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Abgas-Vorwürfe gegen PorscheDer Trick mit dem Lenkrad

Porsche und Audi stehen im Verdacht, Verbrauchswerte mit der sogenannten Lenkraderkennung manipuliert zu haben. Der Trick ist simpel, aber effektiv. Das Kraftfahrtbundesamt ermittelt bereits.Martin Seiwert, Christian Schlesiger, Sebastian Schaal 15.12.2016 - 11:11 Uhr

Porsche hat eine Lenkraderkennung bestätigt – aber wozu werden die Daten genutzt?

Foto: Porsche

Ein geringer Verbrauch von Kraftstoff ist nur selten das entscheidende Argument für den Kauf eines Autos der Marke Porsche. Trotzdem sollten die Verbrauchsangaben legal zustande gekommen sein. Daran gibt es offenbar erhebliche Zweifel.

Wegen des Verdachts von Täuschungen hat das Bundesverkehrsministerium jedenfalls eine Untersuchung durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) angeordnet. „Das KBA prüft gegenüber Porsche den Sachverhalt bezüglich der sogenannten Lenkradkennung“, bestätigt ein Sprecher. Um welche Modelle es geht, ist bisher nicht bekannt.

Wie Beteiligte berichteten, haben Porsche-Insider das Ministerium auf die Spur gebracht. Die Beamten hätten Vertreter des Unternehmens zunächst befragt. Da diese offenbar nicht alle Zweifel ausräumen konnten, beauftragten sie das KBA mit einer detaillierteren Untersuchung. Porsche wollte sich zunächst zu dem Vorgang nicht äußern.

Welche Schadstoffe im Abgas stecken
Stickoxide (allgemein NOx) gelangen aus Verbrennungsprozessen zunächst meist in Form von Stickstoffmonoxid (NO) in die Atmosphäre. Dort reagieren sie mit dem Luftsauerstoff auch zum giftigeren Stickstoffdioxid (NO2). Die Verbindungen kommen in der Natur selbst nur in Kleinstmengen vor, sie stammen vor allem aus Autos und Kraftwerken. Die Stoffe können Schleimhäute angreifen, zu Atemproblemen oder Augenreizungen führen sowie Herz und Kreislauf beeinträchtigen. Pflanzen werden dreifach geschädigt: NOx sind giftig für Blätter und sie überdüngen und versauern die Böden. Außerdem tragen Stickoxide zur Bildung von Feinstaub und bodennahem Ozon bei.
Kohlendioxid (CO2) ist in nicht zu großen Mengen unschädlich für den Menschen, aber zugleich das bedeutendste Klimagas und zu 76 Prozent für die menschengemachte Erderwärmung verantwortlich. Der Straßenverkehr verursacht laut Umweltbundesamt rund 17 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen in Deutschland – hier spielt CO2 die größte Rolle. Es gibt immer sparsamere Motoren, zugleich aber immer größere Autos und mehr Lkw-Transporte. Außerdem mehren sich Hinweise darauf, dass Autobauer nicht nur bei NOx-, sondern auch bei CO2-Angaben jahrelang getrickst haben könnten.
Bei der Treibstoff-Verbrennung in vielen Schiffsmotoren fällt auch giftiges Schwefeldioxid (SO2) an. In Autos und Lkws entsteht dieser Schadstoff aber nicht, was am Kraftstoff selbst liegt: Schiffsdiesel ist deutlich weniger raffiniert als etwa Pkw-Diesel oder Heizöl und enthält somit noch chemische Verbindungen, die bei der Verbrennung in Schadstoffe umgewandelt werden.
Winzige Feinstaub-Partikel entstehen entweder direkt in Automotoren, Kraftwerken und Industrieanlagen oder indirekt durch Stickoxide und andere Gase. Die Teilchen gelangen in die Lunge und dringen in den Blutkreislauf ein. Sie können Entzündungen der Atemwege hervorrufen, außerdem Thrombosen und Herzstörungen. Der Feinstaub-Ausstoß ist in Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre deutlich gesunken. Städte haben Umweltzonen eingerichtet, um ihre Feinstaubwerte zu senken.Feinstaub entsteht aber nicht nur in den Motoren. Auch der Abrieb von Reifen und Bremsen löst sich in feinsten Partikeln. Genauso entstehen im Schienenverkehr bei jedem Anfahren und Bremsen feiner Metallabrieb an den Schienen. All das landet ebenfalls als Feinstaub in der Luft.
Katalysatoren haben die Aufgabe, gefährliche Gase zu anderen Stoffen abzubauen. In Autos wandelt der Drei-Wege-Kat giftiges Kohlenmonoxid (CO) mit Hilfe von Sauerstoff zu CO2, längere Kohlenwasserstoffe zu CO2 und Wasser sowie NO und CO zu Stickstoff und CO2 um. Der sogenannte Oxidations-Kat bei Dieselwagen ermöglicht jedoch nur die ersten beiden Reaktionen, so dass Dieselabgase noch mehr Stickoxide enthalten als Benzinerabgase. Eingespritzter Harnstoff („AdBlue“) kann das Problem entschärfen: Im Abgasstrom bildet sich so zunächst Ammoniak, der anschließend in Stickstoff und Wasser überführt wird.

Nach der Vorab-Meldung der WirtschaftsWoche in der vergangenen Woche bestätigte der Autobauer zwar die Verwendung der Lenkerkennung. Diese werde jedoch nicht verwendet, um am Prüfstand Abgaswerte zu manipulieren, sagte ein Sprecher. Dies gelte sowohl für den von Audi entwickelten V6 TDI im Porsche-Geländewagen Cayenne als auch für sämtliche anderen Porsche-Modelle.

Für Autobauer, die Abgaswerte bei Tests nach unten drücken wollen, ist die Lenkradkennung eine feine Sache. Mit ihrer Hilfe können Fahrzeuge erkennen, ob sie sich auf der Straße oder im Testbetrieb auf einem Rollenprüfstand befinden. Auf Letzterem wird das Auto beschleunigt, aber nicht gesteuert. Manipulierte Autos können dann automatisch in einen speziellen Modus schalten, in dem sie weniger Sprit verbrauchen und weniger Kohlendioxid (CO2) ausstoßen.

Der Zufall half mit

Als bei einem US-Prüfstandstest ein Ingenieur der kalifornischen Umweltbehörde Carb aus Versehen am Lenkrad drehte, sollen die Messwerte dramatisch gestiegen sein. Bei Folge-Tests ergab sich ein Muster: Dreht der Fahrer das Lenkrad um mehr als 15 Grad, wird die sogenannte „Aufwärmstrategie“ abgeschaltet und der Wagen wechselt in das Standard-Schaltprogramm. Im Normalbetrieb sind Verbrauch und Emissionen deutlich höher.

Porsche erklärt seine Lenkraderkennung wie folgt: Die Daten über die Lenkbewegungen werden grundsätzlich für die Schaltstrategie der Automatik genutzt. Das sei beispielsweise bei sportlichen Fahrzeugen wichtig, um ungewollte Schaltvorgänge in dynamisch gefahrenen Kurven zu verhindern. Diese Technik werde jedoch nicht zur Manipulation an Prüfständen eingesetzt.

