Elsässers Auslese: Totgesagte leben länger - die Wiedergeburt der Rohstoffaktien
Goldbarren.
Foto: dpaIch hoffe, Sie haben meine Auslese vom 21. März 2016 mit dem Titel „Ende der Krise bei Rohstoffaktien?“ gelesen. Zum Abschluss des ersten Halbjahrs 2016 kann man diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten. Die Rohstoffaktien sind die großen Gewinner an der Börse. Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, über was wir hier reden: In den vergangenen sechs Monaten hat zum Beispiel der Rohstoffaktienfonds „ME Fonds - PERGAMON“ seinen Investoren stolze 40 Prozent Wertzuwachs erwirtschaftet.
Im Rückblick der Krise: Es ist immer das gleiche Phänomen bei den Geldanlegern. Zum einen glauben sie einfach nicht, dass die großen Chancen direkt vor ihrer Nase zu finden sind. Man kann es ihnen schwarz auf weiß vorrechnen, die guten Argumente werden ignoriert. Zum anderen haben Sie nicht den Mumm, antizyklisch zu investieren.
Zugegeben, es war eine harte Nuss. Die Börsenkrise bei den Rohstofftiteln dauerte viel länger als selbst hartgesottene Profis vorausgesehen haben.
Über vier Jahre lang ging das Leiden. Und der Sturz war tiefer als man es sich vorstellen konnte. Da gab es schon den einen oder anderen Moment, wo auch ich mich gefragt habe, ob man es nicht ganz bleiben lassen sollte. Gott sei Dank bin ich nicht „umgefallen“.
Einmal mehr hat sich die alte Börsenweisheit bewahrheitet: Immer dann, wenn man das Handtuch werfen und aufgeben möchte, wenn man nicht mehr das Thema anschneiden will, wenn sich kein Silberstreifen am Horizont mehr zeigt, genau dann passiert es: Der Tanker dreht, zunächst recht unmerklich, aber dann doch nachhaltig. Und eh man sich versieht, haben die Aktienkurse einen Sprung gemacht.
Genauso ist es im ersten Halbjahr 2016 gelaufen. Im Verlauf des Januars kam die Wahrheit an das Tageslicht. Die düsteren Prognosen zur Rohstoffbranche aus dem Jahr 2015, von namhaften Adressen der internationalen Großfinanz medienwirksam propagiert, erwiesen sich allesamt als falsch.
Der Ölpreis ist nicht auf die angekündigten 20 US-Dollar zusammengefallen. Stattdessen ist das Barrel Öl mittlerweile nur noch für 45 bis 50 US-Dollar zu haben. Der Goldpreis ist nicht unter die 1000 US-Dollar Marke pro Unze abgerutscht, vielmehr notiert die Unze Feingold inzwischen über 1300 US-Dollar. Tendenz: steigend.
Trotz der anziehenden Kurse sind sowohl der Ölpreis als auch das Gold weit von ihren alten Höchstkursen entfernt. Beim Silberpreis kann man sogar davon sprechen, dass der Abstand zu dem früheren Preisniveau geradezu „meilenweit“ ist. Ähnlich sieht es bei den Industriemetallen (Kupfer, Nickel, Eisenerz) aus. Im Düngerbereich ist die Preisstellung nach wie vor gedämpft.
Platz 20: Aktien Venezuela
Die Börse in Caracas ist winzig, nur wenige Aktien sind dort notiert und die Umsätze liegen oft bei nur ein paar tausend Dollar pro Tag. Internationale institutionelle Investoren meiden venezolanische Aktien. Die Inflation im Land galoppiert, der Versorgungsmangel eklatant, die Währung Bolivar ist auf Talfahrt. Anleger, die im Januar 100.000 Euro in den IBC-Index investierten, haben so jetzt nur noch 54.320 Euro. Im Vorjahr hatten sich die Kurse noch mehr als vervierfacht.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten.
