Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Gedämpfte Stimmung an der Wall Street
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersDie Stimmung an der Wall Street bleibt angesichts der hohen Inflation in den USA gedämpft. Anleger fassten Aktien am Mittwoch nur mit spitzen Fingern an: die drei großen Indizes notierten im frühen Handel je 0,2 Prozent höher. Der Dow-Jones-Index stand dabei bei 34.733 Punkten, der S&P 500 bei 4472 und der Index der Technologiebörse Nasdaq bei 13.810 Zählern.
Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im August um 3,7 Prozent, nach 3,2 Prozent im Juli und damit etwas stärker als von Analysten erwartet. Die von der Zentralbank stark beachtete Kernrate, bei der die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel außen vor bleiben, fiel indes wie erwartet auf 4,3 von 4,7 Prozent im Juli.
Börsianer sahen darin kein starkes Signal für ein Ende der Zinserhöhungspolitik der Fed. „Wir gehen davon aus, dass das Federal Open Market Committee diesen Monat eine Pause einlegen wird, aber die Zinsen im November ein letztes Mal anheben und die Zinsen bis Mitte 2024 hoch halten wird, sofern es nicht zu einer Rezession kommt, die wir nicht erwarten“, sagte Sam Stovall, Chef-Investmentstratege bei CFRA Research.
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Vor allem der jüngste Anstieg der Ölpreise hatte die Inflationssorgen an den Finanzmärkten geschürt. Gleich drei US-Fluggesellschaften senkten am Mittwoch ihre Margenprognosen für das dritte Quartal aufgrund höherer Treibstoffkosten: American Airlines, Spirit Airlines und Frontier Group Holdings. Die Aktien der Airlines gaben bis zu fünf Prozent nach.
Blick auf weitere Einzelwerte:
Ford: UBS-Analyst Joseph Spak vergibt für die Aktie ein Buy-Rating mit Kursziel von 15 Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von 21 Prozent bedeutet. Laut Spak sollte das Profigeschäft von Ford mehr Widerstandsfähigkeit als erwartet zeigen sollte und möglicherweise die Nachteile von Problemen bei elektrischen Automodellen abmildern. Die Aktien des Automobilherstellers stiegen um 2,5 Prozent.