Audi-Chef in der Kritik

Warum Rupert Stadler nicht mehr unantastbar ist

von Martin Seiwert

Im November hat das Ministerium wegen eines solchen Verdachts bereits eine Untersuchung von Audi-Modellen in Auftrag gegeben. Über diese Vorgänge hatte zuerst die „Bild am Sonntag“ berichtet.

Die Zeitung beruft sich dabei nicht nur auf Untersuchungen der kalifornischen Umweltbehörde Carb aus dem Sommer, sondern auch auf Abschlussprotokolle einer Erprobungsfahrt in Südafrika. Laut diesem Dokument soll Axel E., zu jener Zeit Leiter Antrieb bei Audi, nach dem Stand beim „zyklusoptimierten Schaltprogramm“ gefragt haben. Seine Vorgabe: Das „Schaltprogramm soll so ausgelegt werden, dass es auf der Rolle zu 100 Prozent aktiv ist, beim Kunden aber nur in 0,01 Prozent.“ E. leite inzwischen die Aggregateentwicklung des Volkswagen-Konzerns, so die BamS weiter.

Die Abgas-Tests in Deutschland und Europa
Neue Modelle werden in Deutschland und der EU nach dem Modifizierten Neuen Fahrzyklus (MNEFZ) getestet. Die Tests laufen unter Laborbedingungen, das heißt auf einem Prüfstand mit Rollen. Dies soll die Ergebnisse vergleichbar machen. Der Test dauert etwa 20 Minuten und simuliert verschiedene Fahrsituationen wie Kaltstart, Beschleunigung oder Autobahn-Geschwindigkeiten.
Getestet wird von Organisationen wie dem TÜV oder der DEKRA unter Beteiligung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Dieses untersteht wiederum dem Verkehrsministerium.
Die Prüfungen der neuen Modelle werden von ADAC und Umweltverbänden seit längerem als unrealistisch kritisiert. So kann etwa die Batterie beim Test entladen werden und muss nicht - mit entsprechendem Sprit-Verbrauch - wieder auf alten Stand gebracht werden. Der Reifendruck kann erhöht und die Spureinstellungen der Räder verändert werden. Vermutet wird, dass etwa der Spritverbrauch im Alltag so häufig um rund ein Fünftel höher ist als im Test.
Neben den Tests für neue Modelle gibt es laut ADAC zwei weitere Prüfvorgänge, die allerdings weitgehend in der Hand der Unternehmen selbst sind. So werde nach einigen Jahren der Test bei den Modellen wiederholt, um zu sehen, ob die Fahrzeuge noch so montiert werden, dass sie den bisherigen Angaben entsprechen, sagte ADAC-Experte Axel Knöfel. Zudem machten die Unternehmen auch Prüfungen von Gebrauchtwagen, sogenannte In-Use-Compliance. Die Tests liefen wieder unter den genannten Laborbedingungen. Die Ergebnisse würdem dann dem KBA mitgeteilt. Zur Kontrolle hatte dies der ADAC bei Autos bis 2012 auch selbst noch im Auftrag des Umweltbundesamtes gemacht, bis das Projekt eingestellt wurde. In Europa würden lediglich in Schweden von staatlicher Seite noch Gebrauchtwagen geprüft, sagte Knöfel.
Die EU hat auf die Kritik am bisherigen Verfahren reagiert und will ab 2017 ein neues, realistischeres Prüfszenario etablieren. Damit sollen auch wirklicher Verbrauch und Schadstoffausstoß gemessen werden ("Real Driving Emissions" - RDE). Strittig ist, inwiefern dafür die bisherigen Abgas-Höchstwerte angehoben werden, die sich noch auf den Rollen-Prüfstand beziehen.

Betroffen sind bei Audi vor allem die leistungsstärkeren Modelle, die mit dem Stufenautomatik-Getriebe mit der internen Bezeichnung „AL 551“ ausgerüstet sind – dieses soll bis Mai 2016 mit der besagten Prüfstandserkennung ausgeliefert worden sein. Mit anderen Worten: Dieses Mal hängt der Betrugsvorwurf nicht an einem Motor, sondern am Automatikgetriebe – das auch bei Benzinern verbaut wurde. Das würde bedeuten, dass der Skandal, bei dem es bislang um den Ausstoß des Schadstoffs Stickoxid bei Dieselwagen ging, eine neue Dimension erhalten würde.

Neuer Verdacht im Abgasskandal

Hat Audi beim A3 geschummelt?

Die neuen Vorwürfe gegen Audi und Porsche sind besonders heikel, weil die Verhandlungen wegen des ursprünglichen Abgasskandals mit der US-Justiz immer noch laufen.

An diesem Freitag ist die nächste Anhörung vor dem Bezirksgericht San Francisco angesetzt, in dem es um die 80.000 Diesel-Wagen von Audi, VW und Porsche geht, deren Drei-Liter-V6 über eine illegale Abgastechnik verfügt. Bei der vorangegangenen Anhörung Anfang November zeigte sich Richter Breyer zufrieden mit dem Fortschritt der Verhandlungen zwischen Audi als Entwickler der Motors und den US-Umweltbehörden. Ob der Richter und die Behörden das nach den neuerlichen Vorwürfen immer noch so optimistisch sehen, wird sich zeigen. Zudem hat die US-Kanzlei Hagens Berman eine Sammelklage im Namen der Autobesitzer eingereicht, die einen Audi mit dem betreffenden Automatikgetriebe besitzen.

Alfa Romeo

Seit 2012 kündigt Alfa Romeo sein erstes SUV an, 2017 kommt der Stelvio endlich. Im aggressiven Design-Stil der Limousine Giulietta, mit Heck- oder Allradantrieb und starkem V6-Motor soll er dann BMW X3 und Co. italophile Kunden abgraben.

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Alfa Romeo Stelvio

Welche Triebwerke aus dem prallen Giulia-Angebot für den Macan-Herausforderer bestellt werden können, bleibt noch ein Geheimnis. Fest steht aber, dass Allradantrieb in den schwächeren Versionen, wenn überhaupt nur gegen Aufpreis zu haben sein wird. Da sich Alfa bei seiner Preisgestaltung am BMW X3 minus zehn Prozent orientiert, dürfte das Eintrittsgeld für den Stelvio bei etwa 40.000 Euro beginnen. 

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Alpine

Erst Ende 2017 wird Renault die ersten Exemplare seines neuen Sportwagenmodells ausliefern. Ungeduldige können sich die Mittelmotor-Flunder allerdings schon jetzt als sogenannte Première Edition via Smartphone-App reservieren.
Über die technischen Daten ist noch noch viel bekannt, Renault verspricht eine Sprintzeit von unter 4,5 Sekunden. Bei Farben und Preis wird man hingegen etwas konkreter: In Blau, Schwarz oder Weiß ist die Vorab-Edition bestellbar. Für die verbindliche Reservierung müssen Kunden 2.000 Euro anzahlen, der finale Kaufpreis liegt dann zwischen 55.000 und 60.000 Euro.

