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GroßaktionäreDas sind Deutschlands Dividendenkönige

2012 ist das Jahr der deutschen Großaktionäre. Selten verdienten die Quandts, Mercks und Henkels, die SAP-Gründer oder der Brillenriese Fielmann so viel mit ihren Papieren.Henryk Hielscher 31.07.2012 - 19:44 Uhr

Platz 20: Fam. Herz (im Bild: Michael Herz)

Unternehmen: Beiersdorf (Konsum)/Tchibo (Handel)

Dividendeneinnahmen: 47,52 Millionen Euro

Brutto-Schätzungen auf Basis der veröffentlichen Stimmrechte inkl. ausgewiesener Stiftungsanteile, teilweise in Euro umgerechnet;  Quelle: eigene Recherche, Unternehmensangaben, BaFin

Foto: dpa/picture-alliance

Platz 19: Fam. Haniel

Unternehmen: Metro, Takkt, Celesio (Handel)/ ELG (Rohstoffe) 

Dividendeneinnahmen: 50,00 Millionen Euro

Foto: dapd

Platz 18: Fam. Wacker (im Bild: Peter-Alexander Wacker)

Unternehmen: Wacker-Chemie (Chemie)

Dividendeneinnahmen: 54,65 Millionen Euro

Foto: dpa/picture-alliance

Platz 17: Fam. Von Fink (im Bild: August Baron von Finck und seine Frau Francine)

Unternehmen: SGS (Dienstleistung)/Custodia (Beteiligungen)

Dividendeneinnahmen: 64,87 Millionen Euro

Foto: dpa/picture-alliance

Platz 16: Fam. Schmidt-Ruthenbeck

Unternehmen: Metro (Handel)

Dividendeneinnahmen: 69,00 Millionen Euro

Foto: dapd

Platz 15: Fam. Fielmann

Unternehmen: Fielmann-Brillen (Handel)

Dividendeneinnahmen: 74,56

Foto: dpa

Platz 14: Dietmar Hopp

Unternehmen: SAP (Software)

Dividendeneinnahmen: 82,80 Millionen Euro

Foto: dpa/picture-alliance

Platz 13: Friede Springer

Unternehmen: Axel Springer (Medien)

Dividendeneinnahmen: 89,73 Millionen Euro

Foto: dapd

Platz 12: Fam. Jacobs

Unternehmen: Adecco (Dienstleistung), Barry Callebaut (Konsum)

Dividendeneinnahmen: 97,78 Millionen Euro

Foto: AP

Platz 11: Klaus Tschira

Unternehmen: SAP (Software)

Dividendeneinnahmen: 102,39 Millionen Euro

Foto: WirtschaftsWoche

Platz 10 : Fam. Porsche und Piech (im Bild: Ferdinand Piech (l), Wolfgang Porsche (r)

Unternehmen: Porsche (Auto)

Dividendeneinnahmen: 103,91 Millionen Euro

Foto: dpa

Platz 9: Fam. Henkel

Unternehmen: Henkel (Konsum)

Dividendeneinnahmen: 107,82 Millionen Euro

Foto: dapd

Platz 8: Hasso Plattner

Unternehmen: SAP (Software)

Dividendeneinnahmen: 133,67 Millionen Euro

Foto: dapd

Platz 7: Fam. Siemens

Unternehmen: Siemens (Technologie)

Dividendeneinnahmen: 164,56 Millionen Euro

Foto: dpa

Platz 6: Fam. Reimann

Unternehmen: Reckitt Benckiser (Konsum)

Dividendeneinnahmen: 176,05 Millionen Euro

Foto: dapd

Platz 5: Susanne Klatten

Unternehmen: BMW (Auto), SGL Carbon (Rohstoffe)

Dividendeneinnahmen: 178,24 Millionen Euro

Foto: AP

Platz 4: Klaus-Michael Kühne

Unternehmen: Kühne+Nagel (Logistik)

Dividendeneinnahmen: 204,00 Millionen Euro

Foto: Dan Cermak für WirtschaftsWoche

Platz 3: Familie Merck

Unternehmen: Merck Darmstadt (Pharma)

Dividendeneinnahmen: 229,15 Millionen Euro

Foto: dpa

Platz 2: Johanna Quandt

Unternehmen: BMW (Auto)

Dividendeneinnahmen: 231,23 Millionen Euro

Foto: AP

Platz 1: Stefan Quandt

Unternehmen: BMW (Auto)

Dividendeneinnahmen: 240,92 Millionen Euro

Foto: dpa/picture-alliance

Klaus Tschira war empört. Die Dividendenrendite von SAP „ist zum Heulen“, befand der Mitgründer des Softwarekonzerns im vergangenen Jahr. Damit seine gemeinnützige Stiftung angesichts der Ausschüttungsaskese überhaupt anständig wirken könne, „braucht man schon viele Aktien“, klagte Tschira 2011.

In diesem Jahr kann sich der Softwareveteran nicht beschweren. Anlässlich des 40. Konzerngeburtstags beglückten die Walldorfer Softwarebastler ihre Anteilseigner mit einer Fest- und Freudendividende von 1,10 Euro je Anteilsschein, 82 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein auf Tschiras 93.079.595 SAP-Papiere entfielen 102,39 Millionen Euro.

Deutschlands Dividendenfürsten Platz 50 - 41
Udo Hardieck Unternehmen: Gerry Weber (Handel)Dividendeneinnahmen: 5,42 Millionen Euro
Heinz DürrUnternehmen: Dürr (Maschinenbau)Dividendeneinnahmen: 5,50 Millionen Euro
Jörn und Henning KrekeUnternehmen: Douglas (Handel)Dividendeneinnahmen: 5,52 Millionen Euro
Dietmar HermleUnternehmen: Hermle (Maschinenbau)Dividendeneinnahmen: 5,86 Millionen Euro
Fam. GotthardtUnternehmen: Compugroup (Software)Dividendeneinnahmen: 6,21 Millionen Euro
Heinz Hermann Thiele Unternehmen: Vossloh (Verkehr)Dividendeneinnahmen: 6,50 Millionen Euro
Karin SchickUnternehmen: Bechtle (Software)Dividendeneinnahmen: 7,35 Millionen Euro
Fam. MünchUnternehmen: Rhön Klinikum (Gesundheit)Dividendeneinnahmen: 7,74 Millionen Euro
Fam. NemetschekUnternehmen: Nemetschek (Software)Dividendeneinnahmen: 7,90 Millionen Euro
Gerhard WeberUnternehmen: Gerry Weber (Handel)Dividendeneinnahmen: 8,59 Millionen Euro

Aktienschatz lässt sich oft nur erahnen

Damit gehört der Senior der deutschen Software zu den größten Couponschneidern der Republik. Auch seine Gründungskollegen Hasso Plattner und Dietmar Hopp, nach wie vor Großaktionäre des Konzerns, müssen weiterhin nicht darben. Für Plattner summieren sich die SAP-Erträge dieses Jahr auf 133,67 Millionen Euro.

