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Börse Asien Yen-Schwäche treibt Nikkei

Der Wahlsieg Donald Trumps hat weiter Auswirkungen auf die Aktienmärkte – die Börse in Tokio legte zu Wochenbeginn zu. Besonders der schwache Yen sorgt bei japanischen Firmen wie Toyota für teilweise kräftige Gewinne.

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Die Börse in Tokio ist zu Wochenbeginn mit Gewinnen gestartet. Händler sehen den schwachen Yen angesichts der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten als Hauptgrund für die Entwicklung. Quelle: AFP

Tokio Die Aktienmärkte in Fernost haben zum Wochenanfang keine gemeinsame Richtung gefunden. In Tokio kletterte der Nikkei -Index um 0,77 Prozent auf 18.106 Punkte. Insbesondere Exportfirmen profitierten vom schwächeren Yen. Auch in China setzten Anleger darauf, dass ein Nachgeben der Landeswährung Yuan die Ausfuhren des Landes steigern werden. Dies trieb die Börse in Shanghai auf den höchsten Stand seit Anfang Januar. Dagegen gab der MSCI-Index für Asien-Aktien außerhalb Japans leicht nach.

Investoren befürchteten weitere Kapitalabflüsse aus Schwellenländern nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Die Aussicht steigender Zinsen in den USA schickte den Greenback auf einen Höhenflug. Hintergrund ist die Erwartung, dass die Regierung Steuern senken und Ausgaben erhöhen wird. Während dies vielerorts in Asien zu Kursverlusten führt, überwiegen in exportdominierten Ländern dagegen die positiven Auswirkungen des Währungseffekts.

Der Yen gab zum Dollar bis auf 111,12 Yen nach. Vor zwölf Tagen hatte er noch bei 101,86 Yen gestanden. Der Euro notierte zur US-Währung mit 1,0609 Dollar.

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