Foto: ReutersPlatz 19: Aktien China
Die Wirtschaft in China macht Anlegern seit über einem Jahr Sorgen. Die Börse stürzte entsprechend weiter ab. Der Leitindex CSI 300, der die 300 größten Aktien Festlandschinas erfasst, brach um 15,6 Prozent ein. Da gleichzeitig der Yuan zum Euro leicht abwertete blieben Anlegern von 100.000 Euro nur 80.900 Euro übrig.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten.
Foto: ReutersPlatz 18: Aktien Euro-Zone
Der Jahresauftakt an Europas Börsen war schon ein Horror, dann kam noch das Debakel um den Brexit hinzu. Die Folge: Die Aktien in der Euro-Zone notieren tief im Minus. Wer Anfang des Jahres 100.000 Euro in den Leitindex Euro Stoxx 50 investierte, verfügt angesichts des Minus von 12,3 Prozent jetzt nur noch über 87.670 Euro. Am schlimmsten erwischte es dabei Anleger in Italien – der FTSE MIB 100 Index verlor fast ein Viertel seines Wertes.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten.
Foto: REUTERSPlatz 17: Britisches Pfund
Investoren haben die britische Währung nach dem Brexit-Votum regelrecht heruntergeprügelt. Schon vorher litt es deutlich, am Tag nach der Bekanntgabe des Referendums stürzte es dann zum US-Dollar um bis zu knapp 14 Prozent und zum Euro um mehr als acht Prozent ab. Zur US-Währung liegt das Pfund auf dem niedrigsten Stand seit über 30 Jahren. Zum Euro liegt das Pfund „nur“ auf dem niedrigsten Stand seit rund zwei Jahren. In diesem Jahr wurden aus 100.000 in Pfund angelegten Euro 88.620 Euro.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: dpaPlatz 16: Aktien Deutschland
Auch Aktienanleger in Deutschland hat bislang kein schönes Jahr. Gleich zu Beginn des Jahres stürzte der Leitindex Dax ab. Danach erholte er sich zwar – machte die Verluste vom Jahresanfang aber nie ganz wett. Der Brexit-Schock setzte dem Dax dann erneut zu. Aus 100.000 im Dax investierten Euro sind innerhalb von sechs Monaten nur noch 90.110 Euro geworden.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: APPlatz 15: Aktien Schweiz
Auch die Aktien der Schweiz gingen auf Talfahrt. Der Franken legte dabei zum Euro nur ganz leicht zu. Im vergangenen Jahr hatte er kräftig aufgewertet, nachdem die Schweizerische Nationalbank den Euro-Mindestkurs für den Franken aufgegeben hatte. Von daher machten Anleger mit Franken in diesem Jahr keine Währungsgewinne. Von 100.000 Euro blieben 91.320 Euro übrig.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: ReutersPlatz 14: Aktien Großbritannien
Das Brexit-Votum hat der britische Leitindex rasch verkraftet. Der Leitindex „Footsie“ war zwar am 24. Juni heftig eingebrochen, holte die kurzfristigen Verluste dann aber wieder auf. Trotzdem sind Experten skeptisch, da wegen des Ausstiegs Großbritanniens aus der EU eine lange Phase der Ungewissheit droht. Dennoch notiert der Footsie auch auf Halbjahressicht 4,2 Prozent im Plus. Da der Euro jedoch zum Pfund kräftig zulegte, machten Euro-Anleger, die ihre Positionen nicht absicherten, einen Verlust von 8,01 Prozent und hatten bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro so nur noch 91.990 Euro auf dem Konto.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: ReutersPlatz 13: Aktien Japan
Die Abenomics, das Konjunkturprogramm von Japans Präsidenten Shinzo Abe zieht nicht mehr an der Börse. Ein Grund dafür ist der starke Yen, der japanische Exporte extrem teuer macht. Die Folge: Japans Leitindex Nikkei 225 ist seit Januar um mehr als 18 Prozent eingebrochen. Ein schwacher Trost für Euro-Anleger: Sie verloren nur 6,23 Prozent und hatten so Ende des ersten Halbjahres von 100.000 in den Nikkei 225 investierten Euro immerhin noch 93.740 Euro.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: dpaPlatz 12: US-Dollar