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Alpine Reservierungs-App

Die Première Edition ist auf 1.955 Fahrzeuge limitiert. Diese Zahl steht für das Gründungsjahr der Marke Alpine. Wer sich eines dieser Exemplare sichern will, muss sich dafür von der Internetseite www.alpinecars.com die entsprechende Reservierungs-App auf sein Smartphone laden.

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Audi

Für Audi startet das Autojahr früh: Direkt zum Beginn kommen die technisch weitläufig verwandten Modelle Q5 und A5 Sportback auf den Markt. Neben schlaueren Assistenten wie einem Staupiloten, geringerem Gewicht und sparsameren Motoren gibt es auch ein moderneres Infotainment-System, zu dem auch das Virtual Cockpit zählt. Zum Frühjahr gesellt sich dann das A5 Cabrio zu Audis Mittelklassefamilie.

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Neues Audi A5 Cabrio

Eine neue Ära beginnt in Ingolstadt aber erst ab dem Sommer, wenn sich die vierte Generation des A8 präsentiert – das erste Modell des neuen Designers Mark Lichte, das die Kritik am zunehmen gleichförmigen Audi-Stil verstummen lassen soll.

Auch technisch soll die Oberklasselimousine einen Sprung machen und sich beim autonomen Fahren an die Spitze des Premiumfeldes setzen – unter anderem mit einem bis 130 km/h einsetzbaren Autopiloten.

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Bentley

Es ist ein Auto der Superlative: Wenn Bentley im Frühjahr im Geländewagen Bentayga seinen ersten Diesel-Motor in der Firmengeschichte anbietet, stellt das SUV zahlreiche Rekorde auf.

435 PS und ein Spitzentempo von 270 km/h sollen den Wagen zum stärksten und schnellsten Serienmodell mit Selbstzünder machen. Zugleich ist er mit einem Prüfstand-Verbrauch von 7,9 Litern der sparsamste und mit einem Preis von 174.335 Euro der günstigste Bentley im Modellprogramm.

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Bentley Bentayga als Diesel

Für einen Abschlag von gut 30.000 Euro tauschen die Briten den 608 PS starken W12-Benziner gegen einen V8-Diesel mit vier Litern Hubraum, den man bereits aus dem Schwestermodell Audi SQ7 kennt.

Dank eines maximalen Drehmoments von 900 Nm und eines elektrischen Verdichters gegen das Turboloch ist er besonders antrittsstark. So beschleunigt der Diesel den 2,5 Tonnen schweren Bentayga in 4,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100.

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BMW

Vom Großen zum Kleinen: Nach der Neuauflage der Oberklasselimousine 7er in diesem Jahr ist 2017 der 5er dran. Von seinem großen Bruder übernimmt er im Februar zahlreiche Designelemente und auch viel Hightech.

Unter anderem gibt es einen Spurführungsassistenten, der bis Tempo 210 arbeitet und den BMW in Kombination mit dem Abstandstempomaten zumindest auf der Autobahn zu einem quasi-autonomen Fahrzeug macht.

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BMW 5er

Die Motorenpalette besteht zum Marktstart aus zwei Benzinern und zwei Dieseln, davon jeweils ein Vier- und ein Sechszylinder mit bis zu 340 PS Leistung, später folgt ein Plug-in-Hybrid mit 45 Kilometern elektrischer Reichweite. Die Preise starten zunächst bei 45.200 Euro.

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BMW 5er

Ab 11. Februar 2017 steht die siebte Auflage des 5ers beim Händler. Der Verkauf startet zu Preisen ab 45 200 Euro zunächst mit der Limousine. Für den Sommer ist der Kombi angekündigt.

Und noch vor dem Jahreswechsel soll es den Nachfolger des GT geben. Der läuft dann allerdings als 6er, während Coupé und Cabrio der 6er-Reihe 2018 als 8er in die nächste Runde gehen.

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Citroen

Die Franzosen wollen zurück zur Avantgarde. Wie das in Sachen Design aussieht, zeigt im Januar der extrovertiert gestaltete Kleinwagen C3, der unter anderem die Karosserieplanken vom Kompakt-Crossover C4 Cactus übernimmt und auch sonst zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten bei Farbe und Accessoires sowie technische Spielereien (etwa eine Selfie-Kamera am Innenspiegel) bietet.

Dann allerdings wird auch deutlich mehr Geld fällig als für die 12.000 Euro teure Basisversion, mit der die preissensible Kundschaft nicht verprellt werden soll.

In der zweiten Jahreshälfte steht die Präsentation des neuen Mittelklassemodells C5 an.

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Dacia

Alles neu – außer der Preis. Auch in der zweiten Auflage bleibt der Dacia Duster mit einem Startpreis von rund 11.000 Euro das günstigste SUV in Deutschland. Der Neue wächst auf rund 4,50 Meter und bietet so Platz für eine optionale dritte Sitzreihe.

Das Design fällt im Vergleich zum recht kantigen Vorgänger moderner und dynamischer aus.

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Daimler

Mercedes widmet sich im neuen Jahr zunächst der Komplettierung der E-Klassen-Palette. Den Start macht im Frühjahr die „All-Terrain“ genannte Offroad-Variante des T-Modells.

Neben einer kernigen Optik bietet der leicht höher gelegte Kombi eine Luftfederung mit Geländemodus und immer Allradantrieb. Die Preise dürften knapp unterhalb von 60.000 Euro starten.

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Daimler

Zur Jahresmitte kommt dann das E-Klasse Coupé, das anders als der Vorgänger auf Technik-Anleihen aus der C-Klasse verzichtet und sich auch bei Anmutung und Design stärker in Richtung des S-Klasse-Zweitürers entwickelt – inklusive größeren Platzangebots und schickeren Innenraums. Ende des Jahres folgt dann auf gleicher Basis das E-Klasse Cabrio.

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Daimler

Wer es kernig mag, freut sich auf die Neuauflage der G-Klasse, die nach 35 Jahren Bauzeit ein großes Update erhält. Der Geländewagen wird geräumiger, leichter und komfortabler auf Asphalt. Auch das Programm an Assistenten wird aufgestockt. Beinharte Offroad-Technik und eine kantige Karosserie gibt es aber auch weiterhin.

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Ford

2016 feiert der Ford Fiesta 40. Geburtstag, Mitte 2017 startet die achte Generation des Kleinwagens. Bei Abmessungen und Anmutung rückt der Kölner näher an den kompakten Focus heran.

Das Außendesign wird etwas sportlicher und erwachsener, innen verspricht Ford eine deutliche Aufwertung.

Auch das Angebot an Assistenzsystemen legt zu - und ebenso der Preis. Unter dem gehobenen Klassenschnitt von 14.000 Euro wird es den Fünftürer wohl nicht mehr geben.

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Ford

Die Nachfrage im Preissegment unterhalb des Fiesta soll ab Anfang 2017 der neue Ka+ abfangen, der auf der alten Fiesta-Plattform basiert und den abgelösten Kleinstwagen Ka deutlich überragt. Auch in Sachen Alltagsnutzen hat der Fünftürer mehr zu bieten als der enge Kleinstwagen.