Deutschlands Dividendenfürsten Platz 40 - 31
Fam. OttoUnternehmen: Deutsche Euroshop (Immobilien)Dividendeneinnahmen: 8,52 Millionen Euro
Nils HansenUnternehmen: H&R Wasag (Chemie)Dividendeneinnahmen: 9,05 Millionen Euro
Rainer BinderUnternehmen: Delticom (Handel)Dividendeneinnahmen: 9,26 Millionen Euro
Fam. KronsederUnternehmen: Krones (Maschinenbau)Dividendeneinnahmen: 10,10 Millionen Euro
Andreas PrüferUnternehmen: Delticom (Handel)Dividendeneinnahmen: 10,10 Millionen Euro
Klaus-Peter SchulenbergUnternehmen: CTS Eventim (Medien)Dividendeneinnahmen: 10,50 Millionen Euro
Fam. NeunteufelUnternehmen: Wacker Neuson (Maschinenbau)Dividendeneinnahmen: 10,52 Millionen Euro
Fam. VosslohUnternehmen: Vossloh (Verkehr)Dividendeneinnahmen: 11,33 Millionen Euro
Fam. WackerUnternehmen: Wacker Neuson (Maschinenbau)Dividendeneinnahmen: 11,61 Millionen Euro
Fam. Lange und WolfUnternehmen: Jungheinrich (Maschinenbau)Dividendeneinnahmen: 12,60 Millionen Euro

Hopp verbuchte 82,8 Millionen Euro, worüber sich indirekt wohl nicht nur die Kicker seines Hobbyclubs und Fußballbundesligisten TSV Hoffenheim gefreut haben dürften, sondern auch die ballferne Allgemeinheit. Hopp hat einen Großteil der SAP-Aktien seiner gemeinnützigen Stiftung überschrieben. Auch Tschira und Plattner haben ihre Stiftungen bedacht, über die exakte Verteilung schweigt der Geschäftsbericht jedoch.

Der Aktienschatz vieler Gründer, Clans und Erben lässt sich oft ohnehin nur erahnen. In privaten und gemeinnützigen Stiftungen, Zweckgesellschaften und Family Offices haben sie ihre Aktienhabe verpackt, steuer-, spenden- oder nachlassrechtlich optimiert. Die WirtschaftsWoche hat das Gestrüpp gelichtet, Geschäftsberichte und Hauptversammlungsunterlagen gescannt und Mitteilungen der Finanzaufsicht BaFin ausgewertet. Auf dieser Basis lässt sich schätzen, wer zum Club jener rund 50 Dividendenempfänger zählt, die 2012 Ausschüttungssummen von mehr als fünf Millionen Euro verbuchen konnten (siehe Kurztextgalerie). Die Industriellendynastie Quandt und Großfamilien wie die Henkels und Haniels finden sich ebenso darunter wie der mittelständische Kantinenausrüster Siegfried Meister (Rational).

Dax

In Deutschland ist Bilanzsaison, die börsennotierten Konzerne legen sich auf eine Dividende für ihre Aktionäre fest. Ausgezahlt wird diese am ersten Handelstag nach der Hauptversammlung. Bis auf ThyssenKrupp und Siemens, die beide bereits im Januar dran waren, halten alle Dax-Konzerne ihre Aktionärstreffen im April oder Mai ab. So manches Unternehmen hat die Dividende nach einem Rekord-Geschäftsjahr deutlich erhöht

Hier erfahren Sie, von welchen Dax-Konzernen die Aktionäre wie viel Dividende erwarten dürfen, wann die Hauptversammlung (HV) stattfindet und wer die größten Aktionäre der Konzerne sind. Alles in alphabetischer Reihenfolge.

Die Dividendenrendite bezieht sich auf den Kurs zum Zeitpunkt der Bilanzpräsentation, bei der auch die Dividendenvorschläge des Vorstands veröffentlicht wurden.

Quelle: Bloomberg, Statista, eigene Recherche.

Foto: WirtschaftsWoche

Adidas

Der Sportartikelkonzern hält seine Hauptversammlung am 10. Mai ab. Schon am 7. März hat der Konzern seine Zahlen veröffentlicht und die sehen gut aus. Die Erlöse seien um 11,3 Prozent auf 13,34 Milliarden Euro geklettert, der Nettogewinn um 18,2 Prozent auf 671 Millionen Euro, teilte der zweitgrößte Sportartikel-Hersteller nach Nike in Herzogenaurach mit. Die Dividende soll nun um 25 Prozent auf 1,00 Euro je Aktie erhöht werden. Analysten hatten zunächst eine Dividende in Höhe von 0,95 Euro erwartet, nach 0,80 Euro pro Aktie im Vorjahr.

Rund 30 Prozent der Aktien des Sportartikelherstellers liegen in Nordamerika, nur zehn Prozent sind deutsche Aktionäre. Das Management des Konzerns hält insgesamt zwei Prozent. Die Großaktionäre sind die Blackrock-Gruppe und Thornburg Investment Management.

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Foto: dapd

Allianz

Der Versicherungsriese Allianz will an der Dividendenhöhe nicht rütteln und wie im Vorjahr 4,50 Euro je Aktie ausschütten. Angesichts der niedrigen Bewertungen der Finanzwerte an der Börse ist die Dividendenrendite relativ hoch: knapp 5,0 Prozent. Hauptversammlung ist am 9. Mai.

100 Prozent der Allianz-Aktien sind im Streubesitz. Auch hier hält die BlackRock Inc. mehr als fünf Prozent der Anteile.

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Foto: dapd

BASF

Der Chemiekonzern hat vom Aufschwung profitiert und will die Dividende von 2,20 Euro im Jahr 2011 in dieser Dividendensaison auf 2,50 Euro je Aktie erhöhen -das ist mehr als erwartet. Die Dividendenrendite läge dann bei 3,81Prozent (gemessen am Kurs vom 5.3.2012). Über den Dividendenvorschlag stimmen die Aktionäre am 27. April ab.

BASF ist das DAX-30-Unternehmen mit dem zweithöchsten Privatanlegeranteil in Deutschland. Rund ein Viertel der Aktien sind in Privathand. Größter Einzelaktionär ist – richtig - BlackRock Inc. mit 5,35 Prozent.

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Foto: dpa

Bayer

Der Chemiekonzern will die Dividende wie erwartet von 1,50 auf 1,65 Euro je Aktie erhöhen. Die Dividendenrendite würde somit 3,03 Prozent erreichen. HV-Termin ist am 27. April.

Bei Bayer haben Privatanleger einen Anteil am Grundkapital von rund 12 Prozent. Bayer-Mitarbeiter halten circa ein Prozent der Aktien. BlackRock, Inc. hält an der Bayer AG mehr als fünf Prozent. Damit sind sie jedoch nicht Hauptaktionär: Die amerikanische Capital Research and Management Company hat 9,97 Prozent der Anteile des Unternehmens.

