt.

Preis: 2699 Euro

BMW Cruise E-Bike

Foto: PR

Wie häufig die Europäer wirklich in die Pedale treten - dazu gibt es kaum verlässliche Daten aus den einzelnen EU-Staaten. „Das ist ein Symptom“, sagt Fabian Küster, Geschäftsführer des ECF. Das Rad bekomme viel weniger Aufmerksamkeit als das Auto. „Das Fahrrad sollte ein vollwertig anerkanntes Verkehrsmittel werden“, wünscht sich der Lobbyist.

Nach Ansicht von Umweltschützern sollte die Politik das Rad neu erfinden. Die Steuergesetze bevorzugen vielerorts Autofahrer, für Pendler per Rad fehlten steuerliche Vorteile. Die EU-Kommission hat das Ziel, bis 2050 die CO2-Emissionen des Verkehrs um 60 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. „Davon sind wir meilenweit entfernt“, sagt Küster.

Bikes eröffnen neue Möglichkeiten der Fortbewegung: Menschen, die das Fahrrad-Fahren schon aufgegeben hatten, können wieder aufs Rad steigen. Seit einigen Jahren setzen sich Elektroantriebe aber auch in anderen Segmenten durch. Schneller den Berg hinauf, weitere Strecken fahren und mehr Lasten transportieren - dies sind nur einige Bereiche, wo sich Hersteller vom "Senioren"-Antrieb inspirieren lassen.

Foto: PR

Stromer ST2

Die erst 2009 aus der Schweizer Firma Thömus hervorgegangene Fahrradmarke Stromer hat mittlerweile ihr drittes Modell auf den Markt gebracht. Inspiriert durch Marken wie Tesla, Apple und Google, versucht Stromer Informationstechnologie und Elektromobilität in einem Produkt zu vereinigen. Das seit 2011 zum Hersteller BMC gehörende Unternehmen hat dazu eigens die cloudbasierte Plattform Omni entwickelt. Über sie ist unter anderem die GPS-Aufzeichnung der Fahrt, sowie die Einstellung des Motors möglich. Auch bietet der neue Zugang Möglichkeiten zum Diebstahlschutz, wie das Blockieren der Räder und eine GPS-Verfolgung.

Das Schweizer Produkt kommt mit hydraulische Scheibenbremsen der Marke Magura sowie einer 20-Gang-Shimano-Schaltung. Den Elektro-Antrieb übernimmt ein Bosch-Motor mit 35 Newtonmeter Drehmoment und 500 Watt Leistung - damit schafft das Rad laut Hersteller Distanzen von bis zu 150 Kilometern bei einer Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h.

Foto: PR

EBIKE Cross Country Racer

Bei Ebike setzt man auf den Faktor Sport: Das Cross-Country-Rad soll Kraft und Dynamik miteinander vereinen. Dafür werden Elektromotor und ein klassisches Mountainbike gepaart.

Das Ergebnis: ein 19 Kilogramm schweres Sportbike mit 40-50 Newtonmeter und 250 Watt Leistung. Der Bosch-Mittelmotor holt hieraus 25 km/h und bis zu 140 Kilometer Reichweite. Mit Scheibenbremsen und 9-Gang-Schaltung von Shimano sowie einstellbarer Federgabel kostet das Rad 1.895 Euro.

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Flyer C-Serie Next Generation

Auch die Klassiker unter den E-Bikes sind weiter beliebt: Fahrräder für die Alltagsmobilität und gemütliche Touren. Zum zehnten Geburtstag bringt Flyer eine Neuauflage seiner C-Serie. Besonders viel Komfort und große Bedienerfreundlichkeit sollen weiterhin gemütliche Tourenfahrer ansprechen. Eine extrem tiefe Einstiegsvariante macht es leicht, sich auf den Sattel zu schwingen. Das Modell kostet dabei in der günstigsten Variante umgerechnet rund 2.860,00 Euro. Wahlmöglichkeiten bestehen von der Schaltungsvariante bis hin zum Antrieb. Hier kann sich zwischen einem 250 oder 350 Watt Panasonic Motor entschieden werden. Damit sind entsprechende Geschwindigkeiten von 25 und 45 km/h möglich.