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Ford

Zusammen mit dem VW Tiguan zählt der Ford Kuga zu den beliebtesten Kompakt-SUV in Deutschland. Anfang 2017 erhält er ein Facelift mit bulligem Kühlergrill im Stil des großen Bruders Edge, verbessertem Infotainment und neuem Dieselmotor. Der Einstiegspreis bleibt unverändert bei 23.300 Euro.

Wer sich für das Basis-Modell entscheidet, fährt mit einem 120 PS starken 1,5-Liter-Turbo-Benziner vom Hof und hat immer ein Radiosystem mit großem Bildschirm, elektrische Fensterheber, Tempomat und Klimaanlage an Bord.

Der schwächste Ottomotor fährt wie sein stärkerer 150-PS-Bruder ausschließlich mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe vor. Die dritte Ausbaustufe des Motors kommt auf 182 PS und verfügt stets über Allradantrieb und eine Sechsgang-Wandlerautomatik.

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Honda

Die Japaner gehen beim neuen Civic in der ersten Jahreshälfte auf Nummer sicher. Das Design der zehnten Generation fällt deutlich massentauglicher aus als bei den beiden futuristischen Vorgängern. Der Fünftürer liegt zudem optisch tiefer auf der Straße, obwohl er nur um zwei Zentimeter flacher ist. In der Länge ist er hingegen gewachsen, was für mehr Platz im Fond sorgen soll.

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Honda

Auf die Kino-Klappsitze des Vorgängers verzichtet Honda allerdings. Punkten soll der Civic diesmal vor allem mit einer in der Kompaktklasse guten Sicherheitsausstattung. Serienmäßig an Bord sind unter anderem ein Kollisionswarner, ein Spurhalte-Automat und ein Toter-Winkel-Radar.

Zum Inklusivpaket gehören noch Rückfahrkamera fürs sichere Ausparken und eine Verkehrszeichenerkennung. Preise sind noch nicht bekannt. Dass es wieder eine besonders scharfe Type-R-Version geben wird, aber schon.

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Hyundai

Schon in der aktuellen Generation misst sich der Hyundai i30 erfolgreich mit Europas Kompaktwagen-Elite. In der für Anfang 2017 erwarteten Neuauflage orientiert sich der Koreaner bei Design und Anmutung noch stärker am Klassenprimus VW Golf.

Innen wie außen wirkt der i30 noch ernsthafter und erwachsener, technisch legt er ebenfalls nach. Neben Voll-LED-Scheinwerfern und modernem Infotainment sollen endlich auch moderne Assistenzsysteme zu haben sein.

Beim Antrieb wird es neben den bekannten Dieseln und Bezinern auch einen Sportmotor und möglicherweise einen Hybrid geben. Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht.

Foto: Hyundai

Jeep

Die amerikanische Offroadmarke startet im Herbst mit der Neuauflage des Compass wieder den Angriff auf den VW Tiguan. Schon optisch grenzt sich der 4,40 Meter lange Neue von seinen rustikalen Vorgängern ab, orientiert sich eher am SUV-Stil von Renegade und Cherokee als an klobigen Geländewagen.

Auch im Innenraum herrschen runde, pkw-hafte Formen vor. Nur logisch also, dass ein der Allradantrieb beim Compass kein Pflichtprogramm ist. Jede Motorisierung kann auch mit Frontantrieb bestellt werden. Wobei das Motorprogramm für Deutschland ebenso wenig feststeht wie die Preise.

Foto: Jeep

Kia

Jeder fünfte weltweit verkaufte Kia ist ein Rio. In Deutschland hat das kleine Auto im Polo-Format dagegen etwas an Boden verloren – was sich mit der Neuauflage im Frühjahr ändern soll. Generation drei wirkt mit seiner flacheren Karosserie sportlicher und gleichzeitig erwachsener als früher.

Die Insassen genießen mehr Bewegungsfreiheit, das Gepäckabteil fasst jetzt 325 Liter und damit um gleich 26 Liter mehr.

Unter der Haube stehen zwei Dreizylinder-Turbo-Benziner, zwei Saugmotoren mit vier Zylindern und zwei Turbodiesel zu Wahl. Der Leistungsumfang reicht von 84 bis 120 PS. Der Einstiegspreis könnte knapp unter der 11.000-Euro-Grenze liegen.

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Land Rover

Der aktuelle Discovery ist bereits seit 12 Jahren im Land-Rover-Programm, Zeit also für ein neues Modell. Das kommt im Frühjahr deutlich gewachsen auf den Markt.

Fast fünf Meter misst das SUV dann, das Platzangebot hat dank einiger Konstruktionstricks sogar in noch höherem Maß zugelegt.

Auch wenn der Neue optisch glatter ausfällt als der kantige Vorgänger, bleibt es bei hoher Geländegängigkeit.

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Land Rover

Der Kunde hat beim neuen Discovery die Wahl zwischen zwei Allrad-Techniken – eine für leichtes Gelände und einen für echte Wildnis. Neu ist das zeitgemäße Arsenal an Assistenzsystemen wie etwa Kollisionsverhinderer, Abstandstempomat, Einparkassistent, Tot-Winkel-Warner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung oder Fernlichtassistent.

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Lexus

Mit dem Sportcoupé LC 500 nimmt Lexus 2017 eine neue Baureihe ins Programm. Der elegante Zweitürer soll vorwiegend gegen Audi A5, BMW 4er Coupé und Mercedes C-Klasse Coupé antreten.

Heckantrieb und V8-Saugmotor sollen die Kundschaft vor allem emotional ansprechen, die erste im Pkw verfügbare Zehngangautomatik den Sinn für Technik. Der Preis dürfte hoch, vielleicht knapp sechsstellig ausfallen.

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Mazda

Im Februar macht Mazda seinen Roadster-Klassiker MX-5 schmuddelwetterfest. Dann kommt die neue Variante „RF“ mit faltbarem Hardtop in Deutschland auf den Markt. Wie bei einem Targa-Cabrio lässt sich das Mittelteil des Daches elektrisch versenken, während die B-Säulen stehen bleiben und für eine ungewöhnliche Silhouette sorgen.

In Deutschland gibt es den MX-5 RF lediglich in Kombination mit dem stärkeren der beiden Benzinmotoren des Roadsters geben. Das 2,0-Liter-Triebwerk kommt auf 160 PS und ist serienmäßig an eine manuelle Sechsgangschaltung gekoppelt. Anders als beim Roadster gibt es alternativ auch eine Sechsgangautomatik. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

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Mazda

Ebenfalls nicht völlig neu, jedoch in großen Teilen überarbeitet startet Ende Mai der Mazda CX-5. Das kompakte SUV wartet mit geschärftem Außendesign und aufgewertetem Innenraum auf. Zu den wichtigsten technischen Veränderungen gehört die schon aus dem Mazda6 bekannte G-Vectoring-Control.

Das System nimmt bei schneller Kurvenfahrt das Drehmoment ganz kurz zurück, was mehr Last auf die Vorderräder bringt und den Wagen besser in der Spur hält. Zudem wurde das adaptive Geschwindigkeitsregelsystem verbessert: Im Rahmen von MRCC (Mazda Radar Cruise Control) kann der CX-5 nun im Stau selbsttätig fahren. Die Preise dürften weiterhin bei rund 25.000 Euro beginnen.