Foto: dpa

Beiersdorf

Beiersdorf hat bereits vorläufige Zahlen vorgelegt. Der Konsumgüterhersteller hat im vergangenen Jahr einen scharfen Gewinneinbruch erlitten. Der Nettogewinn fiel von 326 Millionen Euro auf 259 Millionen Euro. 2011 war belastet durch ein Sanierungsprogramm, mit dem sich der Konzern wieder auf Pflegeprodukte konzentrieren will, sowie durch besonders hohe Werbeausgaben zum 100. Geburtstag der Hauptmarke Nivea. Im laufenden Jahr steht ein Wechsel an der Konzernspitze. Am 1. März hat Beiersdorf endgültige Zahlen vorgelegt und will demnach die Dividende bei 0,70 Euro für 2012 auf dem Vorjahresniveau belassen. Die Dividendenrendite läge dann bei 1,45 Prozent. Hauptversammlungstermin ist der 26. April.

50,89 Prozent der Aktien bei Beiersdorf hält die Maxingvest AG, im Besitz von Beiersdorf sind rund zehn Prozent, der Rest befindet sich im Streubesitz.

Foto: AP

BMW

Für BMW-Aktionäre gibt es in diesem Jahr ein dickes Dividendenplus. Nach 1,30 Euro je Aktie im vergangenen Jahr will der bayrische Konzern nach der Hauptversammlung am 16. Mai diesmal 2,30 Euro je Aktie ausschütten. Die Dividendenrendite steigt damit auf 3,38 Prozent. Der Konzernüberschuss stieg 2011 um mehr als die Hälfte auf 4,9 Milliarden Euro. Das war allerdings weniger als von Analysten erwartet, die daher auch mit einer Dividende von 2,40 Euro gerechnet hatten. Insgesamt schüttet BMW 30,7 Prozent des Gewinns an die Aktionäre aus

Das freut natürlich besonders die Hauptaktionäre: BMW ist fest in Familienhand. Stefan Quandt hält 17,4 Prozent, Johanna Quandt 16,7 Prozent und

Susanne Klatten 12,6 Prozent der Anteile. Die restlichen 53,3 Prozent sind im Streubesitz.

Foto: dpa

Commerzbank

Das Sorgenkind der deutschen Bankenbranche kann aufgrund der Staatsbeteiligung gar nichts für seine Aktionäre tun. Die Dividende bleibt auch 2012 auf der Nulllinie. Erst wenn das in der Finanzkrise gestützte Geldhaus die stillen Einlagen des Bundes bedient, darf es Dividenden ausschütten. Konzernchef Martin Blessing hat das für 2013 in Aussicht gestellt. Das setzt wiederum einen Gewinn nach HGB voraus. Wenn die Commerzbank die Staatsbeteiligung wieder los wird und Gewinne macht, dürfte es wieder Ausschüttungen geben. Hauptversammlung ist am 23. Mai.

Bei der Commerzbank ist immer noch die Bundesrepublik Deutschland mit 25 Prozent ungeliebter Hauptaktionär. Danach folgen die Allianz mit etwas unter fünf Prozent und Black Rock Inc. mit mehr als drei Prozent. 65 Prozent teilen sich verschiedene institutionelle Investoren.

Foto: dapd

Daimler

Noch im Vorjahr war die Dividende mit 1,85 Euro je Aktie höher als beim Konkurrenten BMW. In diesem Jahr fällt der Autokonzern Daimler in diesem Vergleich hinter den Bayern zurück. Der Vorstand hat eine Dividende von 2,20 Euro je Aktie vorgeschlagen. Bei der Dividendenrendite sind die Stuttgarter mit 4,8 Prozent jedoch besser. Hauptversammlung ist am 4. April.

Auch bei Daimler sind mehr als 60 Prozent im Besitz diverser institutioneller Investoren. Private Investoren halten 20,9 Prozent der Aktien, danach kommen als Einzelaktionär die Aabar Investments mit neun Prozent, Kuwait mit 6,9 Prozent und Renault/Nissan mit 3,1 Prozent.

Foto: dpa

Deutsche Bank

Auch der Branchenprimus bewegt sich in schwierigem Umfeld, zumindest die Dividende soll wie im Vorjahr 0,75 Euro je Aktie betragen und die Anleger so über den schwachen Aktienkurs hinwegtrösten. Hauptversammlung der Deutschen Bank ist am 31. Mai.

Die Deutsche Bank-Aktie befindet sich fast vollständig in Streubesitz. Großaktionäre sind die Credit Suisse Group mit 3,86 Prozent und BlackRock Inc. mit 5,14 Prozent.

Foto: dpa

Deutsche Börse

Die Fusion mit der New Yorker Börse ist geplatzt. Als Trostplaster für die Aktionäre schlägt der Vorstand eine von 2,10 auf 3,30 Euro je Aktie erhöhte Dividende vor. Gemessen am aktuellen Kurs steigt die Dividendenrendite dann auf 6,80 Prozent. Termin für das Aktionärstreffen ist der 4. April.

Das Stimmrecht der amerikanischen Sun Life Financial (U.S.) Investments LLC, Wellesley Hills, an der Deutschen Börse beträgt 2,92 Prozent. Das entspricht 5.699.639 Stimmrechten.

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Deutsche Post

Für viele überraschend erhöhte die Deutsche Post die Dividende. Für das Geschäftsjahr 2011 sollen Aktionäre eine Dividende von 0,70 Euro pro Anteilsschein erhalten - fünf Cent mehr als im Vorjahr. Gemessen am aktuellen Kurs beträgt die Dividendenrendite somit 5,3 Prozent. Die Hauptversammlung ist für den 9. Mai geplant. 2011 hatte die Post ihren Gewinn vor Steuern und Zinsen deutlich gesteigert, Post-Chef verbreitete bei Bekanntgabe der Zahlen auch Zuversicht für das laufende Jahr.

Auch bei der Deutschen Post hat die KfW ihre Hände – oder vielmehr ihr Geld – im Spiel. 30,5 Prozent der Anteile hält die staatliche Bankengruppe, der Streubesitz (Free Float) beträgt 69,5 Prozent.

 

Foto: dpa

Deutsche Telekom

Der Aktienkurs seit dem Börsengang ist eine Katastrophe, dafür lässt sich die Deutsche Telekom bei der Dividende nicht lumpen, sie soll wie im Vorjahr 0,70 Euro je Aktie betragen, was einer Dividendenrendite angesichts des niedrigen Kurses von stolzen 7,7 Prozent entspricht.

Auch bei der Telekom ist BlackRock beteiligt, im Vergleich zu anderen Einzelinvestoren aber nur zu einem geringen Teil. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hält 17 Prozent der Anteil am Grundkapital, die Bundesanstalt für Post und Deutsche Telekom 15 Prozent. Da fällt BlackRock mit 3,34 Prozent unter ferner liefen.

Foto: dpa

E.On

Nach dem beschlossenen Atomausstieg sinken beim Energieversorger E.On auch die Dividenden von 1,50 Euro je Aktie im Vorjahr auf 1,00 Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Energiekonzern den ersten Verlust in seiner Geschichte erlitten, das Minus betrug 2,2 Milliarden Euro. Schuld daran sind neben der sofortigen Abschaltung von Atomkraftwerken im Zuge der deutschen Energiewände auch Milliardenabschreibungen auf Aktivitäten in Spanien und Italien. Die Dividendenrendite beträgt gemessen am aktuellen Kurs immer noch bei 5,6 Prozent. Hauptversammlung ist am 3. Mai.

Beim Energieunternehmen E.On ist wieder BlackRock der größte Aktionär. Mehr als fünf Prozent der stimmberechtigten Anteile hält das Unternehmen. BlackRock ist der größte Finanzinvestor der Welt.

Foto: dapd

Fresenius Medical Care (FMC)

Das Medizintechnik-Unternehmen erhöht die Dividende von 0,65 auf 0,69 Euro je Aktie erhöhen, bei den Vorzugsaktien steigt sie auf 0,71 Euro. Die Rendite liegt damit bei 1,3 Prozent. Hauptversammlung ist am 10. Mai.

Von Fresenius Medical Care sind rund 3,96 Millionen Vorzugsaktien im Umlauf, wovon die Top-20-Investoren rund 41 Prozent hielten. BlackRock Inc. und Thornburg Investment Management    halten jeweils rund vier Prozent der Aktien.

Foto: dapd

Fresenius

Wie der Schwesterkonzern FMC im Dax will Fresenius SE die Dividende etwas erhöhen, von 0,87 auf 0,95 Euro je Aktie. Es ist die 19. Dividendenerhöhung in Folge. Die Dividendenrendite beträgt somit 1,2 Prozent. Zur Hauptversammlung lädt der Konzern am 11. Mai.

Der größte Anteilseigner von Fresenius ist die Else-Kröner-Stiftung mit rund 29 Prozent der Anteil. 4,26 Prozent sind in der Hand des Unternehmens, der Rest ist Streubesitz.

Foto: dapd

HeidelbergCement

Nachdem sich der Konzern erholt hat, sollte auch die Dividende kräftig steigen. Im Jahr 2011 betrug sie 0,25 Euro, in diesem Jahr sollen 0,35 Cent je Aktie ausgeschüttet werden. Schätzungen waren sogar zu 0,70 Euro je Aktie erwartet worden. Die 0,35 Euro entsprechen zum jetzigen Aktienkurs einer Rendite von 0,77 Prozent. Das Aktionärstreffen findet am 3. Mai statt.

Bei HeidelbergCement sind rund 75 Prozent der Anteile international verstreut. Unter anderem hält die amerikanische Arnhold and S. Bleichroeder Holdings Inc. 5,12 Prozent, Black Rock folgt mit  4,83 Prozent, danach kommen Artisan Partners Limited Partnership mit 3,09 Prozent der Anteile.

 

Foto: dapd

Henkel (Vz.)

Die Vorzugsaktien des Konsumgüterherstellers bringen den Aktionären nach 0,72 Euro je Aktie in diesem Jahr 0,80 Euro an Dividende ein - ein Cent weniger als prognostiziert. Für eine Stammaktie zahlt Henkel 0,78 Euro, acht Cent mehr als im Vorjahr. Die Dividendenrendite beträgt für die Vorzugsaktie somit 1,65 Prozent, für die Stammaktie 1,87 Prozent gemessen an den aktuellen Kursen. Am 16. April müssen die Aktionäre auf der Hauptversammlung den Dividendenvorschlag absegnen.

Bei Henkel sind 100 Prozent der Vorzugsaktien in Streubesitz. Die Stammaktien werden zu 53,21 Prozent von Mitgliedern der Henkel Familie gehalten.

Foto: Pressebild

Infineon

Nach der Beinahe-Pleite gelang die Rückkehr in den Dax. Bei Infineon läuft es wieder besser. Auf der Hauptversammlung am 8. März wurde die Erhöhung der Dividende von 0,10 auf 0,12 Euro je Aktie beschlossen. Die Dividendenrendite erreichte so 2,06 Prozent.

Bei Infineon ist der größte Einzelaktionär mit fast zehn Prozent Dodge & Cox, gefolgt von

BlackRock Inc. mit 5,08 Prozent.

Foto: dpa

K+S

K+S-Aktionäre profitieren von der guten Geschäftsentwicklung 2011. Nach Bekanntgabe der Zahlen stieg der Aktienskurs um mehr als sechs Prozent. Der Umsatz des Saatgut- und Pflanzenschutz-Herstellers stieg im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 5,2 Milliarden Euro, der bereinigte Überschuss um die Hälfte auf 674 Millionen Euro. Mit beiden Kennzahlen schnitt K+S besser ab als von Analysten erwartet.

K+S will die Dividende in diesem Jahr von 1,00 auf 1,30 Euro je Aktie erhöhen. Das ist zwar weniger, als zuvor erwartet, entspricht aber immer noch einer Dividendenrendite von stolzen 3,35 Prozent. Hauptversammlungstermin ist am 9. Mai.

An K+S ist die Meritus Trust Company Limited über die EuroChem Group zu 9,88 Prozent beteiligt. Außerdem hält Blackrock Inc. 5,46 Prozent. Die Capital Research and Management Company und die Prudential Plc. (über M&G Investment Management Limited) alten jeweils drei Prozent an K+S

Foto: AP

Linde

Die Erfolgsstory des Linde-Konzerns setzt sich fort: Nach 2,20 Euro im Vorjahr steigt die Dividende auf 2,50 Euro erwartet. Aber der Kurs ist hoch, die Rendite erreicht 1,92 Prozent. Die HV hält Linde am 4. Mai ab.

Die Linde-Aktien gehörenzu5,12 Prozent der Sun Life Financial Inc. und zu 5,02 Prozent BlackRock. Weitere 4,94 Prozent am Grundkapital hält die Capital Research and Management Company , danach kommt der Versicherer Allianz mit 2,97 Prozent.

Foto: dpa

Lufthansa

Bei der Fluggesellschaft Lufthansa kam es für Aktionäre weit schlimmer, als erwartet. Nach einem Nettogewinn von 1,1 Milliarden Euro 2011 gab Lufthansa ein abrutschen in die Verlustzone bekannt, das Minus beträgt 13 Millionen Euro. Eine Dividende gibt es trotzdem, allerdings eine deutlich gesunkene: nach 0,60 Euro je Aktie im vergangenen Jahr soll es nach der Hauptversammlung am 8. Mai nur noch 0,25 Euro geben. Die Dividendenrendite fällt somit auf 2,5 Prozent, 4,5 Prozent waren erwartet worden. Am 15. März gibt das Unternehmen weitere Details zu den Geschäftszahlen bekannt.

Bei Lufthansa ist wieder BlackRock involviert: 5,08 Prozent der Aktien hatte das US-Unternehmen Anfang 2011 inne. Die Templeton Global Advisors Limited ist mit genau fünf Prozent beteiligt, danach folgt die AXA S.A. mit 2,80 Prozent. 

Foto: dpa

MAN

Die VW-Marke plant, die Aktionäre mit einer von 2,00 auf 2,30 Euro je Aktie gestiegenen Dividende erfreuen – was einer Rendite von 2,31 Prozent entspricht. Der Lkw-Hersteller lädt für den 20. April zur Hauptversammlung. Volkswagen hält 55,90 Prozent der Aktien an MAN. Das entspricht 78.805.649 Stimmrechten.