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Riese & Müller Load Hybrid

Bei Riese & Müller geht es nicht nur um das Schneller und Weiter sondern auch um ein Größer und Schwerer. Das Lastenfahrrad Load Hybrid kann bis zu 200 Kilogramm zusätzliches Gewicht transportieren. Ein besonders niedriger Schwerpunkt bietet trotz großer Last laut Hersteller gute Fahrstabilität. Je nach Ausführung schafft das Gerät zwischen 25 und 45 km/h und wiegt 33 bis 35 Kilogramm. Wer beim Transport auf das Auto verzichten will, soll hier eine Alternative finden.

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Kalkhoff Sahel Compact Impulse 8

Für die zum größten, deutschen Fahrradhersteller, der Derby Cycle Werke GmbH, gehörende Marke machten schon Modellgrößen wie Uschi Obermaier Werbung. Mit dem Sahel Compact Impulse bringt das Unternehmen ein kleines Rad groß raus. Das Kompaktrad wird von einem 250-Watt-Motor der Firma Impulse angetrieben und kostet je nach Batterievariante 2.499 bis 2.699 Euro.

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Flyer Tandem Deluxe

Wer jetzt nicht richtig mit tritt, fällt erst später auf: Der Trittkraftverstärker dieses Tandems springt mit seinen 250 bis 350 Watt auch für faule Beifahrer ein. Erhältlich ist das Fahrrad ab umgerechnet rund 4.500 Euro.

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Grace One

Nach Unternehmensangaben handelt es sich hier um das erste E-Motorbike. Ein klassischer Verbrennungsmotor ist natürlich nicht verbaut. Das Gefährt, das ohne treten bis zu 45 km/h schafft, hat einen motorrad-typischen Gasgriff. An diesem kann je nach Bedarf die Leistung des Elektromotors abgefragt werden, der E-Bike untypische 1300 Watt erzeugt. Einen Spitzenwert erreicht das Modell mit 33,5 Kilogramm auch im Gewicht. Für knapp 4.400 Euro gibt es das Rad in der günstigsten Variante. Die Pro-Version kostet schon 7.999 Euro.

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Haibike xDuro nDuro

Für seine xDuro-Reihe wurde, die zur Winora Unternehmensgruppe gehörende, Fahrradmarke mit dem Design & Innovation Award 2014 ausgezeichnet. Richtungsgebend soll vor allem die Fahrperformance und Geometrie sowie die Integration des Bosch Mittelmotors sein. Das für den Offroad-Bereich gedachte Fahrrad ist mit 180 Millimetern Federweg ausgestattet und wiegt 23 Kilogramm.

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Haibike Race

Der Bosch-Mittelmotor unterstützt den Fahrer mit 350 Watt bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Umgesetzt wird die Kraft über eine elf-Gang-Schaltung von Shimano. Und auch bei der Bremskraft wird auf eine Shimano Scheibenbremse vertraut. Zusammen bringen Fahrrad und Akku 18,1 Kilogramm auf die Waage. Das Modell überzeugte letztlich soweit, dass es den Produkt Design Award 2014 verliehen bekam.

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BMW E-Bike Cruise

Auch die Autobauer bemühen sich auf dem Fahrradmarkt: so zum Beispiel BMW mit dem Modell Cruise. Das knapp 2.700 Euro teure Gefährt ist mit einem üblichen 250-Watt-Bosch-Motor ausgestattet. Und auch sonst weicht BMW nicht wirklich von den Branchengrößen ab: Bremsen und Schaltwerk von Shimano und der Sattel vom Traditionshersteller Selle Royal.

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„Angst vor Lastwagen oder Autos ist ein wichtiger Grund für die Menschen, nicht Rad zu fahren“, sagt Jos Dings. Er ist der Direktor von Transport and Environment (T&E), einem Verband nichtstaatlicher europäischer Organisationen, die sich für umweltfreundlichen und sicheren Verkehr einsetzen.

Wie viel Radfahren dazu beitragen kann, ist nur schwer zu beziffern. Als sicher gilt aber, dass es positiv auf den Menschen, seine Gesundheit und seine Umwelt wirkt. Wer ins Radfahren investiert, besitzt dann womöglich statt eines Sportwagens ein Rennrad-Unikat als Statussymbol. Drei Kinder haben ohnehin in beiden keinen Platz.

