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Europäische Zentralbank EZB-Chefin Lagarde und Ratsmitglied de Galhau sorgen sich um Wirtschaft

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sprechen die EZB-Mitglieder über Impulse für die Wirtschaft. Dabei geht es vor allem um Länder mit fiskalischen Spielräumen.

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Die EZB-Chefin mahnt an, der Inflationsanstieg müsse weit höher ausfallen als bisher. Quelle: Bloomberg

EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau mahnt die Politik, mehr Impulse für das Wachstum zu setzen. Nachdem die Zentralbank in den vergangenen Jahren die Hauptlast beim Anschieben der Konjunktur geschultert habe, müsse es nun eine ausgeglichenere Aufgabenverteilung geben, „einschließlich eines starken fiskalischen Impulses“.

Die EZB fordert bereits längere Zeit, dass Länder mit guter Kassenlage wie etwa Deutschland und die Niederlande ihre Spielräume stärker nutzen. Die Währungshüter wünschten sich, dass sie eine „weniger zentrale“ Rolle spielen müssten als bisher, sagt Villeroy.

Unterdessen spricht EZB-Chefin Christine Lagarde von einem „klitzekleinen Inflationsanstieg“ in der Euro-Zone. Dieser müsse jedoch weit höher ausfallen, um das Gesamtbild „fundamental“ zu ändern.

Die Verbraucherpreise legten im Dezember um 1,3 Prozent zu, die EZB peilt allerdings knapp zwei Prozent an. Die Notenbank versucht seit Jahren, mit ultra-niedrigen Zinsen und Finanzspritzen die Inflation anzuheizen und damit auch die Wirtschaft anzuschieben.

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