Medizintechnik: Siemens Healthineers verfehlt operativ Analystenerwartungen
Die Medizintechnik-Tochter von Siemens wächst angesichts eines zähen China-Geschäfts noch nicht so stark wie erhofft. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 (per Ende September) stieg der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 4,3 Prozent auf 5,24 Milliarden Euro, wie Siemens Healthineers am Mittwoch in Erlangen mitteilte.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich zwischen April und Juni um neun Prozent auf 825 Millionen Euro, blieb damit aber ebenso wie der Umsatz hinter den Erwartungen der Analysten zurück.
„Auch im dritten Quartal sind wir gut vorangekommen, und das trotz anhaltender Verzögerungen der Auftragsvergaben in China“, sagte Vorstandschef Bernd Montag. Für das Gesamtjahr erwarte man weiterhin ein Umsatzwachstum um 4,5 bis 6,5 Prozent und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,10 bis 2,30 Euro.
Die Sparte Imaging (CT, MRT, Röntgen) – eigentlich das Aushängeschild von Siemens Healthineers – werde aber weniger stark wachsen als gedacht: um 4,5 bis 5,5 statt um sechs bis acht Prozent.
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