#203: Pacific Cycles / IF Mode

Ein Faltrad des britischen Designers Mark Sanders aus dem Jahr 1987. Es ist der Versuch, den Fahrkomfort eines normalen Rades – hier mit 26 Zoll großen Reifen – und der Transportfähigkeit eines Klapprades zu vereinbaren. Das IF Mode hat es dank seiner Optik in den Science-Fiction-Film „The Coming Days“ geschafft.

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#198: Pedersen-Rad

Die Geometrie entwickelte der Schmied Mikael Pedersen bereits 1893. Dieses Modell aus dem Jahr 1978 ist das dritte, das je gebaut wurde. Es ist ein Prototyp, der auf Basis der wiederentdeckten Pläne entstand. Fahrkomfort ist das große Ziel der Konstruktion, was angesichts der Qualität des Fahrbahnbelags Ende des 19. Jahrhunderts wenig überrascht.

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#189: C4 Track

Da fehlt doch was? Genau: Das Sattelrohr. Was nicht da ist, kann nichts wiegen. Wenn ein Rad weniger wiegt, ist es schneller. Und um Tempo ging es bei der Konstruktion dieses Bahnrads aus dem Jahr 1988, das aus dem damals noch kaum verwendeten Material Carbon hergestellt wurde.

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#177: Wilhelmina Plast / Itera

Der Ausstellungskatalog spricht vom wohl bizarrsten Rad, das je hergestellt wurde. Das bezieht sich weniger auf die Form, die zwar außergewöhnlich ist, aber den Gegenstand noch als Fahrrad erkennbar sein lässt. Es ist das Material, das verwendet wurde: So gut wie jedes Teil ist aus Kunststoff. Für die Konstruktion des Rades von 1984 bekam der Hersteller Unterstützung von der Schwedischen Nationalbank.

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#170: Capo Sport / Eis Bike

Nicht überall ist Asphalt oder wenigstens Schotter der Bodenbelag. In frostigen Gegend kann das auch Eis sein. Für diese Regionen mit viel zugefrorenen Gewässern eignet sich dieses Rad aus den Sechzigerjahren mit einer Kufe anstelle eines Vorderrads.

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#168: MFA / Lambretta

Der Motorroller Lambretta gehört zu der Reihe an italienischen Fahrzeugen, die es in die Herzen der Fahrer geschafft haben. Kinder bewunderten diese Gefährte auch zu ihrer Hoch-Zeit in den Sechzigern. Und für die wurde dieses Kinderrad gebaut, das aussieht wie seine großen Schwestern.

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#135: Carnielle Graziella

Bonanza ist nicht nur der Name einer Fernsehserie, sondern auch der Name einer in den Siebzigerjahren überaus beliebten Radkategorie. Sie lehnen sich auch als Kinderfahrrad an die Ästhetik von Chopper-Motorrädern an. Dieses Modell hat sogar gefederte Räder. Der Preis der Coolness: happige 19,5 Kilogramm Gewicht.

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#118: Strida 1

Kaum eine Bauweise hat Designer und Ingenieure zu so kuriosen Lösungen inspiriert wie Falt- oder Klappräder. 1987 präsentierte Mark Sanders dieses Rad, das in zehn Sekunden zusammengefaltet ist und mit einem Riemenantrieb statt Kette ausgestattet ist.

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#89: Breezer / Beamer

Federung, Federung, Federung – das war das Hauptziel dieser Rahmenkonstruktion aus dem Jahr 1992. Im Lenkervorbau verbirgt sich ein Federelement. Die Federung des Sattels wiederum sorgt für eine von weitem sichtbar unkonventionelle Lösung.

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#79: Skoot International

Ein Rad im Rollkoffer. Das ist die Idee. Der Korpus sieht von weitem aus wie ein normaler Reisekoffer mit Rollen. Darin verbargen die Konstrukteure 2001 jedoch ein Fahrrad.

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#38: Sinclair Research / A-Bike

Stuhl? Roller? Regenschirm? Das A-Bike aus dem Jahr 2010 ist mit Sicherheit eines der kleinsten Räder der Welt - und wohl auch eines der seltsamsten.

