1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Banken
  4. Online-Broker Scalable Capital mit neuer Höchstmarke bei Kundenvermögen

Online-BrokerScalable Capital übertrifft Marke von zehn Milliarden Euro Kundenvermögen

Der digitale Vermögensverwalter zählt zu den Einhörnern der deutschen Start-ups. Scalable Capital will weiter expandieren – auch ohne neue Finanzierung. 16.08.2022 - 07:38 Uhr

Blackrock ist Minderheitseigner beim deutschen Fintech Scalable Capital.

Foto: picture alliance / SZ Photo

Der Online-Broker Scalable Capital hat beim Kundenvermögen die Marke von zehn Milliarden Euro geknackt. Firmenchef Erik Podzuweit sagte der Nachrichtenagentur Reuters: „Das ist für uns ein großer Meilenstein. Trotz des aktuellen Gegenwindes ist unsere Wachstumsgeschichte voll intakt. Die Menschen suchen einen digitalen Ort, um ihr Geld selber anzulegen oder verwalten zu lassen.“

Vom Start Anfang 2016 bis zur ersten Milliarde Kundenvermögen habe es zweieinhalb Jahre gedauert. Jetzt seien innerhalb eines Jahres fünf Milliarden Euro hinzugekommen. „Mit zehn Milliarden Euro sind wir europaweit eins der größten Fintechs“, sagte Podzuweit, der das in München ansässige Unternehmen 2014 mitgegründet hat.

Seit einer Finanzierungsrunde im vergangenen Sommer wird Scalable Capital mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet und gehört damit zu den „Einhörnern“. Inzwischen zählt das in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Österreich aktive Startup 600.000 Kunden, weniger als der Berliner Online-Broker Trade Republic, der auf eine Million Kunden kommt.

Nach dem Solana-Hack

Wo sind Krypto-Coins sicher verwahrt?

von Saskia Littmann

Scalable Capital versucht ohne neue Finanzierungsrunde auszukommen

Scalable Capital will noch dieses Jahr in ein bis zwei weiteren europäischen Ländern starten. Podzuweit zufolge sind die Scalable-Kunden wegen des Ukraine-Krieges, der hohen Inflation und Talfahrt der Technologiewerte an den Börsen gerade vorsichtiger. „Panik gibt es aber bisher nicht“, sagte er. Die Zahl der Kontoeröffnungen sei kaum zurückgegangen. „Jetzt gilt: Kopf runter und Krise meistern.“

Das Start-up hat seit der Gründung bei Investoren wie dem US-Vermögensverwalter Blackrock und dem chinesischen Technologiekonzern Tencent 260 Millionen Euro eingesammelt. Und das muss erstmal reichen: „Im Moment sind alle Investoren sehr zurückhaltend und warten ab, wie sich der Krieg, das Dilemma um die Energieversorgung und die Inflation entwickeln.“

Scalable Capital habe nie Geld zum Fenster herausgeworfen und könne, wenn nötig, auch bis zur Profitabilität mit dem Vorhandenen auskommen. Jüngst ist die deutsche Fintech-Szene um drei Startups ärmer geworden. Neben der Krypto-Plattform Nuri meldeten auch der Altersvorsorge-Anbieter Vantik und das Hamburger Fintech Rubarb der Neffen des Bundeskanzlers Olaf Scholz Insolvenz an.

Lesen Sie auch: Wo sind Krypto-Coins sicher verwahrt?

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick