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Daten der italienischen Notenbank Italiens Banken vergeben mehr Kredite

Im Juni haben Italiens Banken mehr Kredite an Unternehmen vergeben, als noch im März. Die Zahl der faulen Kredite ist unterdessen zurückgegangen.

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Italiens Banken haben während der Coronakrise im Juni ihre Kreditvergabe an Unternehmen deutlich ausgeweitet. Sie reichten in dem Monat 3,7 Prozent mehr Darlehen an Firmen aus wie vor Jahresfrist, wie aus am Montag veröffentlichten Daten der italienischen Notenbank hervorging. Der Zuwachs ist fast doppelt so stark wie im Mai, als das Plus bei 1,9 Prozent gelegen hatte. Italien gehört zu den Ländern in Europa, die besonders stark unter der Coronakrise gelitten haben. Die Wirtschaftsleistung des Landes war im zweiten Quartal um 12,4 Prozent eingebrochen.

Im gesamten Euro-Raum hatten Geldhäuser im Juni nach Daten der Europäischen Zentralbank 7,1 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen vergeben als vor Jahresfrist. Viele Firmen deckten sich angesichts des Stillstands in weiten Bereichen der Wirtschaft mit Krediten ein, um nicht in Liquiditätsschwierigkeiten zu geraten. Die EZB unterstützte die Kreditvergabe mit umfangreichen Stützungsprogrammen, um den Geldfluss aufrecht zu erhalten.

Unterdessen gingen in Italien im Juni die faulen Kredite in den Bilanzen heimischer Geldhäuser zurück. Sie lagen Ende Juni nach Daten der Banca d'Italia noch bei 68,05 Milliarden Euro nach 71,21 Milliarden Euro im Vormonat.

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