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Aktien Kaufen Sie, wenn der Chef kauft

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Einhell, H&R Wasag, Henkel

Aussichtsreiche TecDax-Unternehmen

Einhell (7/6)

Einhell-Vorstandschef Andreas Kroiss kaufte in diesem Jahr bisher 1235 Aktien seines Unternehmens. Das kann durchaus als Zeichen des Vertrauens in sein Unternehmen gewertet werden, einen der führenden Lieferanten von Zubehör für Baumärkte. Mit dem jüngsten Zukauf von KWB Tools verstärkt sich Einhell auf dem Gebiet Werkzeugzubehör.

Dass führende Einhell-Manager Aktien ihres Unternehmens kaufen, ist nicht ungewöhnlich. Seit fünf Jahren sind unter den Director´s Dealings nur Käufe vermerkt – und dennoch gab es in dieser Zeit einen wechselhaften Geschäftsverlauf. Ende 2011 etwa mussten wegen der Zurückhaltung der Verbraucher die ursprünglichen Ziele für Umsatz und Gewinn reduziert werden. Für 2012 erwarten die Einhell-Manager nun wieder einen stabilisierten Geschäftsverlauf mit ähnlichen Umsatz- und Gewinnzahlen wie 2011.

Einhell-Aktien sind günstig bewertet, ihr aktueller Börsenwert von 114 Millionen Euro (hier sind die nicht notierten Stammaktien zum gleichen Preis wie die Vorzugsaktien eingerechnet) liegt sogar unter dem in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital (163 Millionen Euro.)

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    H&R Wasag (6/6)

    Seit der Gründung vor 93 Jahren liegt die Kapitalmehrheit am Hamburger Spezialchemiekonzern H&R in den Händen der Familie Hansen. Gut die Hälfte der Anteile hält der 71-jährige Nils Hansen, der im Dezember 2011 die unternehmerische Führung an seinen 46-jährigen Sohn Niels H. Hansen übergab und in den Aufsichtsrat wechselte. Hansen senior stockte seine Anteile in den vergangenen Monaten antizyklisch bei fallenden Kursen auf. Bevor Anleger, die einen weniger langen Atem und vor allem weniger tiefe Taschen haben als Hansen, ebenfalls bei der H&R-Aktie zugreifen, sollten sie bedenken, dass die Gewinne von H&R sehr stark vom Rohölpreis beeinflusst werden. Zwar verlangt auch H&R von seinen Kunden höhere Preise. Allerdings gelingt das nicht in dem Maße, dass es einen kompletten Ausgleich für die vor allem ölpreisbedingt steigenden Rohstoffkosten bringt.

    Henkel (6/7)

    Christoph Henkel, Sohn von Konrad und Gabriele Henkel und größter Einzelaktionär der Henkel AG & Co. KGaA, hat in den vergangenen zwei Wochen ordentlich Henkel-Aktien gekauft. Mitte August hat er Aktien für rund 18 Millionen Euro erworben. Eigentlich ein gutes Zeichen für Anleger, dennoch ist es kein Kaufsignal. So hat der in London wohnende gebürtige Düsseldorfer im März gleichfalls 100.000 Aktien verkauft. 2011 hat er sogar noch viel mehr Aktien abgestoßen. Das kann ja persönliche Gründe haben. Das Bedenkliche ist aber, auch andere Top-Manager haben zuletzt Henkel in großem Stil Aktien veräußert. Kein Wunder, mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,4 für 2012 und einem von 15,0 für 2013 ist der Konsumgüterriese nun nicht gerade ein Schnäppchen. Das aktuelle Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt sogar bei stolzen 2,8. Das ist selbst für einen Henkel-Konzern zu viel. Werte unter 1,0 gelten als günstig.

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