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Mercedes

Mercedes schiebt die beiden stärksten AMG-Versionen der E-Klasse nach. Die beiden neuen Modelle können ab Januar bestellt werden. Marktstart ist im März.

Der E 63 4Matic+ mobilisiert aus seinem 4,0-Liter-V8-Biturbomotor 571 PS, die S-Version sogar 612 PS. Mit einer Beschleunigung von 3,4 Sekunden von null auf 100 km/h (420 kW: 3,5 Sekunden) markiert der Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ den Bestwert in seiner Klasse.

Das Neun-Gang-Doppelkupplungs-Sportgetriebe AMG-Sppedshift-MCT ist erstmals mit einer nassen Anfahrkupplung kombiniert. Der neue Allradantrieb gewährleistet erstmals vollvariable Momentenverteilung auf Vorder- und Hinterachse.

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Mercedes

Die offenen Versionen des Sportwagens Mercedes-AMG GT kommen passend zum Frühjahr auf den Markt. Für den regulären GT Roadster (476 PS)werden 129.180 Euro fällig, gut 12.000 Euro mehr als für das leicht schwächere Coupé.

Der GT C Roadster, mit 557 PS zwischen den beiden Coupés GT S (510 PS, 135.303 Euro) und dem neuen GT R (585 PS) positioniert, kostet mindestens 160.650 Euro. Auch der Extremsportler GT R kommt im Frühjahr und kostet 165.410 Euro.

Foto: Mercedes-Benz

Mini

Die BMW-Tochter setzt im Frühjahr die Erneuerung der Modellpalette mit dem Countryman fort. Wie schon der Kleinwagen-Kombi Clubman wächst auch das kleine SUV um eine halbe Klasse und gewinnt so an praktischen Werten.

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Mini

Als erster Mini erhält er im Laufe des Jahres zudem einen Plug-in-Hybridantrieb aus Dreizylinderbenziner und einem E-Motor für die Hinterachse, der sich mit 2,1 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern begnügen soll und pro Akkufüllung 40 Kilometer weit rein elektrisch fährt. Zunächst gibt es aber konventionelle Antriebe mit mindestens 100 kW/136 PS, entsprechend saftig fällt der Basispreis von 26.500 Euro aus.

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Mitsubishi

Die Japaner bauen ihr SUV-Angebot weiter aus: Im Herbst startet mit dem Outlander Sport ein großes Kompakt-SUV, das sich zwischen den Modellen ASX (hier im Bild) und Outlander positioniert.

Der neue Allrader trägt als erstes Modell der Marke den neuen, markanteren Designstil, unter der Haube wird es neben Diesel- und Ottomotoren auch einen Hybridantrieb geben.

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Nissan

Schluss mit Weltauto: Der neue Nissan Micra will ab März wieder speziell den europäischen Geschmack treffen. Ging der Vorgänger mit seinem an den Geschmäckern von Asiaten, Amerikanern und Europäern fast bis zur Charakterlosigkeit glatt geschliffenen Weltauto-Design im hiesigen Straßenbild noch unter, will die fünfte Ausführung wieder richtig auffallen.

Seine schwungvolle Linienführung kennt man bereits von Qashqai und Co., sie wird hier aber auf rund vier Metern Länge auf die Spitze getrieben ...

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Nissan

Für den Antrieb stehen zunächst ein 0,9-Liter-Turbobenziner mit drei Zylindern und 90 PS sowie ein gleich starker 1,5-Liter-Diesel zur Wahl, beide bereits aus dem Clio bekannt. Als Basistriebwerk wird kurz nach Markteinführung ein 1,0-Liter-Saugbenziner mit 73 PS nachgeschoben. Preise sind noch nicht bekannt.

Wenig Details gibt es auch noch zum Facelift des Nissan Qashqai, das für das Frühjahr erwartet wird. Unter anderem dürfte es neue Assistenzsysteme mit teilautonomen Funktionen geben.

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Opel

Gleich sieben neue Modelle will Opel 2017 auf den Markt bringen. Wichtigstes ist wohl der Insignia, der im Frühjahr startet. Die Mittelklasselimousine mit Fließheck und der Kombi schielen dann bei Größe und Anmutung Richtung Business-Segment, sollen sich preislich aber weiterhin eher mit Volumenfahrzeugen wie Ford Mondeo und Co. messen ...

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Opel

Die Fehler der Vorgängergeneration will man behoben haben: Vor allem bei Gewicht und Platzangebot wird es Fortschritte geben. Zudem gibt es neue Benziner und eine zeitgemäße Achtgangautomatik.

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Opel

Seiner Zeit voraus soll das neue Elektro-Modell Ampera-e sein, das pro Batteriefüllung bis zu 500 Kilometer weit kommt. Technisch basiert der Opel auf dem US-Modell Chevrolet Bolt, von dem auch die Crossover-Karosserie übernommen wird. Die Preise dürften bei 35.000 Euro starten.

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Opel

Zum Jahresende kommen dann zwei weitere Crossover auf den Markt: Der Crossland X ersetzt den Mini-Van Meriva als preiswertes Familienauto, ein noch namenloses Kompakt-SUV schließt die bisherige Lücke im Modellprogramm oberhalb des Mokka X. Entwickelt wurden beide Modelle gemeinsam mit dem französischen PSA-Konzern.

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Peugeot

Lange waren die Franzosen im kompakten SUV-Segment schlecht aufgestellt. Nun gibt es gleich zwei neue Modelle: Neben dem Ende 2016 gestarteten 3008 ab März auch dessen großen Bruder 5008, der weniger schick, dafür dank sieben Sitzen und kantigerem Zuschnitt praktischer ausfällt.

Auf Allradantrieb verzichten beide Modelle, Preise für den 5008 sind noch nicht bekannt. Während die beiden SUV auch in Deutschland den Absatz der Marke hochtreiben werden, dürfte die Neuauflage des 508 vor allem auf den wichtigen chinesischen Markt zielen.

Die im Laufe des Jahres präsentierte Mittelklasselimousine wächst gegenüber dem bereits wuchtigen Vorgänger erneut und tritt so in die Fußstapfen des ehemaligen Flaggschiffs 607. Zumindest in Europa wird es wohl auch einen Kombi geben.

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Porsche

Nachdem zuletzt der Panamera im Fokus stand, erneuert Porsche am Jahresende seine Cash-Cow Cayenne. Das Luxus-SUV soll genau wie der technisch verwandte Touareg deutlich abspecken und dadurch agiler und sparsamer werden. Der Innenraum orientiert sich dann stärker am Panamera.

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Renault

Richtig groß fällt der Alaskan aus, ein mittelgroßer Pick-up auf Basis des Navara von Allianzpartner Nissan. Anders als die auf gleicher Plattform angekündigte Mercedes X-Klasse wird das Grundmodell optisch und beim Komfort nur wenig modifiziert, Hauptmarkt ist Südamerika.

