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US-Konzerne dominieren WeltbörsenDie 14 teuersten Firmen kommen aus USA

Der Software-Riese SAP und der Elektrokonzern Siemens sind gemessen am Börsenwert Deutschlands teuerste Unternehmen. Der Abstand zu US-Schwergewichten wie Apple ist laut einer Untersuchung allerdings gewaltig. 29.12.2016 - 12:21 Uhr

Das Foto zeigt ein Logo des Softwareherstellers SAP.

Foto: dpa

Deutschlands Top-Konzerne verlieren an den Weltbörsen an Gewicht. Nach einer Auswertung des Beratungsunternehmens EY, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zählten zum Jahresende fünf deutsche Unternehmen zu den 100 wertvollsten Firmen weltweit - gemessen am Börsenwert. Im Jahr zuvor waren es noch sechs. Die zehn wertvollsten Konzerne kommen demnach alle aus den USA, viele davon sind in der Technologie-Branche zu Hause.

Das teuerste Unternehmen der Welt ist EY zufolge weiterhin Apple. Der Börsenwert des iPhone-Herstellers sei seit Mitte des Jahres um noch einmal 19 Prozent auf derzeit 625 Milliarden Dollar gestiegen. Das sei mehr als die sieben teuersten börsennotierten Unternehmen Deutschlands zusammen.

Rang zwei belegt die Google-Holding Alphabet, gefolgt von Microsoft. Unter den Top 100 finden sich auch mehrere Banken, Versicherungen und Investmentfirmen aus den USA sowie aus China. Zu ähnlichen Ergebnissen kam jüngst eine Untersuchung des „Handelsblatts“.

Platz 10: Daimler

Der börsennotierte Hersteller von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen landete auf Platz 10 des Rankings - eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Stuttgarter noch auf Rang 25 lagen. Die Boston Consulting Group (BCG) befragte für die Studie zum zehnten Mal mehr als 1500 Führungskräfte aus zahlreichen Ländern und Branchen zu Innovationen und Innovationsfähigkeit.

Quelle: BCG-Studie 2015, Stand: Dezember 2015

Foto: AP

Platz 9: Amazon

Der amerikanische Online-Versandhändler Amazon steht dagegen schlechter da als im vergangenen Jahr - zumindest was seine Innovationen betrifft. Das Unternehmen verliert drei Plätze gegenüber dem Vorjahr.

Foto: dpa

Platz 8: Gilead Sciences

Das amerikanische Pharmazie- und Biotechnologieunternehmen Gilead Science landet auf Platz acht und ist damit der höchste Neueinsteiger im diesjährigen Ranking.

Foto: Reuters

Platz 7: BMW

Für die Bayerischen Motorenwerke geht es gleich elf Plätze von Rang 18 auf Platz sieben nach oben. Damit sind die Münchener das am besten platzierte deutsche Unternehmen.

Foto: CLARK/obs

Platz 6: Toyota

Auch die Innovationen des Automobilherstellers Toyota sind nach den Ergebnissen der diesjährigen Studie gefragter denn je: Toyota steigt von Platz acht auf Rang sechs.

Foto: dpa

Platz 5: Samsung

Für die Samsung Group lief es in diesem Jahr vergleichsweise schlechter: Die Südkoreaner rutschten um zwei Plätze nach unten, und zwar von Rang drei auf fünf.

Foto: dpa

Platz 4: Microsoft Corporation

Der internationale Hersteller von Soft- und Hardware bleibt unverändert auf Platz vier. Das US-Unternehmen feierte in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen.

Foto: AP

Platz 3: Tesla Motors

In die Top Ten der innovativsten Unternehmen der Welt hat es neben Daimler, BMW und Toyota noch ein weiterer Automobilhersteller geschafft. Für Tesla Motors geht es gleich um vier Plätze nach oben auf Rang drei.

Foto: REUTERS

Platz 2: Google

An den vorderen Platzierungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Das US-amerikanische Unternehmen Google landet erneut auf Platz zwei.

Foto: REUTERS

Platz 1: Apple

Der Spitzenreiter im Ranking ist und bleibt Apple. An dem kalifornischen Unternehmen kommt in puncto Innovationen niemand vorbei. Der Konzern führt die Liste seit 2005 ununterbrochen an.

Foto: REUTERS

Deutschlands wertvollstes Unternehmen ist laut EY der Software-Konzern SAP (Rang 60) mit einem Börsenwert von 103 Milliarden Dollar - vor Siemens (72), Bayer (89), BASF (94) und Daimler (99). Während die Zahl der nordamerikanischen Konzerne im Top-100-Ranking im Vergleich zum Vorjahr von 55 auf 59 stieg, sank die Zahl der europäischen Unternehmen von 26 auf 23.

„Europa gibt zurzeit kein überzeugendes Bild ab“, begründete Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland, die Entwicklung. „Der Kontinent ist politisch uneins, driftet wirtschaftlich weiter auseinander und kämpft nach wie vor mit der Staatsschuldenkrise, die immer wieder aufflammen kann und gerade den Finanzsektor belastet.“

Hinzu kämen eine starke Abhängigkeit von klassischen Industriebranchen sowie der Mangel an jungen Technologie-Unternehmen, die es bis an die Weltspitze schaffen könnten.

In Europa spielen nach Einschätzung von EY vor allem etablierte Auto-, Pharma- und Rohstoffkonzerne eine große Rolle. Aus den USA schafften es mit Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Facebook gleich fünf vergleichsweise junge Technologie-Unternehmen in die weltweiten Top Ten. Die Dominanz der USA im IT-Bereich werde zunehmend zu einem Standortnachteil Europas, warnte Barth.

dpa
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