Foto: Pressebild

Merck

Der Pharmakonzern aus Darmstadt kann sich ebenfalls einen Dividendenerhöhung leisten. Die Ausschüttung soll von 1,25 auf 1,50 Euro steigen. Darüber stimmen die Aktionäre am 20. April auf der HV ab.

Bei Merck gibt es zwei Gruppen von Großaktionären: Zwischen drei und fünf Prozent der Anteile halten die Deutsche Bank und die amerikanische MFS Institutional Advisors Inc. Bei der größeren Investorengruppe hält jeder Aktionär zwischen fünf und zehn Prozent. Namentlich sind das die Sun Life Financial Inc., die Templeton Global Advisors Ltd, dieTempleton Investment Counsel LLC und BlackRock.

Foto: dpa

Metro

Der Handelskonzern produzierte im vorigen Jahr reichlich Negativschlagzeilen. Zudem hat die Euro-Schuldenkrise die Gewinne der Unternehmensgruppe einbrechen lassen. Netto verdiente Metro 2011 631 Millionen Euro, was einem Gewinnrückgang von knapp 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die erhoffte Anhebung der Dividende von 1,35 Euro je Aktie bleibt deshalb aus. Die Dividendenrendite beträgt somit 4,3 Prozent. Am 23. Mai treffen sich die Metro-Aktionäre.

Bei Metro sind die Gesellschafterstämme Haniel und Schmidt-Ruthenbeck Mehrheitsaktionäre. Sie haben 50,01 Prozent. Danach kommt der Gesellschafterstamm Beisheim mit 9,97 Prozent.

Foto: Reuters

Münchener Rück

Nach dem Katastrophenjahr 2011 will der Rückversicherungsriese, der offiziell unter dem Namen Munich Re firmiert, im laufenden Jahr wieder zu alter Gewinnstärke zurückkehren. Der Konzern will für 2011 trotzdem bei einer Dividende auf Vorjahreshöhe bleiben: 6,25 Euro je Aktie. Die Dividendenrendite ist ohnehin schon eine der höchsten im Dax mit aktuell 5,8 Prozent. HV-Termin ist der 26. April.

Bei dem Rückversicherer Munich Re ist Warren Buffet direkt beteiligt mit 10,2 Prozent.

Foto: dpa

RWE

Der Essener Energieversorger leidet deutlicher als vermutet unter den Folgen der Energiewende. Der Nettogewinn brach um 45 Prozent ein. Daher stellt RWE auch nur eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie in Aussicht, nach 3,50 Euro im Vorjahr. Zum aktuellen Kurs läge die Dividendenrendite immer noch bei 5,6 Prozent. Allerdings war deutlich mehr erwartet worden. Die Hauptversammlung findet am 19. April statt.

Den Großteil am Grundkapital bei RWE hat die RWE-Beteiligungsgesellschaft mit 16 Prozent inne. Fünf Prozent hält RWE selbst, gefolgt von Blackrock mit drei Prozent.

Foto: dpa

SAP

2011 war für den Walldorfer Softwarekonzern ein Rekordjahr. Der SAP-Vorstand schlägt daher eine Erhöhung der Dividende auf 1,10 Euro vor. Darin wäre eine Sonderdividende von 0,35 Euro anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums enthalten. Analysten hatten lediglich 0,70 Euro je Aktie erwartet. Die Dividendenrendite steigt somit auf 2,13 Prozent. Die Aktionäre treffen sich am 23. Mai in Mannheim.

Der Freefloat bei SAP beträgt 73,1 Prozent, die meisten Aktien halten Anleger in den USA. Drei Prozent sind im Besitz der amerikanischen Capital Research and Management Company.

Foto: dapd

Siemens

Die Zahlen für 2011 waren deutlich schlechter als gemeinhin erwartet. Dennoch hat Siemens die Dividende kräftig von 2,70 auf 3,00 Euro je Aktie erhöht. Die Hauptversammlung war bereits am 24. Januar, die Dividendenrendite betrug bei Ausschüttung 3,8 Prozent.

Größter Einzelaktionär bei Siemens ist wieder BlackRock mit 5,01 Prozent der Anteile. 3,03 Prozent entfallen auf die Werner von Siemens Stiftung und 1,25 Prozent auf die Siemens-Vermögensverwaltung GmbH.

Foto: dapd

ThyssenKrupp

Der Stahlkonzern hat ebenfalls schon Hauptversammlung und Ausschüttung hinter sich. Die Dividende blieb entgegen einigen Schätzungen unverändert bei 0,45 Euro je Aktie. Das entspricht einer Rendite von 2,43 Prozent. HV-Termin war der 20. Januar.

Die ThyssenKrupp AG hat über 250.000 Aktionäre, Großaktionäre ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (AKBH) mit einem Anteil von 25,33 Prozent.

Foto: dpa

Volkswagen (Vz.)

Der Automobilkonzern hat ein Rekordjahr hinter sich. Die Vorzugsaktien von VW bescheren Dividendenliebhabern ohnehin viel Freude. In diesem Jahr steigt die Ausschüttung von 2,26 Euro im Vorjahr auf 3,06 Euro. Die Dividendenrendite liegt bei 2,2 Prozent. Auch für die Stammaktie wird die Dividende um 0,80 Euro auf 3,00 Euro je Aktie angehoben. Die Hauptversammlung entscheidet über die Dividendenvorschläge am 19. April.

50,73 Prozent der VW-Anteile gehören der Porsche Automobil Holding SE, 20 Prozent gehören – dem VW-Gesetz sei Dank – dem Land Niedersachsen und 17 Prozent der Katar Holding.

Foto: dapd

Deutschlands Dividendenfürsten Platz 30 - 21
Fam. SixtUnternehmen: Sixt (Dienstleistungen)Dividendeneinnahmen: 14,00 Millionen Euro
Ludwig MerckleUnternehmen: HeidelbergCement (Bau)Dividendeneinnahmen: 16,48 Millionen Euro
Fam. FuchsUnternehmen: Fuchs Petrolub (Chemie)Dividendeneinnahmen: 17,98 Millionen Euro
Fam. StotmeisterUnternehmen: Sto (Bau)Dividendeneinnahmen: 18,70 Millionen Euro
Eheleute LautenschlägerUnternehmen: MLP (Finanzdienstleister)Dividendeneinnahmen: 19,04 Millionen Euro
Fam. LechlerUnternehmen: ElringKlinger (Autozulieferer)Dividendeneinnahmen: 19,10 Millionen Euro
Friedrich-Wilhelm Werner Unternehmen: Bijou Brigitte (Handel)Dividendeneinnahmen: 22,45 Millionen Euro
Ralph Dommermuth Unternehmen: United Internet (Internet)Dividendeneinnahmen: 27,00 Millionen Euro
Siegfried MeisterUnternehmen: Rational (Konsum)Dividendeneinnahmen: 39,39 Millionen Euro
Otto BeisheimUnternehmen: Metro (Handel)Dividendeneinnahmen: 43,62 Millionen Euro

Prominente Aktionäre wie der Münchner Mietwagenpionier Erich Sixt, Gleitsicht-Gottvater Günther Fielmann oder Verlegerin Friede Springer bereichern die Reichen-Liste. Aber auch scheuere Akteure wie die schwäbischen Fräsmaschinisten Hermle oder Familie Stotmeister, die dem Bauzulieferer Sto den Vorderteil ihres Namens lieh, reihen sich in die Multi-Millionen-Liga ein.