Foto: Renault

Seat

Bereits seit 2012 baut der Kompaktwagen Leon auf der MQB-Architektur auf, 2017 steht ein technisches Lifting an. Während die Außenhaut kaum verändert wird, stockt Seat das Programm an Assistenten auf. Verfügbar ist dann unter anderen ein Stau-Pilot, der bei stockendem Verkehr dem Vordermann automatisch folgt.

Oder eine Notbremsfunktion für den Stadtverkehr, deren Sensoren jetzt auch Fußgänger erkennen. Hinzu kommen Verkehrszeichenerkennung, halbautomatisches Einparken auch in Querlücken oder eine verbesserte Leistung von Kamera und Navigationssystem.

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Seat

Der Ibiza eilt dem Polo voraus: Die neue Generation des spanischen Kleinwagens basiert wie sein norddeutsches Pendant auf der neuen MQB-Plattform des VW-Konzerns, wächst leicht in der Länge und legt beim Platzangebot zu. Als Motoren gibt es die bekannten Drei- und Vierzylinder.

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Skoda

Fast das komplette Jahr 2016 hat Skoda für den Kodiaq die Werbetrommel gerührt, Anfang 2017 startet das erste Mittelklasse-SUV der Marke endlich. Der große Bruder des Tiguan setzt auf die typischen Markentugenden wie ein großes Platzangebot, faire Preise und clevere Detaillösungen.

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Skoda

2.065 Liter fasst der größte Skoda maximal, dank umklappbarem Beifahrersitz lassen sich auch bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände verstauen, eine verschiebbare Rückbank erlaubt, zwischen Fond-Kniefreiheit und maximalem Ladevolumen zu variieren. Auf Wunsch gibt es sogar eine dritte Sitzreihe.

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Skoda

Mehr als nette Spielereien sind zudem die sogenannte Schlaf-Kopfstützen oder der bislang nur von Ford angebotene Türkantenschutz, der beim Öffnen der Tür automatisch ausfährt. Basismotorisierung ist der 1,4-Liter-Benziner mit 125 PS, die Preise starten bei 25.500 Euro.

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Sokda

Während sich der Kodiaq seine Sporen erst noch verdienen muss, ist der Octavia im Skoda-Programm längst unverzichtbar. Entsprechend sorgfältig wird das große Kompaktmodell daher Anfang 2017 überarbeitet. Auffälligste Änderung ist das neue Vier-Augen-Gesicht mit vertikal unterteilten Scheinwerfern im Stil der alten Mercedes E-Klasse. Erstmals sind sie zudem mit LED-Technik zu haben.

Auch das Angebot an technischen Helferlein wird aufgewertet: So gibt es nun einen Anhängerassistenten, der beim Rangieren das Lenken übernimmt sowie einen Heckradar für das Ausleuchten des toten Winkels und die Querverkehrswarnung beim Rückwärtsfahren.

Foto: Skoda

Smart

Mit der Elektroversion seines Kleinstwagens schließt Smart die 2014 begonnene Erneuerung seines Portfolios ab. Die dritte Generation des Fortwo Electric Drive geht im April 2017 an den Start, neben dem Zweisitzer gibt es dann erstmals auch einen elektrisch angetriebenen Viersitzer.

Für den Antrieb sorgt in beiden Fällen der 81 PS starke E-Motor des Renault Zoe. Die Reichweite wächst leicht auf 160 Kilometer. Mit 21.949 Euro wird der Kleinst-Stromer aber günstiger als zuletzt.

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Suzuki

Mit dem Ignis eröffnet Suzuki im Januar ein neues SUV-Segment. Gerade einmal 3,70 Meter misst der Fünftürer im schick-urbanen Crossover-Trim, trotzdem ist er im Gegensatz zu vielen größeren Konkurrenten auch mit Allradantrieb zu haben. Dazu kommen bis zu fünf Sitzplätze und ein Kofferraum mit immerhin bis zu 501 Liter Fassungsvermögen.

Für den Vortrieb sorgt ein 1,2-Liter-Benziner mit 90 PS Leistung und 120 Newtonmetern Drehmoment, den es auch in einer hybridisierten Variante geben wird. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 12.000 Euro liegen.

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Suzuki

Für den Vortrieb sorgt ein 1,2-Liter-Benziner mit 90 PS Leistung und 120 Newtonmetern Drehmoment, den es auch in einer hybridisierten Variante geben wird. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 12.000 Euro liegen.

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Toyota

Optisch schnittig, gut ausgestattet und technisch auf der Höhe: So will Toyota als Spätstarter mit dem C-HR in der Mini-SUV-Klasse an die Spitze fahren. Der ab Januar ausgelieferte, 4,36 Meter lange Crossover ist dezidiert auffällig gestaltet.

Die zerklüftete Front, das zum Heck in abfallende Dach und die stark konturierten Seitenflächen hätte man bisher höchstens von der Premiumtochter Lexus erwartet. Auch das Cockpit mit dem asymmetrischen Zentralbildschirm setzt für die Marke ungewöhnlich eigensinnige Akzente.

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Toyota

Das Mini-SUV verfügt in der Basisversion über einen 116 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner, der mit Front- oder Allradantrieb kombinierbar ist.

Alternativ ist ein Hybridantrieb zu haben. Die Kombination aus einem 1,8-Liter-Benziner und einem 72 PS starken Elektromotor kommt zusammen auf 122 PS. Den Verbrauch dieser Variante gibt der Hersteller mit 3,8 Litern an, der Preis beträgt 27.390 Euro

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Toyota

Das meistverkaufte Hybridauto der Welt kann man bald auch wieder an der Steckdose laden. Ein Jahr nach dem Generationswechsel für den Prius reicht Toyota im Frühjahr eine neue Plug-in-Variante des Bestsellers nach. Sie soll im April oder Mai in den Handel kommen und rund 6500 Euro mehr kosten als der konventionelle Prius.

Anstelle des 1,3 kWh großen Nickel-Metall-Hydrid-Akkus gibt es dann einen Lithium-Ionen-Block, der 8,8 kWh speichern und auch an der Steckdose geladen werden kann. Kam der alte Prius als Plug-in nur etwa 20 Kilometer weit, wird die elektrische Reichweite so mehr als verdoppelt und mit bis zu 50 Kilometern angegeben.

Mit Benzin im Tank kommt der im Team 90 kW/122 PS starke Hybrid so mehr als 1000 Kilometer weit. Und die neue Auflage des Teilzeitstromer schafft bis zu 135 km/h, ohne dass sich der 1,8 Liter große Vierzylinder-Benziner zuschaltet. Im kombinierten Betrieb liegt die Höchstgeschwindigkeit wie beim normalen Modell bei 180 km/h.

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Volkswagen

In unruhigen Zeiten such man Gewohntes. Entsprechend sanft sind die Änderungen ausgefallen, die VW dem Golf VII bei seinem ersten Lifting hat angedeihen lassen. Äußerlich fallen die Modifikationen nur genauen Beobachtern auf, innen sollen sie direkt fühl- und sichtbar sein.

Unter anderem glänzt der Kompakte mit einem digitalen Kombiinstrument, dessen Anzeigen sich an die Wünsche des Fahrers anpassen lassen.