Der Brexit hat auch dem Euro im Vergleich zum Dollar zugesetzt. Trotzdem hat der Dollar seit Jahresanfang zum Euro leicht verloren. Aus 100.000 in Dollar angelegten Euro wurden so bislang 98.120 Euro. Das schmälert alle Erträge die Anleger mit in Dollar denominierten Anlagen machten. Viele Experten glauben aber, dass die Unsicherheiten über die Zukunft der Europäischen Union den Dollar zumindest wieder etwas steigen lassen werden.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: ReutersPlatz 11: Aktien USA
Zu Jahresbeginn ging es auch für die großen US-Aktienindizes kräftig nach unten, später erholten sich die Börsen jedoch - anders als in Europa wieder deutlich – und steuerten sogar auf neue Jahreshochs zu. Der Brexit verhagelte auch US-Anlegern die Stimmung. Dennoch liegt Leitindex Dow Jones auf Halbjahressicht 2,9 Prozent im Plus. Für Euro-Anleger ist der Gewinn etwas geringer, aus 100.000 investierten Euro wurden für sie aber immerhin 100.720 Euro.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: dpaPlatz 10: Aktien Schwellenländer
Die Aktien der Schwellenländer haben sich insgesamt von ihrem Absturz des vergangenen Jahres erholt als der MSCI Index für Emerging Markets noch um 16 Prozent abgestürzt war. Im ersten Halbjahr 2016 legte der auf Dollar lautende Index gut fünf Prozent zu. In Euro gerechnet blieb ein Plus von 3,07 Prozent – aus 100.000 Euro machten Anleger 103.070 Euro.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: APPlatz 9: US-Staatsanleihen
Die Unsicherheit der Investoren hat US-Staatsanleihen Zulauf beschwert Dazu kommt, dass Investoren inzwischen nicht mehr daran glauben, dass die US-Notenbank Fed ihren im Dezember vergangenen Jahres ganz vorsichtig eingeleiteten Zyklus der Leitzinserhöhungen fortsetzt. Wer Anfang des Jahres 100.000 Euro in US-Staatsanleihen gesteckt hat, hat jetzt 103.320 Euro.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: WirtschaftsWochePlatz 8: Euro-Unternehmensanleihen
Seit Juni kauft die Europäische Zentralbank (EZB) Euro-Anleihen von Unternehmen abseits der Bankbranche mit guter Bonität. Die Käufe beziehungsweise schon vorher die Erwartung der EZB als neuen großen Investor trieben die Kurse. Gemessen am Index der Bank of America Merrill Lynch verdienten Anleger mit den Firmenbonds 5.350 Euro, wenn sie im Januar 100.000 Euro investierten.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: dpaPlatz 7: Deutsche Staatsanleihen
Bundesanleihen sorgten im ersten Halbjahr für viel Aufsehen. Die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank, die Niedrigzinsen und die Unsicherheit der Anleger über die wirtschaftliche Entwicklung bescherten den deutschen Staatsanleihen regen Zulauf. Selbst die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe rentiert im Minus, am Tag nach dem Brexit-Entscheid fiel sie auf bis zu minus 0,17 Prozent. Für Anleger, die gleich zu Jahresbeginn 100.000 Euro in deutsche Staatsanleihen investierten machten damit Gewinn aus den minimalen Zinsen und den deutlichen Kurssteigerungen von 6.800 Euro.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: APPlatz 6: Anleihen Schwellenländer
Die Anleihen der Schwellenländer haben sich kräftig erholt. Das liegt auch daran, dass die US-Zinswende stockt und die Renditen der US-Staatsanleihen so deutlich gefallen sind. Außerdem haben sich die Fundamentaldaten in vielen Emerging Markets verbessert. Euro-Anleger machten mit auf Dollar lautenden Staatsanleihen gemessen am Index von JP Morgan einen Gewinn von 10.160 Euro, wenn sie am Jahresanfang 100.000 Euro investierten.