Klar ist: Bis auf wenige Ausnahmen ist 2012 ein goldenes Jahr für Deutschlands Dividendenprominenz. Denn das vorige Geschäftsjahr als Basis für die Ausschüttungen 2012 war für viele deutsche Unternehmen eines der besten ihrer Geschichte. Der Export lief auf Hochtouren, die Binnennachfrage blieb stabil.

Apple

Apple hat sich für eine Wiedereinführung von Dividenden entschieden. Konzernchef Tim Cook (links) räumte bereits zuvor auf einer Aktionärsversammlung ein, dass das Computerunternehmen über mehr Cash-Reserven verfüge als es benötige – stolze 98 Milliarden Dollar. Die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 2,65 Dollar ist eine deutliche Abkehr von der Firmenpolitik des inzwischen verstorbenen Steve Jobs. Apple hatte 1995 aufgrund damaliger Finanznöte die Ausschüttung von Dividenden eingestellt. Cooks Vorgänger Steve Jobs (rechts) hatte eine Wiedereinführung der Zahlungen stets abgelehnt. Dafür glänzte die Aktie in den vergangenen zwölf Jahren mit durchschnittlich 30 Prozent Kursgewinn pro Jahr.

Es sind also nicht nur die kleinen, wachstumsorientierten und finanzschwachen Unternehmen, die ihren Aktionären eine Dividende verweigern. Auch große, längst etablierte Konzerne verzichten mitunter darauf. Die Gründe sind vielfältig.

Foto: WirtschaftsWoche

Berkshire Hathaway

Die große, börsennotierte Beteiligungsgesellschaft von Börsen-Altmeister Warren Buffett, verzichtet seit jeher auf Dividenden. Dabei könnte sie sich das locker leisten – immerhin ist das Unternehmen an der Börse 146 Milliarden Euro wert und verzeichnete 2010 ein Gewinnwachstum von mehr als 50 Prozent (2011er Zahlen liegen noch nicht vor). Aber Buffett hat immer den Standpunkt vertreten, dass das Kapital im jeweiligen Unternehmen mehr Rendite erwirtschaftet, als auf dem Konto der Aktionäre. Die Erfolge seiner Investments gaben ihm in aller Regel Recht, ebenso die Kursgewinne für Langfristanleger.

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Google

Internet-Gigant Google investiert und wächst kräftig – und zahlt deshalb auch keine Dividende. Dabei entfällt umgerechnet auf jede einzelne Aktie einen Konzerngewinn von knapp 28 Euro. Außerdem sitzt das Unternehmen auf Milliarden-Reserven. Angesichts der Kursgewinne der Google-Aktie können Anleger dennoch zufrieden sein.

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Yahoo

Der Google-Wettbewerber Yahoo verzichtet ebenso auf Ausschüttungen an die Aktionäre. War das lange dem Wachstumskurs der einstigen Internet-Ikone geschuldet, dürfe das Unternehmen heute eher unter einer Wachstums- und Ertragsschwäche leiden. Auf jede Aktie entfallen nur 0,62 Euro Gewinn. Da bleiben die Spielräume für Dividenden begrenzt. Angesichts der mäßigen Kursentwicklung der Yahoo-Aktie in den vergangenen Jahren dürfte es Anleger allerdings freuen, wenn es mal ein wenig Cash gäbe.

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Ebay

Auch der Betreiber der gleichnamigen Online-Handelsplattform verteilt kein Geld unter seinen Aktionären. Dabei ist der Internet-Auktionshändler an der Börse mehr als 41 Milliarden Euro wert und verdient je Aktie 1,54 Euro. Aber unter den Technologiewerten aus dem Silicon Valley gelten Dividenden nun mal als altmodisch und wachstumshemmend. Die Dividendenverweigerer unter den großen deutschen Unternehmen haben da meist andere Gründe.

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Commerzbank

Zugegeben, um die zweitgrößte Privatbank Deutschland steht es nicht gut. Aber selbst wenn die Commerzbank wollte und könnte – sie dürfte gar keine Dividende ausschütten. Schließlich ist das Bankhaus seit ihrer Rettung mit Staatsmilliarden an die Vertragsbedingungen für die Rettungskredite gebunden. Und die besagen unter anderem, dass die Commerzbank keine Dividenden ausschütten darf. Ein Grund mehr für die Commerzbank, möglichst schnell die Staatsgelder zurückzuzahlen.

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Deutsche Postbank

Der ehemalige Ableger der Deutschen Post glänzte lange Jahre mit hervorragenden Zahlen und einem stetig wachsenden Privatkundenstamm. Das machte das Institut als Übernahmeziel für die Deutsche Bank attraktiv – die statt heißer Spekulationsgeschäfte im Investmentbanking nach Ausbruch der Finanzkrise wieder zurück zu mehr Brot-und-Butter-Geschäft wollte. Inzwischen hat sich die größte Privatbank Deutschlands die Postbank einverleibt. Das rasante Wachstum der Postbank im von der Finanzkrise geplagten Umfeld hatte jedoch auch seinen Preis. Schon 2008 strich die Postbank die Dividende und gab später an, auf Ausschüttungen zu verzichten, um die Eigenkapitalbasis zu stärken. Auch in diesem Jahr ist keine Dividende zu erwarten.

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Kabel Deutschland

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber hat ebenfalls Jahre aggressiven Wachstums hinter sich, der Verschuldungsgrad ist hoch. Im vorigen Herbst hat das Unternehmen jedoch verkündet, es gäbe Licht am Ende des Tunnels. Für das noch laufende Geschäftsjahr soll erstmals eine Dividende ausgeschüttet werden. Analysten rechnen mit stolzen 1,62 Euro pro Aktie. Auch der Schulden sollen deutlich gesenkt werden. Bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen die Versprechen einlöst.

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Klöckner & Co

Die Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung hat die Nachfrage nach Stahl gebremst. Das hat Klöckner & Co im vergangenen Jahr deutlich zu spüren bekommen. Der Gewinn brach ein. Anfang März hat das Unternehmen aus Duisburg mitgeteilt, dass die Dividende gestrichen wird. Grundsätzlich sei die Rückkehr zu einer Dividendenzahlung aber wieder geplant, heißt es auf der Homepage des Unternehmens. In den vergangenen Jahren wurden Ausschüttungen vorgenommen, 2006 und 2007 waren es jeweils 0,80 Euro je Aktie, 2010 0,30 Euro.

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Bratwurst, Senf und Pharma

Mit gut 34 Milliarden Euro Dividende beglücken die gut 300 wichtigsten deutschen Aktiengesellschaften in diesem Jahr ihre Aktionäre, fast fünf Milliarden Euro mehr als 2011. Das haben die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und das Deutsche Institut für Portfolio-Strategien jüngst ausgerechnet. Mit insgesamt fast drei Milliarden Euro profitierten die 50 deutschen Dividendenkönige vom diesjährigen Ausschüttungssegen. Elf Aktionäre haben gar die 100-Millionen-Marke geknackt, darunter drei Großclans.