Foto: VW

Volkswagen

Der nun 9,2 statt 8 Zoll große Bildschirm in der Mittelkonsole bietet ein höher aufgelöstes Bild, außerdem ist die gesamte Front jetzt unter Glas. Herkömmliche Tasten und Regler gibt es nicht mehr, gesteuert wird über den Touchscreen, mit sogenannten kapazitiven Drückfeldern am linken Rand, per Sprache oder – erstmals in dieser Klasse - per Handgeste: Durch eine Wischbewegung vor dem Bildschirm kann in verschiedenen Menüs geblättert werden.

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Volkswagen

Bei den Motoren feiert der neue 1,5-Liter-Turbobenziner Premiere, der in allen Konzernmodellen perspektivisch den 1.4 TSI ersetzen wird. Im Golf kommt er zunächst auf 150 PS, der Normverbrauch sinkt gegenüber dem Vorgänger leicht auf 4,9 Liter.

Bei den anderen Motorvarianten gibt es teils umfangreiche Updates, der E-Golf etwa kommt mit 300 Kilometern pro Akkufüllung 100 Kilometer weiter als bisher.

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Volkswagen

Als Flaggschiff im Portfolio fungiert jedoch weiterhin das große SUV Touareg, der sich erneut die Plattform mit Audi Q7 und Porsche Cayenne teilt. Wie diese beiden verliert auch dieser VW massiv an Gewicht. Für eine gute CO2-Bilanz soll zudem ein Plug-in-Hybridantrieb sorgen. Hingucker wird das Cockpit, in dem es erstmals einen gebogenen OLED-Bildschirm geben soll.

Wohl erst etwas später im Jahr zu sehen sein wird wohl der VW CC. Der schnittige Fließheck-Ableger des gewöhnlichen Passat wird noch eigenständiger und edler, trägt zudem als erstes Modell das neue VW-Markengesicht.

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Volvo

Die Schweden arbeiten weiter mit Tempo an der Erneuerung der Modellpalette. Als nächstes steht die Neuauflage der 60er-Reihe an, die 2017 zunächst mit dem Mittelklasse-SUV XC60 beginnt. Zu erwarten ist ein Design im Stil der 90er-Modelle, von denen auch Bedienkonzept und Assistenzprogramme übernommen werden.

Wie es in näherer Zukunft weiter geht, zeigt der gegen Jahresende präsentierte XC40, das neue Kompakt-SUV der Marke. 2018 soll der Umbau des Portfolios dann mit den Nicht-SUV-Varianten S60/V60 und V40 abgeschlossen werden.

Foto: PR

Volvo

Schon im Laufe des kommenden Jahres kommt der S90 Executive auf den Markt. Die in China gebaute Top-Variante der Businesslimousine soll mit edler Ausstattung und aufgemöbeltem Fond der Mercedes S-Klasse Konkurrenz machen.

Foto: PR

Nach dem Skandal um manipulierte Stickoxid-Emissionen (NOx) bei Volkwagen und anderen Herstellern nehmen Umweltorganisationen nun verstärkt die klimarelevanten Kohlendioxidemissionen ins Visier. Dass Autohersteller bei den CO2-Werten und den direkt damit verbundenen Verbrauchsangaben nach allen Regeln der Kunst tricksen, ist unstrittig. Deshalb wuchs in Europa die Diskrepanz zwischen den gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungsmessungen und dem realen Verbrauch auf der Straße in nur fünfzehn Jahren von neun auf 42 Prozent. Diese neuen Zahlen kommen von der US-Umweltorganisation ICCT, die schon den Abgasskandal bei VW mit ihren Messungen ins Rollen brachte.

Auch bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die in den vergangenen Monaten aufgrund ihrer zahlreichen unabhängigen NOx-Messungen an Fahrzeugen zum wichtigsten Kontrolleur und Gegenspieler der deutschen Autobauer geworden ist, steht das Thema CO2 im kommenden Jahr ganz oben auf der Agenda. Laut DUH-Chef Jürgen Resch „setzen neben Audi auch andere Hersteller in Deutschland die Lenkradkennung ein“. Ein „süddeutscher Hersteller“ habe, so heißt es bei der Umwelthilfe, „bei allen Benzin-Motoren eine Testerkennung aktiv und nutzt Lenkwinkel beziehungsweise ein Querbeschleunigungssignal aus dem Getriebesteuergerät.“

Auf dem Gehweg zu parken gehört nicht nur in Innenstädten zum gewöhnten Anblick. Das ist – mit der entsprechenden Beschilderung – grundsätzlich erlaubt, gilt aber nur für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gewicht bis 2,8 Tonnen. Moderne Luxus-SUV liegen aber zum Teil deutlich darüber – die vom Auto Club Europa (ACE) aufgestellte Übersicht zeigt, welche Modelle betroffen sind.

Foto: dpa

Audi Q7

Der Q7 ist mit über fünf Metern Länge und einer Breite von 1,97 Metern wahrlich kein kleines Auto. Damit ist es nicht immer einfach, in der Großstadt einen Parkplatz zu finden – auf den Gehweg darf das größte Audi-SUV aber nur bedingt: Selbst mit dem 2,0-Liter-Benziner kommt der Q7 auf ein zulässiges Gesamtgewicht von über 2800 Kilogramm. Mit dem Diesel-Hybrid-Antrieb kommt der Q7 e-tron quattro alleine auf 2520 Kilo Leergewicht – da sind dann theoretisch nur noch 280 Kilo Zuladung drin. Doch in der Praxis ist das schwer zu kontrollieren.

Foto: Audi

BMW X6

Etwas anders ist die Lage beim BMW X6: Mit einem Leergewicht von mindestens 2,1 Tonnen ist das SUV-Coupé zwar kein Leichtgewicht, mangels dritter Sitzreihe und großem Kofferraum ist die erlaubte Zuladung jedoch geringer. Deshalb kommt nicht jede Variante des X6 über die 2800 Kilo – aber einige eben schon. Wer sein schweres SUV trotz allgemeiner Erlaubnis auf dem Gehweg abstellt, muss mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von mindestens zehn Euro rechnen. Mindestens 15 Euro werden fällig, wenn der Parkplatz auch über Parkflächenmarkierung verfügt. Was für schwere Pkw gilt, gilt natürlich auch für Transporter, Kleinbusse und Wohnmobile.

Foto: BMW

Jeep Grand Cherokee

Die Marke Jeep profitiert extrem von dem SUV-Boom der vergangenen Jahre. Nach unten hat sich die Marke mit immer neuen Modellen erweitert. Oben ist der Abschluss aber seit Jahren gleich: Der Grand Cherokee ist das Top-Modell der Marke. Er bringt es aber auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 2949 Kilo. Damit ist auf den Gehwegen das Parken nicht mehr möglich. Das wird übrigens durch das "Zeichen 315" erlaubt – das Schild gibt auch an, ob die Autos mit zwei oder vier Rädern auf dem Gehweg parken sollen. Die Grenze von 2,8 Tonnen bleibt davon aber unberührt.