Schlusstand 30.6.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: APPlatz 5: Gold
Gold glänzte nach einer fünfjährigen Talfahrt wieder. Zum einen sorgte die Unsicherheit der Anleger mit Blick auf die Weltwirtschaft für die Flucht in die Krisenwährung Gold. Zum anderen machen die Negativrenditen vieler Staatsanleihen in der Euro-Zone und in Japan Gold als Anlage erneut attraktiver. Allein im Juni stieg der Goldpreis um 8,5 Prozent. So stark ist er in einem Juni zuletzt im Jahr 1980 gestiegen. Wer Anfang des Jahres 100.000 Euro in Gold investierte hat jetzt 122.860 Euro.
Schlussstand 30.06.2016 Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: ReutersPlatz 4: Öl
Der Ölpreis fiel zwar bis Ende Januar auf ein Zwölfjahrestief von rund 27 Dollar, setzte dann aber zu einer Rally an und kostet aktuell rund 50 Dollar. „Das liegt vor allem, dass die USA deutlich weniger Öl produzieren“, erklärt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. In Euro gerechnet wurden aus 100.000 am Ölmarkt investierten Euro auf 130.450 Euro.
Schlussstand 30.06.2016 Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: ReutersPlatz 3: Sojabohnen
Auftrieb gab es auch bei vielen Agrarrohstoffen, die ebenfalls ihre jahrelange Talfahrt stoppten. Hauptgründe dafür waren Dürren und extreme Wetterlagen, die teils die Ernte bedrohen. Allen voran stieg der in Dollar notierte Preis für Sojabohnen um fast 35 Prozent. Aus 100.000 in den Agrarrohstoff investierten Euro wurden so im ersten Halbjahr 131.800 Euro.
Schlussstand 30.06.2016 Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: dpaPlatz 2: Aktien Peru
Die Börse in Peru ist als Überraschungsaufsteiger weit nach vorne gerückt, nachdem die Kurse zuvor fast vier Jahre stetig gefallen waren. Aus 100.000 an der Börse in Lima investierten Euro wurden in diesem Jahr bislang 142.990 Euro. Die US-Bank Goldman Sachs sieht Peru „makrookönomisch in optimaler Verfassung“ mit zunehmenden Wirtschaftswachstum und sinkender Inflation. Allerdings sind die Umsätze an der Börse gering, und dort sind nur wenige Werte notiert.
Schlussstand 30.06.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: dpaPlatz 1: Aktien Brasilien
Der brasilianische Bovespa-Index legte in den ersten sechs Monaten des Jahres zweistellig zu, nachdem er im Januar noch auf ein Siebenjahrestief gefallen war. Da auch der zuvor unter die Räder gekommene Real deutlich aufwertete machten Anleger die 100.000 Euro in Brasiliens Leitindex investiert haben, daraus im ersten Halbjahr 143.420 Euro. Besser schnitt keine andere Anlage ab. Dabei setzen Anleger nach der Ablösung von Präsidentin Dilma Rousseff auf ein Ende des politischen Stillstands und auf Reformen. Aber: Brasilien steckt nach wie vor in der Rezession, als wirtschaftlich gerechtfertigt, gilt der Börsenaufschwung in dieser Form nicht.
Schlussstand 30.06.2016, Angaben ohne Transaktionskosten
Foto: dpa500-Euro-Scheine
Foto: dpa
Ebenfalls wurde bekannt, dass die tiefen Börsenkurse der Rohstoffaktien im Jahr 2015 massiv nach unten manipuliert wurden. Fondsschließungen, die Aufgabe ganzer Rohstoffabteilungen bei den Banken, einhergehend mit Zwangsliquidationen ohne Verkaufslimit sowie gezielte Leerverkäufe, hatten die Baissespekulation angeheizt.
