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Ukraine-KriegLondon sieht hohe Verluste bei russischer Elite-Einheit

Die Marineinfanteristen der 155. Brigade gelten als Elite-Einheit des russischen Militärs. Laut britischen Geheimdiensten hat diese Einheit „extrem hohe Opferzahlen“ zu verbuchen. 26.02.2023 - 12:22 Uhr Quelle: dpa

Russische Marineinfanteristen während der Militärübungen Union Courage-2022 zwischen Russland und Belarus auf dem Truppenübungsplatz Obuz-Lesnovski unmittelbar vor Kriegsbeginn im letzten Jahr.

Foto: dpa

Nach Einschätzung britischer Geheimdienste, hat Moskau bei einer Elite-Einheit der Streitkräfte hohe Verluste zu beklagen. Die Marineinfanteristen der 155. Brigade seien im Ukraine-Krieg mit einigen der schwierigsten Einsätze beauftragt worden und hätten „extrem hohe Opferzahlen“ zu verbuchen, hieß es am Sonntag im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums.

Dieses veröffentlichte dazu ein Satellitenbild, das eine Häufung zerstörter russischer Militärfahrzeuge südöstlich der umkämpften ukrainischen Stadt Wuhledar zeigen soll. Diese sollen den Briten zufolge mutmaßlich von der Eliteeinheit stammen, die bei den russischen Offensiven zuletzt eine zentrale Rolle gespielt hat.

Die Fähigkeiten und die Schlagkraft der Marineinfanteristen soll sich nun deutlich verschlechtert haben. Die hohen Verluste seien mit deutlich weniger erfahrenen Truppen ausgeglichen worden, erklärten die Briten. Dies schränke die Handlungsfähigkeit Moskaus ein. Trotzdem sei es realistisch anzunehmen, dass die Einheiten erneut bei neuen Angriffen in der Nähe von Wuhledar eingesetzt würden.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor einem Jahr unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor.

Lesen Sie auch: „Der Wohlstand der Russen ist deutlich stärker gesunken, als das BIP-Minus suggeriert“

dpa
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