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ImmobilienImmofinanz erhöht Übernahmeangebot für S Immo kräftig

Der Wiener Immofinanz bietet nun 23 Prozent mehr für S-Immo-Aktien. An das Übernahmeangebot sind allerdings Bedingungen geknüpft. 26.03.2021 - 01:09 Uhr

Immofinanz hält bereits 26,5 Prozent an S Immo.

Foto: Reuters

Der Wiener Immobilienkonzern Immofinanz legt im Übernahmepoker um den Konkurrenten S Immo nach. Immofinanz stockte das Kaufangebot für die restlichen S-Immo-Aktien um 23 Prozent auf 22,25 (bisher 18,04) Euro auf, wie der Bieter und S-Immo-Großaktionär am Donnerstagabend mitteilte.

Immofinanz hält bereits 26,5 Prozent an der Wiener S Immo. Damit müsste das Unternehmen bis zu 1,14 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um S Immo komplett zu übernehmen. Beide Firmen haben einen großen Teil ihres Immobilienbesitzes in Deutschland.

Bedingung für die Übernahme sei aber, dass Immofinanz auf mindestens 50 Prozent der Anteile an S Immo komme und diese die Stimmrechtsbegrenzung für alle Aktionäre auf 15 Prozent aufhebt, hieß es in der Mitteilung. Einen entsprechenden Antrag werde Immofinanz auf der Hauptversammlung stellen. Freilich war der Großaktionär mit diesem Ansinnen schon einmal gescheitert.

Die S-Immo-Aktien waren seit der Vorlage des Kaufangebots von Immofinanz Mitte März deutlich über den Wert der Offerte hinaus gestiegen. Am Donnerstag schlossen sie an der Wiener Börse mit 19,80 Euro. Das neue Angebot liegt 12,4 Prozent über dem Börsenkurs. Immofinanz behält sich weiter vor, den Anteil an S Immo durch Zukäufe am Markt weiter aufzustocken.

Überlegungen für eine Fusion der wechselseitig aneinander beteiligten Immobilienfirmen waren bisher immer an der Umsetzung gescheitert. Bei S Immo hatte der Finanzinvestor Aggregate vor kurzem auf 10,8 Prozent aufgestockt. Er ist auch an Immofinanz beteiligt und hat Anfang des Jahres ein Auge auf die dritte in Wien gelistete Immobilienfirma CA Immo geworfen. Hinter Aggregate steht der Österreicher Günther Walcher.

rtr
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