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ElektronikhändlerGeiz war geil: Kunden von Media Markt und Saturn drohen höhere Preise

Der Elektronikhändler Ceconomy hat gerade erst die Pandemiefolgen hinter sich gelassen und macht wieder mehr Umsatz. Schon kommen neue Risiken auf. 13.05.2022 - 12:15 Uhr

Den Ausblick bekräftigte Ceconomy und will trotz des unsicheren Umfelds den Umsatz leicht steigern.

Foto: dpa

Europas größte Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn bereiten die Verbraucher angesichts der steigenden Inflation auf höhere Preise vor. „Wir werden unsere Margen verteidigen und Preiserhöhungen wo möglich an die Kunden weitergeben“, sagte der Chef des Media Saturn-Eigners Ceconomy, Karsten Wildberger, am Freitag. Steigende Energiepreise, Lieferstaus durch den Covid-Lockdown in Teilen Chinas und die anziehende Inflation sorgen für Probleme und trüben zudem die Stimmung der Verbraucher.

Dabei hatten Media Markt und Saturn gerade erst die Folgen der Coronapandemie in Europa abgeschüttelt. Ceconomy verzeichnete im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 dank einer Erholung des Filial-Geschäfts ein deutliches Umsatz-Plus von 18,8 Prozent auf fünf Milliarden Euro. Gleichzeitig wurde der operative Verlust im Quartal eingedämmt.

„Wir haben immer gesagt, dass wir wieder wachsen werden, sobald sich die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel halbwegs normalisieren“, betonte Ceconomy-Chef Wildberger: „Unsere Entwicklung im zweiten Quartal bestätigt dies.“ Noch im Weihnachtsgeschäft im ersten Quartal hatte Ceconomy mit den mehr als 1000 MediaMarkt- und Saturn-Filialen in Europa durch die Auflagen Federn gelassen. Das hat sich nun geändert. „Für den weiteren Jahresverlauf bleiben wir zuversichtlich“, sagte Wildberger. Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte er.

Beim bereinigten Ebit strebt Ceconomy eine „sehr deutliche Verbesserung“ an, der Umsatz soll leicht steigen. Konkreter wollten Wildberger und Finanzchef Florian Wieser nicht werden: „Das Umfeld bleibt schwer“, sagte Wieser. Aber die Holding habe bewiesen, dass sie sich in Krisen behaupten könne.

Von den wirtschaftlichen Folgen des russischen Einmarschs in der Ukraine bleibt die Holding nicht ganz verschont. Ceconomy zog sich zwar bereits 2018 aus Russland zurück und die Märkte in dem Land gingen an das heimische Unternehmen M.Video. Ceconomy erhielt im Gegenzug eine Beteiligung an M.Video, rund 15 Prozent halten die Düsseldorfer an dem Konzern. Den Beteiligungsbuchwert musste Ceconomy nun um 96 Millionen Euro korrigieren.

Lesen Sie auch: Das Russland-Problem von Media Markt und Saturn

rtr
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