Das sommerliche Grillfest der rund 200 Mitglieder des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck dürfte dieses Jahr recht harmonisch abgelaufen sein. Einmal im Jahr trifft sich der Clan bei Bratwurst und Senf, um über die Zukunft des seit 1668 bestehenden und damit ältesten Pharmaunternehmens der Welt zu philosophieren. Die Geschäfte laufen, 2011 stiegen die Erlöse um elf Prozent. Als Dividendendosis verordneten sich die Mercks beruhigende 229,15 Millionen Euro.

Deutschlands Dividendenfürsten Platz 20 - 11
Fam. HerzUnternehmen: Beiersdorf (Konsum)/Tchibo (Handel)Dividendeneinnahmen: 47,52 Millionen Euro
Fam. HanielUnternehmen: Metro, Takkt, Celesio (Handel)/ ELG (Rohstoffe) Dividendeneinnahmen: 50,00 Millionen Euro
Fam. WackerUnternehmen: Wacker-Chemie (Chemie)Dividendeneinnahmen: 54,65 Millionen Euro
Fam. von FinckUnternehmen: SGS (Dienstleistung)/Custodia (Beteiligungen)Dividendeneinnahmen: 64,87 Millionen Euro
Fam. Schmidt-RuthenbeckUnternehmen: Metro (Handel)Dividendeneinnahmen: 69,00 Millionen Euro
Fam. FielmannUnternehmen: Fielmann (Handel)Dividendeneinnahmen: 74,56 Millionen Euro
Dietmar HoppUnternehmen: SAP (Software)Dividendeneinnahmen: 82,80 Millionen Euro
Friede SpringerUnternehmen: Axel Springer (Medien)Dividendeneinnahmen: 89,73 Millionen Euro
Fam. JacobsUnternehmen: Adecco (Dienstleistung), Barry Callebaut (Kosum)Dividendeneinnahmen: 97,78 Millionen Euro
Klaus TschiraUnternehmen: SAP (Software)Dividendeneinnahmen: 102,39 Millionen Euro

Platz 15: Deutsche Bahn

Ein Schelm, wer da an die gestiegenen Ticketpreise denkt: Die Deutsche Bahn hat im Jahr 2011 25,9 Prozent mehr verdient. Der Überschuss lag bei 1,3 Milliarden Euro. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von seiner Logistik-Sparte Schenker.

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Platz 14: Porsche

Das Ausland macht Porsche mächtig Freude. Das Foto zeigt den 911 Carrera S auf der Automesse in Peking. Eine traumhafte Marge hat der Luxusschlittenbauer aus Zuffenhausen schon lange. 2011 stieg der Gewinn um 21 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro.

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Platz 13: Boehringer Ingelheim

Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern schaffte einen Überschuss von 1,48 Milliarden Euro. Das waren satte 66 Prozent mehr als 2010. Damit liegt Boehringer Ingelheim auf dem 13. Platz. Und auch aktuell läuft es gut: Zuletzt wurden neue Mittel erfolgreich getestet.

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Platz 12: Bosch

Die Solarsparte und Vorleistungen für das Elektroauto drücken den Gewinn bei Bosch. Und so brachen die Überschüsse beim Stuttgarter Konzern um 26,9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro ein. Der Umsatz hingegen erreichte mit 51,5 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau.

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Platz 12: KfW Bankengruppe

Da freut sich der Bund, dem das Institut mehrheitlich gehört: Die KfW Bankengruppe hat 2011 einen Überschuss von 2,07 Milliarden Euro erzielt. Das waren 21,4 Prozent weniger als 2010.

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Platz 10: RWE

Die Energiewende macht RWE kräftig zu schaffen. Unter dem neuen Chef Peter Terium will der Essener Energiekonzern grüner werden - und auch die Gewinne wieder steigern. Im vergangenen Jahr sind die Überschüsse erst einmal zurückgegangen - um 39,8 Prozent auf 2,17 Milliarden Euro.

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Platz 9: Bayer

Der Chemie- und Pharmakonzern legte den drittgrößten Gewinnsprung der Top 15 hin. Die Überschüsse des Leverkusener Unternehmens stiegen um 88,7 Prozent auf 2,47 Milliarden Euro - nicht nur dank Asperin.

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Platz 8: Allianz

2,80 Milliarden Euro hat Europas größter Versicherer im vergangenen Jahr verdient. Das waren zwar 46 Prozent weniger als 2010, aber die Aktionäre bekamen dennoch eine ordentliche Dividende.

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Platz 7: SAP

Vor kurzem hat SAP als erster Dax-Konzern in der aktuellen Quartalssaison glänzende Zahlen vorgelegt. Beim Software-Riesen läuft es glänzend. 2011 verdiente SAP knapp 90 Prozent mehr als 2010. Mit einem Überschuss von 3,44 Milliarden Euro liegen die Walldorfer auf Rang sieben.

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Platz 6: Deutsche Bank

Im letzten kompletten Geschäftsjahr der Ära von Josef Ackermann strich das größte deutsche Finanzinstitut einen großen Gewinn ein. Mit einem Plus von 85,7 Prozent im Vorjahresvergleich kam die Deutsche Bank auf einen Überschuss von 4,33 Milliarden Euro.

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Platz 5: BMW

Die Krone der Premiumautobauer geht momentan nach München. Die Bayrischen Motorenwerke sind so rentabel wie niemals zuvor in ihrer Geschichte. Der Gewinn stieg 2011 um satte 51,3 Prozent auf 4,91 Milliarden Euro.

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Platz 4: Daimler

Bronze ist Daimler-Chef Dieter Zetsche nicht gut genug. Er will so schnell wie möglich wieder die Spitze der Premiumautobauer erobern. Beim Gewinn liegt Daimler schon vorne: 2011 können die Stuttgarter einen Gewinn von 6,03 Milliarden Euro ausweisen - 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch wenn das Ergebnis gut klingt: Die Konkurrenten Audi und BMW wachsen stärker.

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Platz 3: Siemens

Mit knappen Vorsprung hat sich Siemens auf das Podest gerettet. Der Münchener Mischkonzern kam 2011 auf einen Überschuss von 6,32 Milliarden Euro. Das waren 55,4 Prozent mehr als 2010. Allerdings trüben sich für Siemens die Wolken am Horizont etwas ein: Die weltweite Konjunktursorgen belasten genauso wie die Eurokrise. Die Aktie hatte schwere Monate hinter sich.

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Platz 2: BASF

Trotz der Konjunktursorgen hat BASF 2011 einen Überschuss von 6,60 Milliarden Euro erwirtschaftet - ein Plus von 30,1 Prozent. Zwar spürt BASF die Probleme beim Geschäft in Europas Krisenstaaten, aber man sei „breit genug aufgestellt“, um damit fertig zu werden. Nur ein deutscher Konzern hat mehr verdient ...