Foto: Fiat

Land Rover Discovery

Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3240 Kilo bringt es der Land Rover Discovery auf den höchsten Wert in dieser Auflistung. Das Leergewicht liegt bei rund 2,5 Tonnen, dazu kommt die relativ hohe Zuladung des Nutzlast-SUV. Aber im kommenden Jahr wird der Discovery durch ein neues Modell ersetzt, das dank Leichtbau-Technologie bis zu 400 Kilo abspecken soll. Damit wäre er der 2,8-Tonnen-Grenze deutlich näher als jetzt.

Foto: WirtschaftsWoche

Range Rover

Beim neuen Discovery sortiert Land Rover den schweren Leiterrahmen aus und ersetzt ihn durch eine selbsttragende Alu-Karosse, die eng mit der des Range Rovers verwandt ist. Doch Aluminium alleine heißt noch lange nicht, dass ein Auto auch leicht wird: Mit zu viel Ausstattung und großen Motoren kommt der Range Rover auf ein zulässiges Gesamtgewicht von über drei Tonnen – das Gehweg-Parken wäre damit tabu.

Foto: WirtschaftsWoche

Mercedes-Benz G-Klasse

Der SUV-Oldie von Mercedes setzt noch auf den klassischen Leiterrahmen – alle noch erhältlichen Versionen kommen in der Summe von Leergewicht und Zuladung auf mehr als 2800 Kilo.

Foto: Daimler

Mercedes-Benz GLS

Der GLS ist die S-Klasse unter den Mercedes-SUV – und sogar noch etwas wuchtiger als ein Audi Q7. Und auch schwerer: Je nach Motor liegt bereits das Leergewicht zwischen 2455 und 2580 Kilo. Rechnet man die Zuladung dazu, liegt das Gesamtgewicht bei mindestens 3150 Kilo.

Foto: Daimler

Mercedes-Benz GLE

Eine Nummer kleiner als der GLS ist der GLE – wie am "E" in der Modellbezeichnung erkennbar gehört er der E-Klasse-Familie an. Er ist auch etwas leichter als der GLS, aber nicht leicht genug für den Gehweg: Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei mindestens 2900 Kilo.

Foto: Daimler

Nissan Navara

Der Nissan Navara ist eher ein seltener Anblick in Deutschland. Dennoch ist das Nissan-Pick-up in dieser Liste nicht ganz uninteressant: Der Navara liefert die technische Basis für die Mercedes X-Klasse, die bis Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen soll. Wenn die Daimler-Ingenieure dem Nissan nicht eine ordentliche Gewichtskur verpassen, wird das Gesamtgewicht aber über den 2,8 Tonnen liegen. Beim Navara sind es 3110 Kilo.

Foto: Nissan

Mitsubishi Pajero

Während die meisten Modelle dieser Liste besser als SUV bezeichnet werden, ist der Pajero noch ein Geländewagen. Doch nur weil der Mitsubishi auch für Fahrten abseits befestigter Wege bestens gerüstet ist, gilt für ihn dennoch die 2,8-Tonnen-Regelung. Und das schafft die fünftürige Variante des Pajero mit mehr als 3000 Kilo zulässigem Gesamtgewicht nicht – der kleinere Dreitürer schon.

Foto: Mitsubishi

Porsche Cayenne

Auch mit der Leichtbau-Technologie eines Sportwagenbauers schafft es der Porsche Cayenne nicht unter die 2,8 Tonnen beim Gesamtgewicht. Unter 2860 Kilo geht es aber auch bei dem großen Porsche-SUV nicht.

Foto: Porsche

Toyota Land Cruiser

Beim Land Cruiser verhält es sich wie beim Mitsubishi Pajero: Der Dreitürer bleibt mit 2,6 Tonnen unter der Grenze. Wenn überhaupt, wird das große Toyota-SUV aber als Fünftürer verkauft. Und dann liegt das zulässige Gesamtgewicht bei 2990 Kilo.

Foto: Toyota

VW Touareg

Beim Touareg ist die Rechnung wie bei dem Technik-Bruder Cayenne einfach: Mindestens 2880 Kilo beim zulässigen Gesamtgewicht bedeuten, dass das große VW-SUV im Zweifel zu schwer für den Gehweg sein kann.

Foto: Volkswagen


Teils basieren diese Erkenntnisse auf Informationen, die Mitarbeiter der Konzerne und andere Insider der DUH zukommen lassen, teils sind sie das Ergebnis von DUH-Tests. Die Umweltorganisation werde die für die einzelnen Autokonzerne zuständigen Staatsanwaltschaften „über die ihr vorliegenden Hinweise sowie erste durchgeführte Tests informieren“, kündigte die DUH an. Auch gebe es derzeit Tests an Autos deutscher Hersteller, um mögliche Mogeleien per Lenkradkennung zu beweisen.

Die DUH streitet mit dem Bundesverkehrsministerium seit einem halben Jahr um die Herausgabe der Protokolle von Emissionsmessungen inklusive der CO2-Werte. Die Weigerung des Ministeriums, die Werte der vor Monaten abgeschlossenen Untersuchungen nicht zu veröffentlichen, sei „skandalös“, sagt DUH-Chef Resch. Die DUH habe mittlerweile über zehn Rechtsverfahren gegen das Bundesverkehrsministerium oder das KBA eingeleitet. Sie beziehen sich auf die Weigerung der Behörden, dem Umweltverband Informationen zu Rückrufen sowie zu den fehlerhaften CO2-Angaben mehrerer VW-Modelle, die Ende letzten Jahres bekannt wurden, zu übermitteln.

Eine neue Studie der Unternehmensberatung PA Consulting belegt, wie groß der gesetzliche Druck auf den VW-Konzern ist, die CO2-Emissionen zu senken. Wenn 2021 die neuen CO2-Grenzwerte in der EU in Kraft treten, wird der Volkswagen-Konzern diese Grenzwerte so deutlich verfehlen wie kaum ein anderer Autobauer in Europa. Nur bei Hyundai-Kia und dem technologisch zunehmend abgehängten Fiat-Chrysler-Konzern sieht die Lage nach Einschätzung von PA noch düsterer aus. Daran kann die angekündigte Elektroauto-Offensive von VW nach Einschätzung der PA-Berater nichts ändern: Die E-Autos kommen zu spät, um noch einen positiven Effekt auf das Jahr 2021 zu haben.

Aufgrund seines hohen Absatzes drohen VW Rekordstrafen in Europa. Weil ein Auto aus dem VW-Konzern 2021 voraussichtlich knapp drei Gramm CO2 pro Kilometer mehr ausstößt als erlaubt, könnte auf Volkswagen eine jährliche Strafe von rund einer Milliarde Euro zukommen. Das schwärzeste Schaaf im VW-Stall ist dabei Porsche. Weil die Fahrzeuge der Stuttgarter besonders groß und besonders sportlich sind, ist der CO2-Ausstoß höher als bei jeder anderen europäischen Massenmarke. Wäre Porsche 2009 nicht von VW übernommen worden und würden die Emissionen seither nicht mit denen von kleineren VW-, Skoda-, Seat- und Audi-Modellen konzernintern verrechnet, hätte Porsche ein handfestes Existenzproblem.

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