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Aushilfsjobs Wo Studierende im Dezember am meisten verdienen

Im Dezember lohnt es sich für Studenten zu Jobben. Wegen des hohen Bedarfs an Arbeitskräften, zahlen Unternehmen dann sehr gut. Quelle: dpa

Für Studierende lohnt sich Jobben in der Weihnachtszeit besonders. Denn um das zusätzliche Pensum zu schaffen, zahlen Unternehmen dann besonders viel. Das hat eine Untersuchung vom Personaldienstleister Zenjob ergeben.

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Vor Weihnachten schrumpft regelmäßig das Geld auf dem Konto. Ein Geschenk hier, ein Glühwein dort, eine schnelle Bratwurst auf die Hand. Da kann man schnell den Überblick über die Finanzen verlieren. Um zu verhindern, dass das Konto nach den Feiertagen nicht komplett leer ist, lohnt sich Jobben in der Weihnachtszeit vor allem für Studierende. Dass der Dezember der perfekte Monat ist, um die Lage auf dem Konto deutlich aufzubessern, hat jetzt eine Auswertung des Personalservice-Unternehmen Zenjob ergeben.

„Vor Weihnachten stehen viele Weihnachtsfeiern an. Da haben Gastronomie und Hotellerie viel zu tun und brauchen Aushilfskräfte. Und natürlich boomt der Handel, weil die Menschen einkaufen und sich beschenken“, sagt Zenjob-Gründer Fritz Trott. Um diese Spitzen abzufangen und zu bewältigen, brauchen viele Unternehmen in der Weihnachtszeit mehr Personal. Da kommen die Studierenden ins Spiel, die flexibel und spontan einspringen können und den Druck etwas abfedern.

Das spiegelt sich auch im Gehalt wider. In einem Berliner Luxushotel verdienten Studierende 2018 etwa 27 Euro pro Stunde für eine Schicht an Weihnachten oder Silvester - Rekord. Ein Berliner Veranstaltungstechniker zahlte an Silvester 26 Euro die Stunde an Aushilfen im Bühnenbau.

Für die Unternehmen ist es laut Trott aber auch nicht mehr so einfach, ihr Personal einzuplanen. „Durch die Globalisierung und Digitalisierung ist es oft unvorhersehbar für Unternehmen geworden, wieviel da auf sie zurollt. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa der Black Friday.“ Besonders lohnt sich der Studentenjob als Promoter. Hier zahlen die Arbeitgeber im Schnitt 26 Euro pro Stunde. Etwas dahinter folgten Jobs als Kellner. Aber auch da verdienten Studierende im Schnitt um die 22 Euro pro Stunde. Eine Servicekraft bekam 21 Euro.

Die Gastronomiebranche lockt mit 22,40 Euro insgesamt mit den höchsten Stundenlöhnen. Aber auch der Einsatz auf Events in Stadien und Arenen wird mit durchschnittlich 22 Euro die Stunde sehr gut entlohnt. 21,50 Euro verdienen Studierende in der vorweihnachtlichen Zeit in der Hotelbranche.

Allerdings gibt es in Deutschland regionale Gehaltsunterschiede, weiß Trott: „Grundsätzlich verdient man als Student im Dezember etwa 50 Prozent mehr. Aber Städte wie Hamburg und München haben oft noch attraktivere Stundenlöhne als etwa Berlin oder Köln.“ Insgesamt wertete Zenjob über 63.000 Studentenjob-Angebote aus dem Jahr 2018 aus.

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