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Platz 1: Volkswagen

Immer neue Rekorde in Wolfsburg. Auf dem Weg zum größten Autohersteller der Welt scheint Volkswagen nicht mehr zu bremsen zu sein. Unglaubliche 119 Prozent legte der Gewinn im Geschäftsjahr 2011 zu und beträgt jetzt 15,8 Milliarden Euro. Mit der Übernahme von Porsche dürfte die Rekordjagd weitergehen.

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Auch andere Familien hatten Grund zum Feiern. Die 270 Nachfahren von Werner von Siemens halten bis heute rund sechs Prozent der Aktien des Münchner Dax-Schwergewichts und durften geschätzt rund 164,56 Millionen Euro Dividende unter sich aufteilen. 107,82 Millionen Euro stärken den familiären Zusammenhalt unter den 111 Mitgliedern der Düsseldorfer Persil-Dynastie Henkel. Nur beim Ruhrgebietsclan Haniel fällt die individuelle Ausschüttungsquote vergleichsweise bescheiden aus. Zwar flossen der Duisburger Haniel-Holding dank Beteiligungen am Handelsriesen Metro, dem Büromöbelversender Takkt und dem Pharmahändler Celesio üppige Erträge zu. Doch die Duisburger drückt eine gewaltige Schuldenlast, sodass Gewinne derzeit eher in Zinsen und Tilgung denn in Saus und Braus fließen. Den mehr als 600 Haniel-Abkömmlingen verblieben deshalb in der Summe enttäuschende 50 Millionen Euro zur freien Disposition.

Im Gegensatz zu solchen Großfamilienschicksalen lief es bei so manchen Mittelständlern in der Provinz durchaus erbaulich. Der im Südschwarzwälder Luftkurort Stühlingen beheimatete Gebäudebeschichtungsexperte Sto etwa profitierte vom politisch entfachten Dämmboom und durchstieß 2011 die Eine-Milliarde-Euro-Umsatzmauer.

Deutschlands Dividendenfürsten Platz 10 - 1
Fam. Porsche und PiechUnternehmen: Porsche (Auto)Dividendeneinnahmen: 103,91 Millionen Euro
Fam. HenkelUnternehmen: Henkel (Konsum)Dividendeneinnahmen: 107,82 Millionen Euro
Hasso PlattnerUnternehmen: SAP (Software)Dividendeneinnahmen: 133,67 Millionen Euro
Fam. SiemensUnternehmen: Siemens (Technologie)Dividendeneinnahmen: 164,56 Millionen Euro
Fam. ReimannUnternehmen: Reckitt Benckiser (Konsum)Dividendeneinnahmen: 176,05 Millionen Euro
Susanne KlattenUnternehmen: BMW (Auto), SGL Carbon (Rohstoffe)Dividendeneinnahmen: 178,24 Millionen Euro
Klaus-Michael KühneUnternehmen: Kühne+Nagel (Logistik)Dividendeneinnahmen: 204,00 Millionen Euro
Familie MerckUnternehmen: Merck Darmstadt (Pharma)Dividendeneinnahmen: 229,15 Millionen Euro
Johanna QuandtUnternehmen: BMW (Auto)Dividendeneinnahmen: 231,23 Millionen Euro
Stefan QuandtUnternehmen: BMW (Auto)Dividendeneinnahmen: 240,92 Millionen Euro Brutto-Schätzungen auf Basis der veröffentlichen Stimmrechte inkl. ausgewiesener Stiftungsanteile, teilweise in Euro umgerechnet;  Quelle: eigene Recherche, Unternehmensangaben, BaFin

Währungsgewinnler

Familie Stotmeister, die die Sto-Stammaktien kontrolliert, verputzte darob mit schätzungsweise 18,7 Millionen Euro Dividende ihre Konten. Siegfried Meister, Gründer und Aufsichtsratschef des Dampfgarweltmeisters Rational in Landsberg am Lech, konnte gar 39,39 Millionen Euro verbuchen.

Besonders kräftigen Rückenwind spürten alle jene Aktionäre, deren Unternehmungen fern des europäischen Schuldenraums domizilieren und ihre Dividenden in alpenharten Schweizer Franken oder Britischen Pfund überwiesen haben. In Euro umgerechnet sind die Dividenden damit deutlich gestiegen. Zu den Währungsgewinnlern zählt zuvorderst Logistiker Klaus-Michael Kühne.

Die in Schindellegi bei Zürich ansässige Spedition Kühne+Nagel dürfte ihrem Großaktionär umgerechnet und geschätzt mehr als 200 Millionen Euro überwiesen haben. Auch die Angehörigen der früheren Kaffeedynastie Jacobs profitierten wohl mit rund 98 Millionen Euro vom währungsbefeuerten Ausschüttungsboom. Zu ihrer Habe zählen Schweizer Beteiligungen etwa am Leiharbeitsprimus Adecco und am Schokofabrikanten Barry Callebaut.

Für die verschwiegene Reimann-Familie, die es in der Dividendenrangliste 2012 auf Platz sechs bringt, könnte es im kommenden Jahr weiter aufwärtsgehen. Bisher ist nur Reckitt Benckiser (Sagrotan, Calgon) an der Börse und sorgte bei den Reimanns, die rund 15,4 Prozent an dem britischen Putzkoloss halten, für strahlend saubere hochgerechnete 176 Millionen Euro Dividende. Nun strebt die reimannsche Parfümfirma Coty, die weltweit größte ihrer Art, ebenfalls an den Aktienmarkt.

BMW, Porsche, SGL Carbon

Auch die automobile Zunft feierte ein wunderbares Dividendenjahr. Autovermieter Erich Sixt fuhr samt Familie 14 Millionen Euro ein. Andreas Prüfer und Rainer Binder, Gründer des Online-Reifenhandels Delticom, verbuchten über ihre Beteiligungsunternehmen 10,1 und 9,26 Millionen Euro. Selbst der Porsche-Piëch-Clan, der sich 2011 noch in Ausschüttungsaskese übte, langte wieder kräftig zu. Rein rechnerisch entfielen 90 Prozent der Gesamtdividende auf Porsche-Stammaktien von 115,46 Millionen Euro auf die von Porsche und Piëch gepoolten Anteile – macht zusammen knapp 104 Millionen Euro.

Für das Spitzentrio der WirtschaftsWoche-Dividendenliste dürften selbst solche Beträge wie ein besseres Taschengeld anmuten. Rund 650 Millionen Euro flossen 2012 an die Industriellenfamilie Quandt, die über 46,7 Prozent der BMW-Stämme gebietet. Interfamiliärer Spitzenreiter ist Stefan Quandt. Sein Paket an BMW (Werbeslogan: „Freude am Fahren“) bescherte ihm Freude über rechnerisch 240,92 Millionen Euro. Mutter Johanna war mit 231,23 Millionen Euro dabei. Auch Stefans Schwester Susanne Klatten kam nicht zu kurz. Ihre BMW-Bescherung umfasste 174,46 Millionen Euro, hinzu kamen Aufmerksamkeiten vom Carbonhersteller SGL im Wert von 3,78 Millionen Euro.

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