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RekordumsatzAir France-KLM und IAG machen Gewinn dank erhöhter Reisenachfrage

Die Airline-Gruppen haben 2023 durch starke Erholung der Reisenachfrage den Gewinn stark gesteigert. Auch trotz hoher Inflation blickt die Branche zuversichtlich auf 2024. 29.02.2024 - 10:01 Uhr

Die europäischen Airline-Gruppen Air France-KLM und IAG haben dank der starken Erholung der Reisenachfrage nach der Corona-Krise im vergangenen Jahr den Gewinn stark gesteigert. Der französisch-niederländische Konzern erzielte einen Rekordumsatz von 30 Milliarden Euro und steigerte das Betriebsergebnis um gut 43 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie Air France-KLM am Donnerstag mitteilte.

Die British-Airways-Mutter IAG verdreifachte eigenen Angaben zufolge fast den operativen Gewinn auf 3,5 Milliarden Euro bei Erlösen von 29,5 Milliarden Euro (plus 27 Pozent) und übertraf das Vorkrisenjahr 2019. Der britisch-spanische Luftfahrtriese erwirtschaftete eine Rendite von knapp 12 Prozent, gut doppelt so viel wie Air France-KLM.

Die Branche blickt zuversichtlich auf das laufende Jahr, da die höhere Inflation die Verbraucher bisher nicht vom Reisen abschreckte. „Die Nachfrage ist weiterhin robust, besonders bei Urlaubsreisen“, erklärte IAG. Die beiden Lufthansa-Konkurrenten wollen das Flugangebot in diesem Jahr ausbauen. Überkapazitäten, die zu sinkenden Ticketpreisen führen können, sind angesichts der Engpässe bei Bau und Wartung von Flugzeugen aber nicht zu erwarten.

Fünf Prozent mehr Angebotskapazität geplant

IAG strebt mit den Airlines British Airways, Iberia, Level, Vueling und Aer Lingus sieben Prozent mehr Sitzplatz-Kapazitäten an, nachdem sie im vergangenen Jahr um gut ein Fünftel erhöht worden waren. Das Unternehmen will in erster Linie seine Bilanz weiter stärken und investieren, zum Beispiel in mehr Premiumangebot auf der einträglichen Nordatlantikroute. Die Flüge im ersten Halbjahr seien zu zwei Dritteln gebucht.

Bei Air France-KLM sind fünf Prozent mehr Angebotskapazität geplant. Priorität habe für die Gruppe im 20. Jahr ihres Bestehens eine Verbesserung der Performance, erklärte Vorstandschef Ben Smith.

rtr
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