Im April 2016 habe ich vier Rohstoffunternehmen aus den Industrie-Sektoren Industriemetalle, Diamanten, Silberproduktion und Halbedelsteine vor Ort besucht. Der einhellige Tenor war bei allen vier Unternehmen, dass die tiefen Kurse an der Börse jede wirtschaftliche Relevanz verloren hatten. Das war das eindeutige Zeichen zur Trendwende.
Das bombastische Halbjahresergebnis der zurückliegenden sechs Monate verdeutlicht zwei Aspekte. Zum einen, dass die kaufmännische Vernunft die Oberhand gewonnen hat. Eine moderne Welt ohne Rohstoffe ist mehr denn je undenkbar. Diejenigen Rohstofffirmen, welche die schweren Jahre zur Sanierung genutzt haben, werden massiv profitieren.
Platz 10: Indien
Offizielle Reserven: 558 Tonnen
Quelle: World Gold Council; IWF
Stand: Februar 2016
Foto: REUTERSPlatz 9: Niederlande
Offizielle Goldreserven: 613 Tonnen
Stand: Februar 2016
Foto: REUTERSPlatz 8: Japan
Offizielle Goldreserven: 765 Tonnen
Stand: Februar 2016
Foto: REUTERS
Platz 7: Schweiz
Offizielle Goldreserven: 1.040 Tonnen
Stand: Februar 2016
Foto: AP
Platz 5: Russland
Offizielle Goldreserven: 1435 Tonnen
Russland besitzt den sechstgrößten Goldschatz der Welt. Russland zählt mit China zu den Staaten, die ihre Goldreserven massiv aufstocken.
Stand: Februar 2016
Foto: dpa-tmn
Platz 5: China
Offizielle Goldreserven: 1.779 Tonnen
China kauft nahezu in jedem Quartal tonnenweise Gold dazu.
Stand: Februar 2016
Foto: dapdPlatz 4: Frankreich
Offizielle Goldreserven: 2.435 Tonnen
Stand: Februar 2016
Foto: dapd
Platz 3: Italien
Offizielle Goldreserven: 2.452 Tonnen
Stand: Februar 2016
Foto: REUTERS
Platz 2: Deutschland
Offizielle Goldreserven: 3.381 Tonnen
Stand: Februar 2016
Foto: dpa
Platz 1: USA
Offizielle Goldreserven: 8.134 Tonnen
Anteil der Auslandsreserven in Gold: 75,4 Prozent
Stand: Februar 2016
Foto: REUTERS
Neben den Staaten hält auch der Internationale Währungsfonds (IWF) Goldreserven in Höhe von 2.814 Tonnen. Damit würde der IWF an dritter Stelle kommen, nach Deutschland und vor Italien.
Stand: Februar 2016
Foto: REUTERSZum anderen hat sich wieder einmal gezeigt, dass sich ein Engagement in guten Rohstoffunternehmen lohnt, wenn die Commodity-Preise anziehen. Die Hebelwirkung an der Aktienbörse ist gewaltig. Zieht beispielsweise der Rohstoff im Preis um zehn Prozentpunkte an, so springt hingegen der Aktienkurs einer soliden Aktiengesellschaft aus der Branche zwischen 30 und 50 Prozent.
Der Anstieg der Kurse bei den Rohstoffaktien im ersten Halbjahr 2016 wurde von den Goldminenaktien angeführt. Und dennoch bleibt der Ausblick langfristig weiterhin positiv. Nullzinsniveau, politische Unsicherheiten an allen Ecken und Enden, ungeklärte Währungsfragen im Euroraum und zunehmende Krisenherde sprechen dafür, dass mehr und mehr Kapital seinen Weg ins Gold finden wird.
Der Nachholbedarf bei den anderen Edelmetallen sowie in den übrigen Commodity Sektoren ist noch grösser. Einiges spricht dafür, dass die Kurse der guten Rohstoff-Aktiengesellschaften in den nächsten Jahren „mit Geduld und Spucke“ auf höhere Börsenbewertungen zurückfinden werden.