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#27: F. Moser Stundenrekord

Rennradfahrer Francesco Moser hielt neun Jahre mit einer Entfernung von 51,151 Kilometer in einer Stunde den Weltrekord. Er fuhr so ein Modell, dieses Rad genau, ließ sich 1984 der österreichische Radfahrer Bernhard Rassinger bauen. Es trägt auf dem Vorderrad das Autogramm von Moser.

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# 11: Trek / Y-Foil

Was wäre, wenn... der internationale Radverband UCI 1999 nicht für alle Rennräder einen Rahmen mit dem typischen Dreieck vorgeschrieben hätte. Der amerikanische Hersteller Trek hat 1998 einen Vorgeschmack mit diesem wie ein Ypsilon geformten Rahmen gegeben. Diese Art von Geometrie wurde danach ausschließlich in Triathlon-Rennen verwendet. Aber auch dort wäre ein Y-Foil heute ein Exot.

Diese und weitere Räder der Embacher Collection kommen am 19. Mai im Dorotheum zur Versteigerung

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Sobald die Sonne mehr Kraft hat und die Tage länger werden, wächst übrigens in Deutschland die Lust den Drahtesel aus der Garage zu holen. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Versicherung CosmosDirekt ergab, dass im Frühling und Sommer das Radeln Deutschlands beliebtester Outdoor-Sport ist. Fast die Hälfte der befragten Freiluftsportler schwingt sich dann bei wärmeren Temperaturen aufs Rad.

Auf deutschen Straßen ärgern sich die Radfahrer laut einer aktuellen Umfrage übrigens am meisten über das Verhalten von Autofahrern. Wie das Marktforschungsinstitut YouGov ermittelte, empfinden 38 Prozent der befragten Radfahrer als größtes Ärgernis beim Radeln die Autofahrer. 17 Prozent stören sich hingegen am meisten an der Verkehrsführung deutscher Städte - etwa an Schildern, Ampeln und (fehlenden) Radwegen. Die Bundesrepublik hat laut dem ECF besonders einen Nachteil für Radler: „Den beschissenen Zustand der Fahrradwege“, so Küster.

Elektrofahrrad

Warum das E-Bike immer beliebter wird

„Städte sind jetzt aufgerufen, Straßen und Plätze aktiv neu zu gestalten – anstatt nur den Status zu verwalten", sagt ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork. "Die Werte der Menschen haben sich gewandelt, immer mehr wollen Radfahren. Auf überalterten Bordsteinradwegen aus den späten Achtzigern oder vereinzelt gepinselten schmalen Schutzstreifen gelingt die Mobilitätswende nicht. Der Durchbruch für Deutschland als Radfahr-Nation steht noch bevor.“

Rundum zufrieden äußerten sich immerhin 15 Prozent der Radler - sie ärgern sich laut der YouGov-Umfrage über „nichts“. Auf die Frage, ob sie regelmäßig Radfahren, antworteten 42 Prozent der YouGov-Befragten mit „Ja“ und 58 Prozent mit „Nein“. Männer setzen sich demnach mit 48 Prozent deutlich häufiger auf den Sattel als Frauen (36 Prozent). Die aktivste Altersgruppe waren Menschen zwischen 35 und 44 Jahren, von denen sich fast die Hälfte als regelmäßige Radfahrer beschrieb.

Mit Sternfahrten in ganz Deutschland machen Fahrradfahrer jedes Jahr am 3. Juni auf den Europäischen Tag des Fahrrads aufmerksam. Die globalisierungskritische Organisation Attac hat den Tag 1998 ins Leben gerufen. Sie will darauf aufmerksam machen, dass in Zeiten steigender Verkehrsdichte das Fahrrad das gesündeste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel ist.

In Deutschland steigt die Zahl der Fahrräder seit Jahren. Über 32 Millionen Räder gab es 2013 in deutschen Haushalten, zehn Jahre zuvor waren es weniger als 30 Millionen. Spitzenreiter sind dabei die Bremer: Dort steht in 90 Prozent der Haushalte ein Rad.

dpa, kjo
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